Streit um Bärin "Sarah" Stiftung Bären kritisiert Tierpark Gotha

Nach Ansicht der Stiftung Bären aus Leinefelde-Worbis ist die Braunbärin "Sarah" im Tierpark Gotha schlecht untergebracht. Wie Geschäftsführer Bernd Nonnenmacher am Donnerstag mitteilte, hat die Stiftung dem Tierpark mehrfach angeboten, die Bärin in den Worbiser Bärenpark im Eichsfeld zu holen. Das sei immer wieder abgelehnt worden.

Die Stiftung kritisiert die Anlage in Gotha als zu klein und zu karg. Der Bär habe zudem keine Rückzugsmöglichkeiten und lege auffällige Verhaltensstörungen an den Tag, heißt es.

Ein Braunbär streift durch sein Revier
Ein Braunbär streift durch sein Gehege. (Symbolbild) Bildrechte: Colourbox

Tierpark Gotha: Bären-Anlage ist artgerecht erneuert

Nach Angaben des Tierparks Gotha ist die Anlage für die Bären erneuert worden. Er bezeichnet sie als artgerecht. Die Stiftung Bären will mit einer öffentlichen Aktion den Druck auf den Tierpark erhöhen, damit er die Bärin abgibt. Das Argument, dass sie mit 27 Jahren zu alt für den Transport ist, sei nur ein Vorwand, so Geschäftsführer Nonnenmacher.

Erst im vergangenen Jahr konnten zwei 28 Jahre alte Bären nach Worbis geholt werden.

Quelle: MDR THÜRINGEN/ls

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 06. August 2020 | 16:30 Uhr

1 Kommentar

Lothar Thomas vor 30 Wochen

G E G E N A R G U M E N T

Die Worbiser Stiftung kommt mir langsam vor, wie ein Tiersammelverein, ist irgendwo ein Bär außerhalb ihres Parkes, dann wird sofort unterstellt, 《Der Bär ist nicht Richtig untergebracht》

Haben die Worbiser einen Alleinvertretungsanspruch für Bären?

Wenn man dort so Schlau ist, woher wollen die wissen, dass SIE ALLES richtig machen?

Warum gönnt man nicht auch mal anderen Tierparks einen, besser wären ja zwei Bären.

Ihr da in Worbis, in Eurem Wald, warum setzt ihr euch nicht mal mit dem Tierpark in Gotha zusammen und erörtert in einem offenen Gespräch, wie es möglich wäre, die Bärin in Gotha besser unterzubringen.

Vielleicht habt ihr ja sogar einen netten Gefährten für die Bärin in Gotha.

Helfen und nicht nur Kritisieren, das ist Besser.

Außerdem müsste es doch bei Euch im Wald auch mal langsam zu Eng werden, die Bären sind ja keine Tiere für die Massentierhaltung.

So ein Bär braucht ja auch SEIN REVIER.

Nur mal so zum darüber Nachdenken.

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