Landratswahl Weimarer Land Simon Ehrenreich (AfD)

MDR THÜRINGEN hat die Kandidatinnen und Kandidaten zur Landratswahl im Kreis Weimarer Land um biografische Angaben sowie um einige Aussagen zu politischen Themen gebeten. Lesen Sie hier die Antworten von Simon Ehrenreich.

Biografisches

Simon Ehrenreich, AfD-Kandidat zur Landratswahl 2018 im Weimarer Land
Simon Ehrenreich Bildrechte: Simon Ehrenreich

  • Wohnort: Apolda, geboren in Weimar
  • Alter: 40 Jahre
  • Familie: seit 1998 verheiratet - 2 Kinder


beruflicher Werdegang:

  • Ausbildung: Schweißer und KfZ-Mechaniker
  • Bundeswehr: Munition/Betriebsstoffwart (2J.)
  • Aktuelle Tätigkeit: körperlich bedingt Umschüler Kaufmann für Büromanagement


Politischer Werdegang:

  • 2000/2008 Aktiver Unterstützer des Volksbegehren "Mehr Demokratie in Thüringen"
  • 2005 Eintritt in die WASG-Thüringen gegen sozial ungerechte Hartz-Gesetze
  • 2008 - 2018 Aktiver Unterstützer des "Bündnis für Familien im Weimarer Land"
  • 2010 Regional-Sprecher des Volksbegehren "Bessere Familienpolitik in Thüringen"
  • 2011 Austritt aus der WASG / Die Linke gegen Apoldaer Kita-Beitragsexplosion
  • 2011 Initiator Apoldaer Bürgerbegehren "Rückkehr gerechter Kindergartengebühren"
  • 2007- 2011 gewählter Stadtelternsprecher "Kindergärten Apolda"
  • 2015 - 2018 gewählter Schulelternsprecher Regelschule WSS Apolda
  • 2015 - 2018 Eintritt in die AFD-Mittelthüringen gegen asylrechtmissbrauchende verfassungswidrige Zuwanderung

1. Welches sind die wichtigsten Probleme und Herausforderungen in Ihrer Kommune und wie wollen Sie diese bewältigen?

Demografische Kinderarmut, Klein- und Mittelständischer Fachkräftebedarf, ländliche Breitbanderschliessung, Sicherung von wohnortnahen Schulstandorten, bedarfgerechter ÖPNV im Landkreis, sowie politische Verantwortlichkeit und Bürgerbeteiligung.

Die Lösung dafür liegt meiner Meinung nach, überwiegend in der wirtschafts- und sozialpolitischen Rückkehr zu einer tatsächlich familienfreundlichen Politik einer sozialen Marktwirtschaft auf allem Ebenen der Bundes- Landes- sowie auch der Kommunalpolitik und gerade nicht in ungesteuerter Aufnahme von unbegrenzter Armutsmigration in die Soziale Sicherung unseres Landes.

Abgesehen von den nunmehr leider unbestreitbar vorhandenen islamistischen Terrorgefahren und durch absehbar mangelnde gelingende Integration zunehmend kriminellen Parallelgesellschaften, besorgt mich als ungläubiger Bürger jüdischen Namens sehr, wie sich unsere Gesellschaft, sicher nicht nur für mich noch vor 10 Jahren undenkbar, bereits in Bezug auf Achtung und Sicherheit von Frauen, sowie einen glaubensbedingt importierten Antisemitismus verändert hat.

Der Islam ist eben nicht nur eine harmlose Glaubensrichtung, wie aufgeklärtes Juden- oder Christentum, sondern ist bis heute untrennbar mit einem antidemokratischen politischen Herrschaftsanspruch eines menschenrechtsverachtenden Rechtssystem namens Scharia verbunden.

2. Warum wollen Sie Landrat werden?

Ich möchte als bisher langjährig erfahrener Stadteltern- und Regelschulelternsprecher in Funktion des Landrates die Lern-, Arbeits- und Lebensbedingungen im Weimarer Land verbessern um nachzuweisen, dass die so harmlos als Demografischer Wandel umschriebene, aber für unserer Wirtschaft und Sozialversicherungen mittel- und langfristig sehr gefährliche Entwicklung, nicht etwa "gott"gegebenes Schicksal, sondern schlicht durch inzwischen rund zwanzigjähriges politisches Missmanagement der lobbygesteuerten wirtschaftlichen Begünstigung und des zunehmenden Sozialabbaus (beginnend mit familienfeindlicher schwarzroter 3 % Mehrwehrsteuererhöhung bis zum würdelosen Hartz IV-System) verursacht ist.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Zuletzt aktualisiert: 13. April 2018, 11:35 Uhr