Keine Spur von dem Reptil Schlangenbiss: Supermarkt in Tiefenort bleibt zu

Nach einem mutmaßlichen Schlangenbiss in einem Supermarkt in Tiefenort (Wartburgkreis) bleibt der Laden weiterhin geschlossen. Wie Bürgermeister Ralf Rubisch MDR THÜRINGEN sagte, geht es dem Bissopfer, einer 76 Jahre alten Frau, den Umständen entsprechend gut. Sie war nach eigenen Angaben in der Obst- und Gemüseabteilung Ende Februar offenbar von einer Schlange gebissen worden.

Waren aus dem geschlossenen Supermarkt in Tiefenort werden eingelagert.
Weil bisher im Supermarkt jede Spur von dem Tier fehlt, werden Waren jetzt ausgelagert, um das Gebäude zu begasen. Bildrechte: MDR/Lars Sänger

Laut Rubisch hatte das Gesundheitsamt die Stadt über den Vorfall informiert. Daraufhin habe die Stadt veranlasst, das Geschäft bis zur vollständigen Aufklärung des Falls zu schließen. Wie das Tier in den Bauch der Frau beißen konnte, ist bislang unklar. Auch um welche Art von Schlange es sich handelt, ist nicht bekannt. Trotz groß angelegter Suche konnte das Reptil bislang nicht gefunden werden. Experten fanden aber Schlangen-Urin. Vieles deute darauf hin, dass es sich um eine 50 bis 60 Zentimeter große Schlange aus Spanien handelt. Derzeit wird der Supermarkt beräumt, damit der Verkaufsraum am kommenden Wochenende begast werden kann. Nach Angaben von Supermarkt-Betreiber Thorsten Hellwig soll das Tier mit dem speziellen Gas eingeschläfert werden.

Bis zum Donnerstagvormittag hatte sich die Konzernzentrale nicht zu dem Vorfall geäußert. Er ereignete sich vermutlich bereits Ende Februar. Informiert wurde Bürgermeister Rubisch jedoch erst am 2. März.

Tiefenort Wo ist die Supermarkt-Schlange?

Von der Schlange, die in einem Supermarkt in Tiefenort eine Kundin gebissen haben soll, fehlt jede Spur. Jetzt wird der Laden geräumt und begast.

Blick auf einen Markt, in dem mehrere Regale leer geräumt sind.
In einem Tiefenorter Supermarkt wurde eine 76-jährige Frau Opfer eines vermeintlichen Schlangenangriffs. Der Vorfall ereignete sich in der Obstabteilung bereits Ende Februar. Bildrechte: MDR/Lars Sänger
Blick auf einen Markt, in dem mehrere Regale leer geräumt sind.
In einem Tiefenorter Supermarkt wurde eine 76-jährige Frau Opfer eines vermeintlichen Schlangenangriffs. Der Vorfall ereignete sich in der Obstabteilung bereits Ende Februar. Bildrechte: MDR/Lars Sänger
Leere Regale in einem Supermarkt.
Doch wo ist die Schlange? Um welche Art es sich handelt, ist unklar, denn das Reptil ist verschwunden. Bildrechte: MDR/Lars Sänger
Waren werden in dem Supermakt in Tiefenort eingelagert.
Auf Anordnung der Stadt bleibt der Supermarkt geschlossen. Die Waren werden aus den Regalen geräumt und eingelagert. Bildrechte: MDR/Lars Sänger
Mit einer Falle, in der zwei Mäuse sitzen, will man die Schlange fangen.
Mit einer Falle, in der zwei Mäuse sitzen, will man die Schlange fangen. Bildrechte: MDR/Lars Sänger
Ein Mann räumt in einem Supermarkt Regale aus.
Der gesamte Supermarkt soll mit einem speziellen Gift begast werden, um das Tier einzuschläfern. Bildrechte: MDR/Lars Sänger
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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 08. März 2018 | 19:00 Uhr

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 08. März 2018 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 08. März 2018, 15:06 Uhr

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10 Kommentare

10.03.2018 21:49 martin 10

@9 Jens: Zu wünschen wäre es dem Inhaber ...

09.03.2018 15:09 Jens 9

Ich bin mir ziemlich sicher das sich die Schlange nach der Begasung wieder regeneriert. Spätestens bei der Neueröffnung,...an der Kasse...

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