Nutzung olympischer Symbole Unterlassungserklärung gegen Thüringer Olympiainitiative

Die privatwirtschaftliche Initiative für Olympische Winterspiele in Thüringen bekommt Probleme. Der Deutsche Olympische Sportbund erwirkte eine Unterlassungserklärung wegen Verwendung olympischer Symbole.

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), spricht in der DOSB-Zentrale bei einer Pressekonferenz.
Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes Alfons Hörmann erklärte das Thema für erledigt. Bildrechte: dpa

Die Thüringer Olympia-Initiative muss sich auf rechtliche Konsequenzen einstellen. Das teilte der Deutsche Olympische Sportbund, DOSB, am Donnerstagabend mit. So gebe es eine Unterlassungserklärung unter anderem gegen die Nutzung olympischer Symbole.

Absage vom Olympischen Sportbund

DOSB-Präsident Alfons Hörmann erklärte, das Konzept für Winterspiele 2030 unter anderem in Thüringen und Sachsen sei vom Verband soweit geprüft worden, wie es die Unterlagen erlauben. Man sehe dafür keine Perspektive.

Der Vorschlag der VR-Bank Bad Salzungen sei völlig überraschend und ohne Information an den organisierten Sport präsentiert worden.

Thema "Winterspiele in Thüringen und Sachsen" erledigt

Die von einer thüringischen Bank gestartete Initiative für Winterspiele in Thüringen, Sachsen, Bayern und anderen Teilen Deutschlands war vor zwei Wochen öffentlich vorgestellt worden, fiel aber bei der Bewertung des DOSB nun durch.

"Das Thema kann als erledigt angesehen werden", sagte Hörmann. Der DOSB will bis Ende 2020 ein Konzept entwickeln, dass die Ausrichtung sportlicher Großereignisse in Deutschland künftig besser möglich machen soll.

Quelle: MDR THÜRINGEN,dpa/nis

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 05. Dezember 2019 | 21:00 Uhr

9 Kommentare

Elsburg vor 31 Wochen

Elsburg

Staatlich ist "der Sport" i.DtLd dem Inneninisteriu zugeordnet. Vorheriger +gegenwärtige Bu'innenminister +derrn Helferleinwaren völlig überfordert, paralysiert +erstarrt quasi iVm Beamten-Mikado.

Oly'spiele +div.Europa~ /Welteisterschaften werden von jeweiligen SUPRA-nationalen SPORTVERBÄNDEN ~die faktisch rechtlich +wirtschaftlich internat. Wirtschafts-Konzerne sind~ veranstaltet mit Rechtshoheit eigener Art incl. Gewinn- u. USt-Sonderrechte ~faktisch steuerbefreit +rechtlich meißt i.Schweiz residierend [OSB, FIFA,..]. Dazu wird jeweils SUPRA-national Staatsvertrag geschlossen incl steuerlicher Privilegierungen +im eigenen Namen +Rechnung faktische Auftrags-Durchführung dem nationlen Verband des Austragungslandes Übertragen= Handlanger!

Gemeinützige Steuerbefreiun-gen wären, abzulehnen da nur eigennützig +zT krimineller Hort [vgl FIFA+DFB-BECKENBAUER-BLATTER-..OSB-Doping ohne Sperre-Eisrennläuferin iVm CAS-Rehabilition zu spät uam]. Politiker suchen Sportglanz für sich...

hannes72 vor 31 Wochen

Nicht nur dass hier eine wirklich gute Idee im Keim erstickt wird, nein, da muss auch noch einer oben drauf gesetzt werden, weil die Idee nicht von denen kam, von denen sie eigentlich hätte kommen müssen, nämlich vom DOSB. Ärmlich.

wo geht es hin vor 31 Wochen

Zitat aus dem Artikel: "Die Thüringer Olympia-Initiative muss sich auf rechtliche Konsequenzen einstellen. Das teilte der Deutsche Olympische Sportbund, DOSB, am Donnerstagabend mit. So gebe es eine Unterlassungserklärung unter anderem gegen die Nutzung olympischer Symbole." Zitat Ende. Und ich Dummerle dachte immer, Olympia ist für alle da. Nun muss ich lernen, dass auch Olympia wohl nur ein knallhartes Geschäft ist...

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