Schwieriger Einsatz Großbrand in Merkers nach etwa 30 Stunden gelöscht

Für die Feuerwehren war es ein schwieriger Einsatz. Mehr als 30 Stunden hat es gedauert, um den am Freitagmorgen ausgebrochenen Großbrand im Wartburgkreis unter Kontrolle zu bringen. Verletzt wurde niemand.

Eine Rauchsäule über mehreren Gebäuden.
Die Rauchsäule in Merkers war am Freitag von Weitem zu sehen. Bildrechte: MDR/Samira Wischerhoff

Der Großbrand auf dem Wertstoffhof in Merkers im Wartburgkreis ist gelöscht. Dietmar Löbl vom Einsatzleitdienst des Wartburgkreises sagte MDR THÜRINGEN, das Löschen habe bis Samstagvormittag gedauert, der Einsatz sei um 10:21 Uhr beendet worden.

Das Feuer war am Freitagmorgen ausgebrochen. In der Nacht zum Samstag waren laut Löbl 63 Feuerwehrleute im Einsatz. Um 6 Uhr morgens seien sie dann von den örtlichen Feuerwehren der Krayenberggemeinde abgelöst worden.

2.000 Tonnen Schrott und Autoteile in Flammen

Mit zwei Baggern sei der brennende Schrotthaufen über Stunden auseinandergezogen worden, während parallel die Feuerwehr gelöscht habe. Die Arbeiten seien schwierig gewesen, weil der Schrott bei der großen Hitze zusammengeschmolzen sei.

Laut Polizeiangaben standen rund 2.000 Tonnen Schrott und Autoteile in Flammen. Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Ersten Schätzungen zufolge liegt der materielle Schaden bei 200.000 Euro. Während des Löscheinsatzes musste die anliegende B62 zum Teil gesperrt werden.

Nicht der erste Brand in Merkers

In der Recycling-Anlage in Merkers im Wartburgkreis hatte es zuletzt Anfang Oktober gebrannt. Zuvor hatte ein Feuer im April 2019 in der Anlage einen Sachschaden von etwa 100.000 Euro verursacht.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 05. Dezember 2020 | 14:30 Uhr

1 Kommentar

Lothar Thomas vor 6 Wochen

In dieser Anlage scheint es des Öfteren einfach mal so zu brennen.

Ich würde mich dann schon mal darüber wundern und nach einem "Brandschutzkonzept" für das Areal fragen.

Wird hier seitens der Geschäftsleitung nur Fahrlässig oder schon mit Vorsatz gegen den Brandschutz verstoßen?

Wenn ich mir die Bilder so anschaue, dann möchte ich mal sagen, dass ist schon ein ganz schön Großer Haufen.

Gibt es da keine Auflagen, in Bezug auf die abgelagerte Menge von Schrott?

Warum wird dieser Schrott nicht regelmäßig abgefahren?

Ich kenne andere Firmen hier im Freistaat und angrenzenden Ländern, die ebenfalls Altautos verschrotten, da kommt bei keinem solch eine riesige Menge zusammen, dort wird regelmäßig abgefahren.

Ich will niemandem zu nahe treten, aber es soll ja schon Firmen gegeben haben, die mit der Versicherungssumme spekuliert hatten.

Bei der Häufigkeit von Bränden sollte man von zuständigen Stellen aus einmal etwas genauer und tiefgründiger hinschauen und Auflagen erteilen.

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