Veranstaltungen Weihnachtsmärkte in Erfurt und Nordhausen sollen stattfinden

Trotz Corona-Krise soll es in diesem Jahr Weihnachtsmärkte in Erfurt und Nordhausen geben. Auch auf Glühwein müssen die Besucher dort nicht verzichten. Größere Menschenmengen sollen allerdings vermieden werden.

Weihnachtspyramide und Weihnachtsbaum auf dem Domplatz
Der Weihnachtsmarkt in Erfurt soll in diesem Jahr, anders als gewohnt, dezentral aufgebaut werden. (Archivbild aus 2019) Bildrechte: MDR/Michael Kremer

Die Stadt Erfurt hat die Pläne für den Weihnachtsmarkt in diesem Jahr konkretisiert. Die Buden sollen dezentral aufgebaut werden, um Menschenansammlungen zu vermeiden, hieß es am Mittwoch nach einem Treffen des Pandemiestabes. Sie könnten an vielen Stellen in der Stadt stehen, hieß es. Ein Konzept dafür werde derzeit erarbeitet. Sollte die Zahl der Infektionen allerdings stark steigen, könnte der Markt noch abgesagt werden, so Amtsärztin Winnie Melzer.

Glühwein soll verkauft werden dürfen

Reisebusse sind in diesem Jahr nicht erwünscht. Damit will man vermeiden, dass das Coronavirus zusätzlich aus anderen Regionen eingeschleppt wird. Fest steht auch, dass es keinen separaten Weihnachtsmarkt auf dem Wenigemarkt geben wird. Für den privaten Betreiber rechnet sich ein solches Vorhaben angesichts der strengen Regeln nicht.

Auf Glühwein müssen die Erfurter in der Vorweihnachtszeit nicht verzichten. Oberbürgermeister Andreas Bausewein sagte, Glühwein sollte verkauft werden können, aber keine harten Spirituosen. Bausewein erklärte bei dem Treffen, wie wichtig der Weihnachtsmarkt für die Stadt Erfurt sei. Angesichts der Lage sei es zwar einfacher ihn abzusagen, er wolle die Menschen aber "mitnehmen".

Besucher in Nordhausen müssen Schutzmaske tragen

Auch in Nordhausen wird es in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt geben. Wie Bürgermeisterin Jutta Krauth am Mittwoch bekannt gab, findet er vom 4. bis 20. Dezember statt. Buden werden demnach rund um das Rathaus stehen, einschließlich Lutherplatz und Nicolaiplatz.

Das Weihnachtsmarktgelände wird umzäunt, 800 Menschen dürfen sich dort zeitgleich aufhalten. Besucher müssen eine Schutzmaske tragen. Speisen und Getränke dürfen nicht direkt an den Ständen konsumiert werden. Wegen der Bauarbeiten am Theater werden in diesem Jahr die Fenster an der Rückseite des Rathauses als Adventskalender genutzt.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jn

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 30. September 2020 | 18:30 Uhr

4 Kommentare

MDR-Team vor 8 Wochen

Hallo Weisskopf,
da liegen Sie von Gleichberechtigung über Meinungsfreiheit bis Fernmeldegeheimnis eher nicht richtig - abgesehen davon, dass das Infektionsschutzgesetz Grundrechtseinschränkungen erlaubt, was aber gerichtlicher Überprüfung unterliegt - und Gerichte haben Beschränkungen ja auch schon gestoppt. Ansonsten wären sie vor "Angst und Schrecken" in den Medien bei uns sicher - unser "dramatischster" Artikel heute zu Corona ist die Übersicht zur entsprechenden Landesverordnung.

Weisskopf vor 8 Wochen

Bis Weihnachten haben die uns wieder in Kontaktsperre ,unsere Moralapostel und die Medien die ständig Angst und Schrecken verbreiten tun ihr Bestes. Das GG wird in allen 10 Artikeln ausgehebelt. Ich werde so einen Weihnachtsmarkt garantiert nicht besuchen der vor Sperrband -Hinweistafeln - Verboten aufwartet .Weihnachten soll was schönes Sein und nicht so, die Älteren und auch die Jungen wollen sich nicht einsperren lassen und Bevormunden lassen wie kleine Kinder.

lobo56 vor 8 Wochen

Es geht ohne Probleme auch Mal ohne Weihnachtsmarkt. Habe die letzten Jahre meist gearbeitet und konnte eh nicht hin. Warum hier unbedingt auf Risiko gefahren wird, kann ich nicht nachvollziehen. Kann ja jede/r selbst entscheiden, ob er,sie hingeht. Wer keine Probleme hat, macht sich eben welche !

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