Bahnverkehr Zug fährt auf Strecke Eisenach-Fulda in Rinderherde

Auf der Bahnstrecke Eisenach-Fulda ist ein Personenzug mit einer Rinderherde zusammengestoßen. Nach Angaben der Bundespolizei waren drei der Tiere auf der Stelle tot, ein viertes habe wegen seiner schweren Verletzungen eingeschläfert werden müssen. Ein Regionalzug der Bahngesellschaft Cantus habe die Tiere gegen 7:30 Uhr nahe Wommen im hessischen Werra-Meißner-Kreis erfasst. Der Ort liegt unmittelbar an der Landesgrenze zu Thüringen. Das Personal und die Reisenden im Zug blieben unverletzt. Der Zug wurde beschädigt, konnte aber aus eigener Kraft weiterfahren.

Bergung toter Rinder nach der Kollision mit einem Regionalzug nahe Wommen in Hessen.
Eines der getöteten Tiere wird mit einem Traktor abtransportiert. Bildrechte: MDR FERNSEHEN

Der Zugverkehr auf der Strecke wurde zunächst komplett eingestellt. Ein Landwirt rückte mit einem Traktor mit Schaufel an und barg die Tiere von den Gleisen. Gegen 9 Uhr wurde ein Gleis wieder freigegeben, seit 9:30 Uhr wird die Strecke wieder auf beiden Gleisen befahren. Während der Streckensperrung hatte die Bahn Züge, die den Abschnitt befahren sollten, im jeweils nächsten Bahnhof stoppen und warten lassen. Auf der Strecke verkehren unter anderem ICE-Züge auf der Verbindung Frankfurt-Dresden.

Bergung toter Rinder nach der Kollision mit einem Regionalzug nahe Wommen in Hessen.
ICE passiert die Unfallstelle: Zunächst wurde der Zugverkehr auf einem Gleis wieder freigegeben, später auf beiden. Bildrechte: MDR FERNSEHEN

Quelle: MDR THÜRINGEN

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Sa 23.06.2018 18:48Uhr 00:29 min

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 27. Mai 2018 | 10:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 27. Mai 2018, 13:23 Uhr

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12 Kommentare

28.05.2018 12:16 Medienhysterie ist fehl am Platz 12

Nr.8:

Vielleicht ist da bei Ihnen etwas falsch angekommen.

Es geht doch offensichtlich nicht um die Menschen der Hilfsorganisationen und deren lobenswerte Arbeit.

Vielmehr sollte wohl auf die aufgeplusterte Berichterstattung abgehoben werden.
Natürlich ist der Hinweis auf dort verkehrende ICE in dem speziellen Fall völlig unnötig und tut überhaupt nichts zur Sache.

[Anm.d.Red.]
Vielleicht sollten auch aufgeplusterte Kommentare aufgehoben werden. :-)
Der Hinweis tut sehr wohl etwas zur Sache, wenn man ihn aus der Sicht eines Reisenden sieht, der sich beim Lesen fragt, ob der Unfall für die Verspätung "seiner" Züge verantwortlich ist. Oder aus der Sicht eines Ortsunkundigen, der eine grobe geografische Einordnung des Unfalls wünscht. Da hilft ein Hinweis auf die ICE-Strecke schon weiter - Ihr Vorschlag mit den Güterzügen in Ihrem ersten Kommentar eher nicht.

28.05.2018 11:55 Müller 11

@ #9: An Duktus, Interpunktionsfehlern und mangelnder Ausdrucksfähigkeit ist recht eindeutig ablesbar, daß Sie mit #1 identisch sind. Danke also für die Rückmeldung, daß meine Ermahnung bei Ihnen angekommen ist. Daß solch ein Rüffel bei Ihresgleichen etwas bewirken könnte und Ihre Bemerkungen sachlicher oder sinnvoller würden, war natürlich nicht anzunehmen. Bildung und Erziehung ist nun mal ein langjähriger Prozeß.

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