Bilder zum Film "Alles andere zeigt die Zeit"

Isabell als Grufti
Isabell erlebt die Wende als 14-Jährige. Sie ist Schülerin und "Grufti", später Punk. Am Tag des neuen Geldes kommen ihr die Tränen. Sie weiß nicht, was werden soll. Außer, dass sie das Leben irgendwie schaffen will. Ein Jahr nach der Währungsunion bewaffnet sie sich, weil sie glaubt, sich nur so gegen zunehmende Angriffe wegen ihres Äußeren wehren zu können. Bildrechte: MDR/Andreas Voigt
Jenny mit ihrem Bruder und ihrer Mutter
Jenny (l.) - die Tochter der einstigen LVZ-Redakteurin Renate Florstedt (M.) - geht der Lebensgeschichte ihrer Mutter nach, die sich 2001 das Leben nahm. Bildrechte: DOK Leipzig 2015
Der Regisseur Andreas Voigt erhält am 20.01.2017 in München bei der Verleihung des Bayerischen Filmpreises im Prinzregententheater seine Auszeichnung.
Über 25 Jahre hinweg hat Regisseuer Andreas Voigt Menschen aus der DDR seit der Wende begleitet. Sein Film "Alles andere zeigt die Zeit" folgt drei von ihnen und zeigt, welche unterschiedlichen Auswirkungen der gesellschaftliche Umbruch in Ostdeutschland hatte. Bildrechte: dpa
Isabell als Grufti
Isabell erlebt die Wende als 14-Jährige. Sie ist Schülerin und "Grufti", später Punk. Am Tag des neuen Geldes kommen ihr die Tränen. Sie weiß nicht, was werden soll. Außer, dass sie das Leben irgendwie schaffen will. Ein Jahr nach der Währungsunion bewaffnet sie sich, weil sie glaubt, sich nur so gegen zunehmende Angriffe wegen ihres Äußeren wehren zu können. Bildrechte: MDR/Andreas Voigt
Isabell heute
Isabell heute. Sie hat ihr Leben geschafft: Nach der Wende wird sie Rechtsanwahltsgehilfin in Stuttgart. Ihre Mutter hat sie dorthin gebracht. Isabell lernt schnell, vor allem, dass es im Westen nichts gibt ohne Gegenleistung. Sie studiert Jura und macht eine Insolvenzverwalterfirma auf. Sie liebt Autos - und Spinnen, denn die "babbeln" nicht so viel. Bildrechte: MDR/Andreas Voigt
Sven vorm Spiegel
Die Wende beendet Svens berufliche Laufbahn, ehe sie begonnen hat. Seine Lehre als Werkzeugmachter und Maurer kann er nicht beenden, weil die Firmen schließen. Er lebt als Red Skin und Hausbesetzer in Connewitz. Erst ist er links, dann rechts, dann wieder links. Er heuert bei einer Sicherheitsfirma an, bewacht das Werk II, inzwischen ein linkes Kulturzentrum im Süden der Stadt. Eigentlich träumt er von einem geordneten Leben und einer Zeit, in der es wieder mehr Solidarität unter den Menschen gibt. Bildrechte: MDR/Andreas Voigt
Jenny
Regisseur Andreas Voigt begleitet Jenny bei ihren Nachforschungen in den Stasi-Akten, die ein neues Licht auf das Leben ihrer Eltern werfen. Bildrechte: MDR/Andreas Voigt
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