Großeinsatz Vierseitenhof im Wartburgkreis brennt komplett nieder

150 Feuerwehrleute waren seit der Nacht im Einsatz, um der Flammen Herr zu werden: In Hastrungsfeld im Wartburgkreis sind ein Wohnhaus und zwei Scheunen abgebrannt. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig retten. Noch ist unklar, warum das Gebäude in Flammen aufging.

Flammen schlagen aus einem schon nahezu abgebrannte Wohnhaus. Die Feuerwehr versucht das Feuer zu löschen.
Flammen schlagen aus dem nahezu abgebrannten Wohnhaus im Wartburgkreis. Bildrechte: MDR/Paul-Philipp Braun

Im Wartburgkreis ist ein Vierseitenhof komplett niedergebrannt. Wie die Polizei mitteilte, standen in der Gemeinde Hastrungsfeld neben dem Wohnhaus auch zwei Scheunen in Flammen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr war seit etwa 2.30 Uhr in der Nacht im Einsatz.

Großeinsatz der Feuerwehr im Wartburgkreis

Anwohner hatten das Feuer entdeckt und den Notruf gewählt. Die Bewohner des Hofs - ein älteres Ehepaar und ihr Hund - konnten sich retten. Weil der Brand drohte überzugreifen, wurden in der Nachbarschaft mehrere Häuser vorsorglich geräumt. Die Betroffenen wurden im Gemeindezentrum seelsorgerisch betreut.

Bilder vom Einsatz Wohnhaus und Scheunen gehen in Flammen auf

Flammen schlagen aus einem schon nahezu abgebrannte Wohnhaus. Die Feuerwehr versucht das Feuer zu löschen.
Meterhoch schlugen die Flammen aus dem Wohngebäude, von dem nur noch die Grundmauern zu stehen scheinen. Die zwei Bewohner und der Hund konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Bildrechte: MDR/Paul-Philipp Braun
Flammen schlagen aus einem schon nahezu abgebrannte Wohnhaus. Die Feuerwehr versucht das Feuer zu löschen.
Meterhoch schlugen die Flammen aus dem Wohngebäude, von dem nur noch die Grundmauern zu stehen scheinen. Die zwei Bewohner und der Hund konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Bildrechte: MDR/Paul-Philipp Braun
Flammen schlagen aus einem schon nahezu abgebrannte Wohnhaus. Die Feuerwehr versucht das Feuer zu löschen.
Bereits nach kurzer Zeit ist klar, dass von dem Vierseitenhof nicht mehr viel zu retten ist. Seit 2.30 Uhr in der Nacht zum Donnerstag versuchten die Feuerwehrleute, den Brand zu löschen. Bildrechte: MDR/Paul-Philipp Braun
Flammen schlagen aus einem schon nahezu abgebrannte Wohnhaus. Die Feuerwehr versucht das Feuer zu löschen.
Die Höhe des Schadens ist bisher genauso unklar wie die Brandursache. Bildrechte: MDR/Paul-Philipp Braun
Flammen schlagen aus einem schon nahezu abgebrannte Wohnhaus. Die Feuerwehr versucht das Feuer zu löschen.
Nachbarn mussten ihre Häuser ebenfalls verlassen, weil das Feuer drohte, auf andere Gebäude überzugreifen. Bildrechte: MDR/Paul-Philipp Braun
Feuerwehrmänner stehen auf einer Straße und haben mehrere Feuerwehrschläuche verlegt.
Zwischenzeitlich wurde das Wasser knapp, weil der Löschteich im Dorf schnell leergepumpt war. Bildrechte: MDR/Paul-Phillip Braun
Im Morgengrauen steigen Rauchwolken aus einem abgebrannten Gebäude.
Die Feuerwehren waren lange im Einsatz, um letzte Glutnester zu löschen. Bildrechte: MDR/Paul-Phillip Braun
Nebelschwaden steigen aus ein verbrannten Wohngebäude auf
Die Löscharbeiten dauerten bis Donnerstag an. Am Morgen war das vollständige Ausmaß der Zerstörung nach dem Brand in Hastrungsfeld zu sehen. Bildrechte: MDR/Michael Hesse
Ein Traktor bringt frisches Wasser zu den Löscharbeiten.
Mehrere Traktoren hatten neues Löschwasser herangekarrt. Bildrechte: MDR/Michael Hesse
Von einer Drehleiter aus löscht die Feuewehr den Brand in einem Vierseitenhof.
Tagsüber waren noch immer 30 Feuerwehrleute vor Ort. Die obdachlos gewordenen Bewohner sollen zunächst in einer freien Wohnung im Gemeindehaus des Ortes unterkommen. Bildrechte: MDR/Michael Hesse
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Löschwasser bei Brand in Hastrungsfeld knapp

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, weil das Wasser aus dem Löschteich in Hastrungsfeld schnell knapp wurde. Traktoren brachten schließlich weiteres Wasser zur Brandstelle. Wegen des starken Rauchs waren Anwohner in der Nacht gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Feuerwehr war auch im Laufe des Donnerstags noch vor Ort, brachte den Brand des Vierseitenhofs aber bis zum Mittag unter Kontrolle. Nach Polizeiangaben konnten Ermittler den abgebrannten Hof wegen Glutnestern noch nicht betreten - die Ursache des Feuers blieb daher zunächst unklar.

Übergangswohnung für Betroffene

Wie der Bürgermeister der Gemeinde Hörselberg-Hainich, Christian Blum (parteilos), mitteilte, sollen die Bewohner des Hofs zunächst in einer freien Wohnung im Gemeindehaus des Ortes untergekommen.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jml,maf

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 20. Februar 2020 | 13:00 Uhr

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