Erfurt | Ohrdruf Sorge um mögliche weitere Hund-Wolf-Mischlinge in Ohrdruf

Das Land befürchtet künftig weitere Hund-Wolf-Hybriden in Thüringen. Das sagte Tilo Kummer (Linke) MDR THÜRINGEN nach der Sitzung des Umweltausschusses im Thüringer Landtag am Mittwoch.

Die Schwarz-Weiß-Aufnahme aus einer Fotofalle vom 11.03.2018 zeigt einen Wolf, der bei Nacht über eine frei Fläche läuft.
Die Ohrdrufer Wölfin - aufgenommen von einer Fotofalle Bildrechte: Bundesforst

Anlass für diese Vermutung ist, dass die Wölfin auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf offenbar mit einem ihrer Mischlings-Söhne zusammenlebt. Beide Tiere sind Kummer zufolge in den letzten Monaten immer wieder gemeinsam auf dem Standortübungsplatz von Fotofallen aufgenommen worden. Es bestehe die Gefahr, dass sich die Ohrdrufer Wölfin im kommenden Jahr mit ihrem eigenen Sohn paart - einem Mischling aus Hund und Wolf.

Das Thüringer Umweltministerium versucht seit Monaten den Mischling fangen oder abschießen zu lassen. Drei Jungtiere wurden bereits zu Beginn des Jahres abgeschossen. Laut Umweltstaatssekretär Olaf Möller endet die Genehmigung für den Abschuss der Wolfshybride zum Ende des Jahres. Möglicherweise wird sie vom Landesverwaltungsamt in Weimar nicht mehr verlängert - aufgrund zahlreicher Klagen gegen das Ministerium.

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Fr 14.12.2018 17:40Uhr 03:37 min

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 06. Dezember 2018 | 09:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 06. Dezember 2018, 17:02 Uhr

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23 Kommentare

09.12.2018 09:39 Ekkehard Kohfeld 23

@ Dr Sapiens 22 In Frankreich ist die Richtlinie für Zäune (um Pferche) seit April bei 3 m Höhe angelangt...##
Und sogar da kommen die mit etwas Übung drüber,ich haben Schäferhunde als Polizei und Schutzhunde ausgebildet,mit etwas Übung schaffen die das auch da drüber zu kommen und ein Wolf ist ständig im Training.

09.12.2018 00:30 Dr Sapiens 22

Ein Beispiel, für die Vernichtung einer Art durch Hybridisierung ist der sog. Highland Tiger, die Schottische Wildkatze, welche durch fortgeschrittene Vermischung mit Hauskatzen DNA nun als fast ausgerottet gilt. Quelle: WWF
Der "Vollschutz für Bär/Wolf in D" von damals ist kontraproduktiv, rottet künftig weitere Arten aus, führt zu Eiferertum, Dogmen, Indoktrination, Hass, Verbitterung, Tiermassakern und weiteren Umweltschäden: Schon in Bayern allein werden die Kosten für die Zäune nun auf 0,4 Mrd geschätzt (Quelle: LfL). In Frankreich ist die Richtlinie für Zäune (um Pferche) seit April bei 3 m Höhe angelangt...

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