Förster untersuchen Bäume Historische Trockenschäden in Thüringens Wäldern erwartet

Auf dem Krahnberg bei Gotha sind am Dienstag die ersten von rund 60 Forstleuten für die aktuelle Waldzustandserhebung geschult worden. Bis zum 5. August untersuchen sie in ganz Thüringen den Zustand von insgesamt 8.700 sogenannten Referenzbäumen. Diese Informationen werden seit 1991 erhoben.

Forstleute begutachten Waldbäume.
Bei der Schulung auf dem Krahnberg bei Gotha arbeiteten die Forstleute in Zweierteams. Bildrechte: MDR/Ruth Breer

Ines Chmara von der Landesforstanstalt in Gotha organisiert die Schulung, damit die Forstleute die Bäume nach einem möglichst einheitlichen Maßstab bewerten. Sie erwartet bei der Erhebung ein historisch schlechtes Ergebnis, da die Trockenschäden dramatisch zugenommen hätten. Die Waldböden seien extrem trocken, der Klimawandel sei immer deutlicher zu spüren, so Chmara.

Bei den Schulungen zur Waldzustandserhebung bewerten Vertreter der einzelnen Forstämter in Zweierteams die Bäume beispielsweise danach, wie hoch der Verlust an Blättern oder Nadeln ist, ob sie von Pilzen oder Insekten befallen sind, tote Äste haben oder besonders viele Samen ausbilden. Die Ergebnisse werden noch vor Ort per Computer ausgewertet.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 09. Juli 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 09. Juli 2019, 18:53 Uhr

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