Hund mit hellem Fell liegt im Schnee
Bildrechte: Colourbox

Ratgeber | 12.12.2018 Wie man Hunde vor Kälte schützen kann

Für gesunde Hunde ist Kälte eigentlich kein Problem. Ihr Fell reicht den meisten Vierbeinern als natürlicher Wärmeschutz aus. Dennoch frieren auch viele Hunde bei Minusgraden, Schnee und Eis. Das betrifft vor allem alte und kranke Tiere sowie Welpen.

Hund mit hellem Fell liegt im Schnee
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Sehr kälteempfindlich sind auch kleine, kurzbeinige Hunderassen, die keine Unterwolle und wenig Deckhaar besitzen oder denen kein dickeres Winterfell wächst. Zu den Rassen, die man besonders vor Kälte schützen sollte, zählen Mops, Shi Tzu, Chihuahua, Yorkshire Terrier, Malteser, Dackel, Dobermann, Rhodesian Ridgeback, Windhunde etc.

Bei Minusgraden in Bewegung bleiben

Körperliche Aktivität hilft, die Körpertemperatur zu regulieren. Durch Bewegung an frischer Luft kommen Kreislauf und Durchblutung in Schwung. Spaziergänge in der Wintersonne müssen also nicht eingeschränkt werden. Kürzer ausfallen sollten sie bei nasskalter Witterung und bei strengem Frost. Liegen auf kaltem Boden oder in kalter Umgebung kann zu Blasen- oder Nierenentzündungen oder einer Schwächung des Immunsystems führen, was Erkältungskrankheiten fördert. Nach einem Aufenthalt draußen sollte nasses Fell mit einem Handtuch abgerubbelt und der Hund an einem warmen Ort untergebracht werden. Vor Föhngeräuschen haben viele Hunde Angst. Wenn in Folge von Kälte eine steife Muskulatur auftritt, sollte die betroffene Stelle sanft massiert werden. Helfen können auch ein warmer Umschlag oder eine Wärmflasche.

Hundekleidung als Winterschutz

Für kälteanfällige Hunde bieten sich wärmende Mäntel, Jacken und Pullover an. Die gibt es in allen Größen, Formen und Farben, aber auf das Aussehen kommt es  nicht an. Vor allem sollte die Hundekleidung bequem und strapazierfähig sein, das Material wasserabweisend und atmungsaktiv. Die Sachen müssen gut sitzen, weder zu weit noch zu eng sein, nicht scheuern oder einschnüren, den Hund in seiner Bewegungsfreiheit kaum einengen. Außerdem können Pfotenschuhe, sogenannte Booties, empfindliche Ballen vor Streusalz und Eissplitter schützen. Ohren und Pfoten von Hunden sind besonders kälteempfindlich und können leicht austrocknen und Risse bekommen. Zum Vorbeugen gibt es spezielle Feuchtigkeitscremes für Hunde.

Zuletzt aktualisiert: 18. Dezember 2018, 17:24 Uhr