Filmvorführung | 10.12.2019 | 19:00 Uhr Film "KoKo, Kunst und geheime Kopien" als Preview gezeigt

Die MDR-Doku beleuchtet die Abteilung "Kommerzielle Koordinierung" des DDR-Ministeriums für Außenhandel. Am 10. Dezember gab es eine Preview in Gotha.

Waggonweise hat die Kommerzielle Koordinierung ("KoKo") einst Antiquitäten und Kunstwerke aus der DDR in den Westen karren lassen. Die Abteilung des DDR-"Devisenbeschaffers" Alexander Schalck-Golodkowski soll auch Kunstfälschungen ausgeführt haben - angefertigt für den Markt in der Bundesrepublik im Auftrag staatlicher Stellen der DDR. So will der bekannte Fälscher Edgar Mrugalla für die Staatssicherheit gefälscht haben. Das Kunstfälschermuseum in Wien hat einige Stücke gesammelt, die definitiv aus der DDR gekommen sind.

Und es gab die geheimnisvolle Bitte an den Vorzeige-Künstler der DDR, Werner Tübke: die Anfertigung einer Kopie eines weltbekannten Gemäldes aus der Sammlung von Schloss Friedenstein. Hat Tübke diesen Auftrag ausgeführt? Der Film "KoKo, Kunst und geheime Kopien" von Romy Gehrke und Matthias Thüsing geht dieser Frage nach. Am 10. Dezember 2019 wurde die Dokumentation als exklusive Voraufführung mit anschließendem Filmgespräch im Gothaer Herzoglichen Museum gezeigt.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Exakt - die Story | 11. Dezember 2019 | 20:45 Uhr

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