Menschen auf dem Friedhof zum Volkstrauertag
Auf den Gräbern der deutschen Gefallenen und auch der hier bestatteten Kriegsgefangenen wurden Blumen und Kränze niedergelegt. Bildrechte: MDR/Ruth Breer

Thüringen Volkstrauertag gedenkt der Opfer von Krieg und Gewalt

In Thüringen ist am Sonntag vielerorts der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht worden. Auf zahlreichen Friedhöfen und an vielen Denkmälern wurden aus Anlass des Volkstrauertags Kränze und Blumen niedergelegt. In Gotha wurde vor allem der Kriegstoten des Ersten Weltkrieges gedacht. Auf den Gräbern der deutschen Gefallenen und auch der hier bestatteten Kriegsgefangenen wurden Blumen und Kränze niedergelegt.

Menschen auf dem Friedhof zum Volkstrauertag
Auf den Gräbern der deutschen Gefallenen und auch der hier bestatteten Kriegsgefangenen wurden Blumen und Kränze niedergelegt. Bildrechte: MDR/Ruth Breer

In Thüringen ist am Sonntag vielerorts der Opfer von Krieg und Gewalt gedacht worden. Auf zahlreichen Friedhöfen und an vielen Denkmälern wurden aus Anlass des Volkstrauertags Kränze und Blumen niedergelegt. Die zentrale Landes-Gedenkfeier gab es am Nachmittag in Gotha. Auf dem dortigen Hauptfriedhof wollten die Kriegsgräberfürsorge, Stadt und Landesregierung gemeinsam an das Leid des Ersten Weltkrieges erinnern, der vor 100 Jahren endete.

Menschen auf dem Friedhof zum Volkstrauertag
Gothaer Jugendliche hatten sich an der Gestaltung der Feier beteiligt. Bildrechte: MDR/Ruth Breer

In der Trauerhalle des Hauptfriedhofs Gotha gab es zunächst eine Gedenkfeier. Dann begaben sich die Menschen gemeinsam zu den Gräberfeldern der Kriegstoten des Ersten Weltkrieges. Auf den Gräbern der deutschen Gefallenen und auch der hier bestatteten Kriegsgefangenen wurden Blumen und Kränze niedergelegt.

Auf mehreren getrennten Kriegsgräberstätten ruhen 178 deutsche Soldaten sowie neun französische und sieben russische Kriegsgefangene des Ersten Weltkrieges.

1919, in Folge des Ersten Weltkrieges, hatte sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Bürgerinitiative gegründet.

Er kümmert sich heute im Auftrag der Bundesregierung auf über 800 Kriegsgräberstätten in 45 Ländern um die Erhaltung von mehr als zwei Millionen Gräbern beider Weltkriege. Diese Gräber sind steinerne Zeitzeugnisse und sollen daran erinnern, den Frieden in Europa nicht als Selbstverständlichkeit zu betrachten.

Quelle: MDR THÜRINGEN

AKTUELLES AUS THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 18. November 2018 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. November 2018, 15:33 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

4 Kommentare

19.11.2018 18:23 Sachse43 4

Ich finde es gut, daß man seiner gefallenen Soldaten gedenkt, nur das Lied "Ich hat einen Kameraden" wurde bestimmt nicht gesungen.

19.11.2018 12:29 martin 3

@thore: Vielleicht haben Journalisten und selbst Politiker so viel Respekt, dass sich dieser Tag für parteipolitischen Klamauk nicht eignet?

Mehr aus der Region Gotha - Arnstadt - Ilmenau

Mehr aus Thüringen