Nationalpark Hainich Wanderung zwischen sterbenden Bäumen

Große Buchenbestände im Nationalpark Hainich sind durch die anhaltenden Trockenheit bedroht. In Fühungen erklärt die Nationalpark-Verwaltung, wie die Natur auf die Trockenheit reagiert - und warum sie Bäume sterben lässt. Getreu dem Motto: die Natur Natur sein lassen.

Nationalparkleiter Manfred Großmann erklärt vor einer Schautafeln Besuchern den Nationalpark Hainich.
Manfred Großmann erklärt am Wanderparkplatz Mallinde mit Karte und Satellitenfoto, wo es hingehen soll: am Burgberg, einer Südwestlage, sind die Buchen besonders stark geschädigt. Vor drei Monaten, so sagt er, war das noch nicht zu erkennen. Mittlerweile ist auf dieser Fläche ein Drittel der Buchen abgestorben, kaum eine Buche ist normal belaubt. Im Nationalpark gibt es ca. 300 Hektar in ähnlicher Lage mit gleichem Schadensbild. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
Nationalparkleiter Manfred Großmann erklärt vor einer Schautafeln Besuchern den Nationalpark Hainich.
Manfred Großmann erklärt am Wanderparkplatz Mallinde mit Karte und Satellitenfoto, wo es hingehen soll: am Burgberg, einer Südwestlage, sind die Buchen besonders stark geschädigt. Vor drei Monaten, so sagt er, war das noch nicht zu erkennen. Mittlerweile ist auf dieser Fläche ein Drittel der Buchen abgestorben, kaum eine Buche ist normal belaubt. Im Nationalpark gibt es ca. 300 Hektar in ähnlicher Lage mit gleichem Schadensbild. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
Besucher wandern durch den Nationalpark Hainich.
Wandergruppe vor dem Burgberg Bildrechte: MDR/Ruth Breer
Besucher im Wald im Nationalpark Hainich
Auf dem Burgberg Bildrechte: MDR/Ruth Breer
Vertrockneter Baum im Nationalpark Hainich
Blick nach oben Bildrechte: MDR/Ruth Breer
Besucher im Wald im Nationalpark Hainich
Ein lichter Buchenwald, ein Eindruck wie im Frühling - auf großer Fläche sind die Buchen entweder tot oder sehr schütter belaubt. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
Vertrocknete Bäume im Nationalpark Hainich
Trockene Bäume können unvermittelt Äste oder die ganze Krone verlieren - dafür ist nicht einmal starker Wind notwendig. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
Menschen wandern im Nationalpark Hainich.
Einige Bäume haben im Sommer noch Notbüschel ausgetrieben mit Blättern, die etwa dreimal so groß sind wie normale Buchenblätter. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
Eine Buche im Nationalpark Hainich, an deren Stamm Blätter ausgetrieben sind.
Dieser Baum hat solche Büschel mehrfach direkt am Stamm angesetzt. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
Nationalparkleiter Manfred Großmann erläutert Besuchern im Nationalpark Luftaufnahmen des Waldes.
Großmann zeigt Drohnenfotos und Satellitenbilder, die deutlich machen, wie dramatisch schnell sich die Buchenwälder verändert haben. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
Nationalparkleiter Manfred Großmann erläutert Besuchern im Nationalpark Luftaufnahmen des Waldes.
Dramatische Satellitenbilder. Bildrechte: MDR/Ruth Breer
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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Johannes und der Morgenhahn | 05. August 2019 | 07:40 Uhr

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