Wirtschaft Gewerbeverein Gotha fordert Öffnung des Einzelhandels oder bessere Hilfen

Die meisten Geschäfte sind aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung im Januar geschlossen. Der Gewerbeverein Gotha warnt vor dem Verlust tausender Arbeitsplätze und distanziert sich von einer Protestaktion.

Eine Frau schaut sich Kleidung an
Auch Modeboutiquen sind aufgrund der Corona-Verordnung derzeit geschlossen. Bildrechte: dpa

Der Gewerbeverein Gotha hat Bund und Land aufgefordert, den Einzelhandel wieder zu öffnen oder angemessen zu entschädigen. Unter dem Motto #WirMachenAufmerksam werden Lösungen gefordert, die vernünftig und zugleich lebensnah sind. Sonst würden tausende Arbeitsplätze und die Attraktivität des Kulturguts "Innenstadt" verloren gehen.

Der Verein der Gewerbetreibenden distanziert sich in dem Schreiben ausdrücklich von einer Netzinitiative, die zum Öffnen der Geschäfte trotz Lockdown aufgerufen hat. Danach sollten Händler ihre Läden am 11. Januar öffnen und damit absichtlich gegen die Corona-Beschränkungen verstoßen. Dieser Termin wurde mittlerweile auf den 18. Januar verschoben.

In Thüringen haben sich die meisten Händler von der Initiative distanziert. Sie lehnen eine Ladenöffnung als Protest gegen die Corona-Regeln mehrheitlich ab. Die meisten Geschäfte des Einzelhandels sind seit 19. Dezember geschlossen.

Quelle: MDR THÜRINGEN/mm

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 11. Januar 2021 | 17:30 Uhr

2 Kommentare

Guter Schwabe vor 6 Tagen

Der Gewerbeverein Gotha hat Bund und Land aufgefordert, den Einzelhandel wieder zu öffnen oder angemessen zu entschädigen.

Weder das eine noch das andere wir passieren. Da müsste ja die Politik ihre Strategie 50 von 100 000 in 7 Tagen aufgeben. Bis diese Zahl erreicht wird, wird nicht mehr viel vom Gewerbeverein Gotha übrig bleiben.

Christl vor 6 Tagen

Es sind ha noch nicht einmal die Novemberhilfen geflossen, wie beschämend.

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