Batterie-Produktion Bosch investiert 80 Millionen Euro in Eisenach

Der Autozulieferer Bosch will im kommenden Jahr im Eisenacher Werk die Serienproduktion für 48-Volt-Batterien starten. Die Batteriezellen bezieht Bosch vom chinesischen Unternehmen CATL, das eine Fabrik am Erfurter Kreuz baut.

Zwei Männer mit Schutzbrillen stehen vor zwei Autobatterien.
Bosch sieht im Markt für die 48-Volt-Batterie weltweit große Wachstumschancen, teilte das Unternehmen mit. Bildrechte: Bosch

Der Autozulieferer Bosch investiert 80 Millionen Euro in eine neue Batterieproduktion am Standort Eisenach. Die Serienfertigung der 48-Volt-Batterie für den europäischen Markt soll im Sommer 2021 beginnen.

Für das Zukunftsprojekt haben die Eisenacher bereits seit vier Jahren den Hut auf: Als Leitwerk hat der Thüringer Bosch-Standort den Start der ersten Generation der 48-Volt-Fahrzeugbatterie in China begleitet. Nun soll die zweite, leistungsstärkere Generation in Eisenach in Serie gehen.

Laut Bosch wird die Batterie in Hybridsystemen eingesetzt und kann schneller Strom einspeichern und abgeben. Das helfe beispielsweise dabei, Bremsenergie zurückzugewinnen und sie beim Beschleunigen einzusetzen. Damit könnten der Spritverbrauch und der CO2-Ausstoß von Verbrennungsmotoren um bis zu 15 Prozent sinken.

Batteriezellen von CATL am Erfurter Kreuz

Für Eisenach sprachen die Lage, die Wettbewerbsfähigkeit und die hochqualifizierten Fachkräfte, heißt es bei Bosch. Eine Halle steht bereits, die Pläne für die Fertigung sind in Arbeit.

120 Mitarbeiter sollen in der Batterieproduktion eingesetzt werden. Sie werden innerhalb des Werkes umgesetzt, es bleibt somit bei etwa 1.800 Beschäftigten. Die Batteriezellen bezieht Bosch vom chinesischen Unternehmen CATL – künftig von der Fabrik, die am Erfurter Kreuz gebaut wird.

Quelle: MDR THÜRINGEN/mm

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 27. Februar 2020 | 11:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2020, 12:13 Uhr

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