Für Sensoren-Fertigung Bosch will in Eisenach investieren

Bosch will in seinen Eisenacher Standort im kommenden Jahr mindestens 30 Millionen Euro investieren. Das Geld ist vor allem für zwei Fertigungsstrecken für neue Sensoren geplant, die ab Mitte des Jahres produziert werden sollen. Bereits in diesem Jahr hatte das Unternehmen 34 Millionen investiert. Die Zahl der Beschäftigten solle konstant bei 1.800 bleiben, teilte die Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH am Donnerstag mit. Dafür werde die Produktivität durch neue Produkte und Technologien weiter erhöht.

2018 sei die Auftragslage vor allem in der ersten Jahreshälfte sehr gut gewesen, sagte der kaufmännische Werkleiter Andreas Fischer. Vor allem im ersten Halbjahr wurden Leiharbeiter eingesetzt, damit die Maschinen in einigen Bereichen rund um die Uhr laufen konnten. Für 2019 gebe es "leichte Rückgänge", weil die Kunden wegen der geopolitischen Lage vorsichtiger geworden seien. Fischer sprach von einem "anspruchsvollen Jahr", doch sei der Ausblick positiv. Für die Herausforderungen der Elektromobilität sieht sich das Unternehmen gut aufgestellt. Das Eisenacher Werk produziere Sensoren nicht ausschließlich für Verbrennungsmotoren, sagte der technische Werkleiter Uwe Löbel. Die vorhandenen Technologien und Kompetenzen seien auch für Elektrofahrzeuge nutzbar, beispielsweise bei der Klimatechnik.

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 06. Dezember 2018 | 16:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 06. Dezember 2018, 20:34 Uhr

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