ILLUSTRATION - Eine Frau sitzt vor einem Fernseher und hält eine Fernbedienung in der Hand (gestellte Szene).
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28. November 2018 Abschluss des DVB-T2-HD-Ausbaus im MDR-Sendegebiet

In der Nacht vom 27. zum 28. November 2018 wurde die Region Westthüringen auf das neue terrestrische Antennenfernsehen DVB-T2 HD umgestellt. Die Übertragung im bisherigen DVB-T-Standard wurde damit beendet.

ILLUSTRATION - Eine Frau sitzt vor einem Fernseher und hält eine Fernbedienung in der Hand (gestellte Szene).
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Mit der Umstellung des Senderstandortes Inselsberg wurde der Ausbau von DVB-T zu DVB-T2 HD im MDR-Sendegebiet am 28. November 2018 vollständig abgeschlossen. Der Senderstandort Inselsberg komplettiert damit das aus insgesamt 14 Senderstandorten bestehende DVB-T2-HD-Sendenetz im MDR-Sendegebiet.

Beste Bildqualität und größere Programmauswahl

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Aus DVB-T wird DVB-T2 HD. Alles zur schrittweisen Umstellung erklärt Mark in diesem kleinen Film.

Mi 15.02.2017 14:47Uhr 04:00 min

https://www.mdr.de/digital/video-83146.html

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Video

Der weiterentwickelte Übertragungsstandard DVB-T2 HD bietet sowohl Fernsehbilder in bester hochauflösender Bildqualität, als auch eine deutlich größere Programmauswahl. In Zahlen ausgedrückt werden in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen 17 frei empfangbare öffentlich-rechtliche Programme ausgestrahlt. In Ballungsgebieten können zusätzlich ca. 20 private Sender empfangen werden.

Weitere Programme dank Internet-Link-Services

Seit dem 28. November 2018 bietet der MDR bei DVB-T2 HD die Fernsehprogramme ARD-alpha HD und SWR HD zusätzlich als sogenannte Internet-Link-Services an. Hierbei werden über das Internet empfangene Programmstreams wie herkömmliche Programme auf einem Platz in der Senderliste des Empfangsgerätes abgelegt und sind so komfortabel und einfach über die Fernbedienung abrufbar. Erforderlich ist ein HbbTV-fähiges DVB-T2-HD-Empfangsgerät (ab HbbTV-Version 1.5), welches mit dem Internet verbunden ist. Zum Auffinden der neuen Programmplätze ist in der Regel ein Sendersuchlauf erforderlich.

Die richtige Geräteauswahl treffen

DVB-T2 HD nutzt ein neues Modulations- und Videokodierverfahren, weshalb vorhandene DVB-T-Empfänger nicht für DVB-T2 HD verwendet werden können. Das bedeutet für die Zuschauerinnen und Zuschauer ganz konkret: Wer weiterhin über Antenne fernsehen möchte, benötigt ein geeignetes, neues Empfangsgerät: Das kann entweder eine Set-Top-Box sein, mit der vorhandene Fernsehgeräte DVB-T2-HD-fähig gemacht werden können oder ein Fernseher der neuesten Generation mit integriertem DVB-T2-HD-Empfangsteil.

Endgeräte, die die notwendigen Anforderungen zum DVB-T2-HD-Empfang erfüllen, sind meist mit dem grünen DVB-T2-HD-Logo gekennzeichnet. Zudem garantieren diese Geräte, dass Zusatzdienste wie EPG, Videotext, Untertitel, Audiodeskription und die Umschaltung in die Regionalprogramme unterstützt werden. Um das vielseitige Mediathek-Angebot der Programme nutzen zu können, muss das DVB-T2-HD-Empfangsgerät zudem über die HbbTV-Funktionalität verfügen und an das Internet angeschlossen sein.

Schrittweise Umstellung seit März 2017

Am 29. März 2017 begann die schrittweise Umstellung des Antennenfernsehens DVB-T auf DVB-T2 HD im MDR-Sendegebiet.

  • In der ersten Phase der DVB-T2-HD-Umstellung wurden in Sachsen-Anhalt die Senderstandorte Wittenberg, Halle, Brocken und Magdeburg vollständig umgestellt; der Sendebetrieb am Standort Dequede wurde eingestellt. In Sachsen und Thüringen lag der Fokus der Umstellung auf den Regionen Leipzig und Jena.
  • In der zweiten Phase folgten am 8. November 2017 die Regionen Dresden und Löbau. Im weiteren Verlauf wurden am 25. April 2018 die Regionen Erfurt und Weimar auf DVB-T2 HD umgestellt; gleichzeitig endete der Sendebetrieb an den Standorten Sonneberg und Saalfeld.
  • In der dritten Phase wurden am 26. September 2018 die Senderstandorte Chemnitz-Geyer, Chemnitz-Reichenhain, und Gera auf DVB-T2 HD umgestellt; gleichzeitig endete der Sendebetrieb am Standort Schöneck. Im weiteren Verlauf wurde am 28. November 2018 die Region Westthüringen auf DVB-T2 HD umgestellt.

Höherer Versorgungsgrad trotz Standortreduzierungen

DVB-T2 HD_Logo
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Das Antennenfernsehen wird vor allem in Ballungsgebieten stark akzeptiert und hat in diesen Regionen durch Beteiligung privater Programmanbieter ein größeres Programmangebot. In dünner besiedelten Gebieten fällt die Nutzung der terrestrischen Empfangsmöglichkeit eher gering aus. Da der MDR bei der Auswahl geeigneter Übertragungswege zur Einhaltung der Grundsätze von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit verpflichtet ist, wurden nicht alle DVB-T-Standorte umgestellt.

Trotz der Standortreduzierung konnte nach der DVB-T2-HD-Umstellung ein höherer Versorgungsgrad als bei DVB-T erreicht werden. Im Inneren von Gebäuden können nun 46,3 Prozent der Haushalte Mitteldeutschlands ihre Programme über DVB-T2 HD empfangen. Das sind ca. 450.000 Haushalte mehr als bislang. Außerhalb von Gebäuden werden 75,9 Prozent der Einwohner mit DVB-T2 HD versorgt.

Noch mehr Informationen zur DVB-T2-HD-Umstellung ...

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Zuletzt aktualisiert: 02. November 2018, 11:53 Uhr