Krauthausen Grundstein für Erweiterung von BMW-Werk Eisenach gelegt

BMW, Mini, Rolls-Royce - in allen steckt ein Stück Thüringen. Denn Seitenwände, Dächer und Frontklappen von Autos dieser Marken werden mit Werkzeugen aus Krauthausen gepresst. BMW baut das Werk jetzt kräftig aus.

Im BMW-Werk Eisenach in Krauthausen ist am Donnerstag der Grundstein für eine Großinvestition gesetzt worden. Bis zum Jahr 2022 baut der Autokonzern den Standort für 42 Millionen Euro aus. BMW will Eisenach zu seinem weltweit größten Werkzeugbau-Standort machen.

Mit Werkzeugen aus Krauthausen werden beispielsweise Seitenwände, Dächer und Frontklappen der Marken BMW, Mini, Rolls-Royce gepresst. Die Werkzeuge wiegen bis zu 50 Tonnen und formen aus flachem Blech Karosserieteile.

Feierliche Erweiterung des BMW Standorts Eisenach. Person links unbekannt, Mitte Wirtschaftsminister Tiefensee, rechts Alexander Eras (Leiter BMW-Werk Eisenach)
Feierliche Erweiterung des BMW-Standorts mit Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD, Bildmitte) und Werksleiter Alexander Eras (re.) Bildrechte: MDR/ Ria Weber

Der Konzern will nach eigenen Angaben die Produktionskapazität für Werkzeuge, die in der Karosseriefertigung weltweit eingesetzt werden, um etwa 50 Prozent aufstocken. Damit verbunden seien 20 Prozent mehr Arbeitsplätze - von derzeit 260 soll die Belegschaft auf 300 Arbeitnehmer steigen.

Teil der Investition ist eine zweite Einarbeitungspresse. Damit werden die Werkzeuge für die Serienfertigung vorbereitet. Das verkürzt die Anlaufzeit in den Presswerken. Erst vor wenigen Jahren hatte BMW in Eisenach die erste derartige Presse und eine neue Halle eingeweiht. Insgesamt hat das Unternehmen nach eigenen Angaben bisher 200 Millionen Euro in den Standort investiert.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | THÜRINGEN JOURNAL | 16. Mai 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 16. Mai 2019, 20:32 Uhr

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