"Eventmanager mit traurigen Gästen" Keine Nachwuchssorgen beim Bestattungsinstitut Gotha

Die Bundesagentur für Arbeit hat am Donnerstag die neuen Arbeitsmarktzahlen an einem besondern Ort vorgestellt - dem Bestattungsinstitut Gotha. Denn trotz Nachwuchskräftemangel hat die Bestattungsbranche keine Probleme.

v.l.n.r.: Auszubildender David Axmann, Geschäftsführer Ronald Häring und der Auzubildende Dustin Hunger
Die Bundesagentur für Arbeit hat am Donnerstag die neuen Arbeitsmarktzahlen im Bestattungsinstitut Gotha vorgestellt. Seit 2008 sind bei dem Bestatter 15 Azubis ausgebildet worden. Es bewerben sich jährlich etwa 30 bis 80 Menschen aus ganz Deutschland auf die Ausbildungsplätze. Der Auszubildende David Axmann (links) etwa kommt aus Baden-Württemberg. Der Job als Bestatter ist kein reiner Männerberuf. Im Gegenteil: Der Anteil weiblicher Bewerber liegt bei circa 80 Prozent. Allgemein können das Unternehmen sowie die Branche nicht über Nachwuchssorgen klagen. Bildrechte: MDR/Jörg Thiem
v.l.n.r.: Auszubildender David Axmann, Geschäftsführer Ronald Häring und der Auzubildende Dustin Hunger
Die Bundesagentur für Arbeit hat am Donnerstag die neuen Arbeitsmarktzahlen im Bestattungsinstitut Gotha vorgestellt. Seit 2008 sind bei dem Bestatter 15 Azubis ausgebildet worden. Es bewerben sich jährlich etwa 30 bis 80 Menschen aus ganz Deutschland auf die Ausbildungsplätze. Der Auszubildende David Axmann (links) etwa kommt aus Baden-Württemberg. Der Job als Bestatter ist kein reiner Männerberuf. Im Gegenteil: Der Anteil weiblicher Bewerber liegt bei circa 80 Prozent. Allgemein können das Unternehmen sowie die Branche nicht über Nachwuchssorgen klagen. Bildrechte: MDR/Jörg Thiem
Blick auf Gräber des Gothaer Friedhofs
Ingesamt sind in Gotha 40 Angestellte beschäftigt. Lehrlinge werden als Bestattungsfachkraft, Steinmetz- und Steinbildhauer sowie Kaufmann/-frau für Büromanagement ausgebildet. Während der drei Jahre lernen sie, Angehörige während der Trauer zu betreuen, sie zu beraten und für sie die Bestattung zu organisieren. Das Institut sieht sich selbst als "Eventmanager mit traurigen Gästen". Bildrechte: MDR/Jörg Thiem
Verschiedene Grabsteine
In Deutschland werden jährlich etwa 4.500 Menschen bestattet. Eine Beisetzung mit Grabstein kostet, laut Geschäftsführer Roland Häring, etwa 10.000 bis 15.000 Euro. Bildrechte: MDR/Jörg Thiem
Verschiedene Särge
Das Bestattungsinstitut bietet den Angehörigen von Verstorbenen einen umfrangreichen Service an: Ob die Bereitstellung eines Sarges, ... Bildrechte: MDR/Jörg Thiem
Graburnen mit unterschiedlichen Designs
...oder einer Urne, den Kontakt zum Rechtsanwalt und Notar sowie die Bestattung selbst. Die Unternehmen stehen den Verbliebenen beim Tod eines Angehörigen bei. Bildrechte: MDR/Jörg Thiem
Memory Scroll, in die Trauernde Grabbeigaben verstauen können
Den Verstorbenen etwas Persönliches mitzugeben, kann bei der Trauer helfen. Deshalb bietet das Institut in Gotha sogenannte Memory Scrolls an: verschliessbare Röhren, in denen man schriftliche Erinnerungen aufbewahren kann. Bildrechte: MDR/Jörg Thiem
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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Das Fazit vom Tag | 29. November 2018 | 18:45 Uhr

v.l.n.r.: Auszubildender David Axmann, Geschäftsführer Ronald Häring und der Auzubildende Dustin Hunger
Das Bestattungsinstitut in Gotha beschäftigt derzeit 40 Angestellte und bildet bereits seit 2008 Lehrlinge in den Berufen Bestattungsfachkraft, Steinmetz- und SteinbildhauerIn sowie Kaufmann/-frau für Büromanagement aus. Das Institut sieht sich selbt als "Eventmanager für traurige Gäste". Bildrechte: MDR/Jörg Thiem

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