MDR-Kurzfilminitiative in der Corona-Krise "MDR Shorts" unterstützt Mitteldeutschlands Kreative

Der MDR hat seinen Kurzfilm-Etat in der Corona-Krise aufgestockt und Kreative aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ermutigt, ihre Kurzfilme anzubieten. Mehr als 150 Filme wurden eingereicht. In einer Kurzfilmnacht am 20. Juli 2020, ab 22:55 Uhr sind zehn der Kurzfilme im MDR-Fernsehen und der Mediathek zu sehen. Hier stellen wir die Aktion und die Filmemacherinnen und Filmemacher vor.

Filmemacherin Rand wird selbst zur Protagonistin - Szenenbild aus dem Kurzfilm "Nudar"
Bildrechte: MDR/Rand Beiruty

Schnelle und unkomplizierte Unterstützung

Mitten in der Corona-Krise stockte der Mitteldeutsche Rundfunk seinen Etat für den Kurzfilmankauf auf, um eine noch größere Zahl an Kurzfilmen für das Programm zu erwerben. Die Hauptredaktion Fernsehfilm, Serie und Kinder suchte Filme aller Genres mit einer Länge bis zu 30 Minuten. Einzige Bedingung für die Einreichungen: Die Lizenzgeberinnen und Lizenzgeber müssen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt oder Thüringen stammen.

Über 500 Kurzfilme im Programm

Der MDR versteht sich seit fast 20 Jahren als Unterstützer der mitteldeutschen Kurzfilmszene und brachte seither hunderte Kurzfilmproduktionen ins Programm. Eine win-win-Situation: Einerseits bieten wir über gute Platzierungen in TV und Mediathek den Filmschaffenden Zugang zu einem breiteren Publikum, andererseits erweitern wir unser Portfolio um neue Talente aus der Region und spannende Filme für unsere Zuschauerinnen und Zuschauer.

Jana Brandt, Hauptredaktionsleiterin Spielfilm, Serie und Kinder

Facettenreiche Kurzfilmszene in Mitteldeutschland

Zahlreiche mitteldeutsche Filmemacherinnen und Filmemacher sind dem Aufruf im April und Mai 2020 gefolgt. Rund 150 Filme wurden eingereicht und redaktionell geprüft, um schnellstmöglich finanzielle Unterstützung bieten zu können. Insgesamt 30 Filme konnten durch den aufgestockten Etat zusätzlich angekauft werden.

Zehn davon werden am 20. Juli 2020, ab 22:55 Uhr in einer Kurzfilmnacht im MDR-Fernsehen präsentiert, und zeigen: die Kurzfilmszene in Mitteldeutschland ist vielfältig, kreativ und unterhaltsam.

Porträt von Daniela Adomat. 3 min
Bildrechte: unicato | MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

unicato Do 20.08.2020 00:25Uhr 02:42 min

Rechte: unicato | MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

"Neverland Now" von Georg Pelzer

Lo Rivera (links) spielt "Ruth" und Anna Herrmann "Kalina"
Szenenbild aus "Neverland Now" Bildrechte: MDR/Sven Jakob-Engelmann

Spontan beschließen die beiden Freundinnen Ruth und Kalina, nach Portugal zu fahren. Morgen früh soll es losgehen! Euphorisch ziehen sie durch die Nacht. Doch die entwickelt sich anders als geplant und plötzlich steht ihre Freundschaft auf dem Spiel.

Georg Pelzer lebt als freischaffender Regisseur und Autor in Leipzig. Er studierte Medienkunst an der Bauhaus-Universität Weimar. 2019 feierte sein Langspielfilm "Fluten" auf den 53. Internationalen Hofer Filmtagen seine Uraufführung und war dort für den "Förderpreis neues Deutsches Kino" und den "Hofer Goldpreis" für die beste Regie eines Debüts nominiert. Sein Kurzdrama "Neverland Now" wurde weltweit auf zahlreiche Festivals eingeladen.


"Woche 37" von Matthias Ritzmann und Julian Quitsch

Sonja Schrader spielt "Sonja"
Szenenbild aus "Woche 37" Bildrechte: Matthias Ritzmann

In Europa gibt es seit neun Monaten keinen Strom. Kommunikation, Transportwege, Nahrungsversorgung und die persönliche Sicherheit sind zusammengebrochen. Nach einigen Monaten haben sich die Bewohner einer Großstadt mit der Krisensituation arrangiert.

Matthias Ritzmann und Julian Quitsch leben seit 2003 in Halle an der Saale. Nach dem Studium an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle machten sie sich in den Bereichen Fotografie und Postproduktion selbstständig. Mit ihrem Kurzfilm setzen sie sich künstlerisch-experimentell mit dem Thema "Blackout" auseinander, welches sie schon lange beschäftigt. Der weltweite Ausnahmezustand in "Woche 37" weist dabei durchaus Parallelen zur aktuellen Corona-Pandemie auf. "Wir würden uns freuen, wenn unser Projekt den ein oder anderen Denkanstoß liefert, gar die ein oder andere Diskussion anstößt." (Matthias Ritzmann und Julian Quitsch)

Julian Quitsch und Matthias Ritzmann
Julian Quitsch (links) und Matthias Ritzmann Bildrechte: Matthias Ritzmann

Matthias Ritzmann und Julian Quitsch über die Corona-Krise:

"Da Matthias bei seinen Fotojobs direkten Umgang mit verschiedenen Menschen hat, fielen durch die Krise alle Aufträge aus; langsam ist eine Besserung der Lage spürbar. Julian hatte das große Glück, Anfang des Jahres mit einem großen, mehrere Monate andauernden Projekt zu beginnen; diese Arbeit hat auch die Krise überdauert. Wir beide denken jedoch, dass sich die Krise in vielen Bereichen der kreativen Wirtschaft verzögert auswirken wird und wir uns teilweise neu orientieren müssen. (…) Die Aufträge von öffentlichen Geldgebern gibt es zwar noch, aber der freie Markt kürzt die Budgets für Kommunikation und Marketing gerade enorm."


"TelH78" von Alina Cyranek und Eike Goreczka

Eine alte gelbe Telefonzelle steht an der Straße.
Szenenbild aus "TelH78" Bildrechte: MDR/Alina Cyranek

Fast ist sie aus dem Stadtbild verschwunden: Die gelbe Telefonzelle der Deutschen Post. Der Film sucht nach den letzten ihrer Art und entlockt ihnen fast vergessene Geschichten.

Die Leipziger Filmemacherin und Autorin Alina Cyranek studierte Medienkunst an der Bauhaus-Universität Weimar und an der Tongji-Universität in Shanghai. Ihre Filme wurden auf nationalen und internationalen Filmfestivals schon mehrfach ausgezeichnet. Die gebürtige Polin spezialisierte sich auf Filme mit dokumentarischem Ansatz. "Wenn es gelingt, dass der Zuschauer sich selbst ein Bild, eine Meinung, bilden muss, finde ich das toll", so Alina Cyranek. (www.suedkurier.de) Eike Goreczka stammt aus Magdeburg. Er war Kamera- und Tonassistent, Assistant Producer und Drehbuchautor. Seit 2005 ist er in Halle/Saale erfolgreich als Produzent tätig.

Alina Cyranek
Alina Cyranek Bildrechte: Matthias Ritzmann

Alina Cyranek über die Corona-Krise:

"Die Ausschreibung erreichte mich Ende April, als noch unklar war, wie die kommenden Wochen und Monate aussehen werden. Grundsätzlich begrüße ich alles, was die Kunstform Kurzfilm mehr ins Licht rückt. Schön, dass es diesen Sendeplatz gibt und er so gut bestückt wird! Das Signal, die hiesige Branche zu unterstützen, ist absolut begrüßenswert."


"Nudar" von Rand Beiruty

Nudar in ihrem Zimmer
Szenenbild aus "Nudar" Bildrechte: MDR/Rand Beiruty

Nudar ist Syrerin und nach Deutschland gekommen, um ihre Karriere als Ärztin fortzusetzen.

Während der Dreharbeiten wendet sie die Kamera auf die Filmemacherin Rand Beiruty und ein Dialog entwickelt sich zwischen den beiden.

Filmemacherin Rand wird selbst zur Protagonistin.
Rand Beiruty Bildrechte: MDR/Rand Beiruty

Im Alter von 18 Jahren hatte Rand Beiruty den ersten Kontakt mit dem Medium Film. 2014 zog sie von Amman nach Weimar, um Film und Kunst an der Bauhaus-Universität zu studieren. Dort lernte sie in einem Flüchtlingscamp Nudar kennen. „In den Medien werden arabische Frauen meist als Opfer von Unterdrückung dargestellt. In meinem Film möchte ich eine Frau zeigen, die eben nicht Opfer der Umstände sein will“, so Rand Beiruty. (www.stuttgarter-nachrichten.de)


"Die Fadenkünstlerin" von René Eckert

Stefanie Kölbel sitzt in ihrem Atelier.
Szenenbild aus "Die Fadenkünstlerin" Bildrechte: MDR/René Eckert

Klöppeln hat im Erzgebirge eine lange Tradition. Die junge Vogtländerin und ehemalige Schlagzeugerin Stefanie Kölbel verbindet traditionelle Klöppeltechnik mit modernem Design. So entstehen zarte Edelstahlobjekte und Schmuckstücke.

Filmemacher René Eckert hat die Welt bereist, bevor er sich in seiner vogtländischen Heimat niedergelassen hat. Seine Liebe zum Film entdeckte er, als er Freunde beim Snowboarden filmte. Diese Leidenschaft wurde zur Profession - seine Snowboard-Dokumentationen brachten ihm viel Anerkennung ein. Doch seine Arbeiten gehen mittlerweile über den Sport hinaus. Eckert engagiert sich aktiv für seine Heimat - nicht nur mit seinen Filmen, die die Region in ein modernes Licht setzen.

Rene Eckert
Rene Eckert Bildrechte: Franzi Barth

René Eckert über die Corona-Krise:

"Sämtliche Filmaufträge sind bei mir seit Anfang März auf unbestimmte Zeit abgesagt worden. Gegenwärtig habe ich für 2020 lediglich eine Produktion in Aussicht. Die Aktion kam genau richtig. Es hilft mir meinen Lebensunterhalt als freiberuflicher Filmemacher zu erwirtschaften. Der Zuschuss vom Bund fängt mich nur für eine gewisse Zeit auf, wenn dann keine Aufträge kommen, steht man schlecht da."


"Heiße Luft" von Mirko Muhshoff

Nikolai Will spielt den "Bankräuber Magnus"
Szenenbild aus "Heiße Luft" Bildrechte: MDR/Ivan Djambov

Der legendäre Bankräuber Magnus wird in einem Interview zu seinen weit zurückliegenden Überfällen befragt. Recht ist ihm das nicht. Auf der Studiotoilette wird er in eine Parallelwelt katapultiert.

Mirko Muhshoff, Jahrgang 1994, studiert seit 2013 an der Bauhaus-Universität in Weimar Medienkunst/Mediengestaltung. Aktuell steht er kurz vor seinem Masterabschluss. Seit 2014 veröffentlichte er mehrere Kurzfilme, die auf nationalen und internationalen Festivals gezeigt wurden. 2015 folgte sein erster Langspielfilm. "Heiße Luft" stellte er 2020 fertig. Es ist sein erster Film, der im Fernsehen ausgestrahlt wird.


"Papagei" von Andreas Rajchert

Christian Clauß spielt den Transvestit "Christina".
Szenenbild aus "Papagei" Bildrechte: Andrej Bavschenkov

Der blonde Transvestit Christina läuft mit seinem ebenfalls blonden Mops Teddy durch Dresden und verteilt Friedensbotschaften. Plötzlich wird Christina direkt in ihrer Wohnung vom Krieg eingeholt. Ein Film über Krieg oder wie nah der Krieg uns ist.

Der Journalist Andreas Rajchert wurde 1969 in Sibirien geboren und lebt seit 2002 in Dresden. Sein Kurzfilm "Papagei" erhielt 2017 überraschend den Publikumspreis beim Moskauer Herbst-Filmfestival. "Wenn man alle Umstände in Moskau in Betracht zieht, kann man sagen: es ist ein doppelter Sieg – einmal für die Filmkunst, anderseits – ein Schlag ins Gesicht für das politische System, das gerade in Russland herrscht und sexuelle Minderheiten ständig unterdrücken lässt", so Andreas Rajchert. (www.neustadt-ticker.de)

Andreas Rajchert
Andreas Rajchert Bildrechte: Andreas Rajchert

Andreas Rajchert über die Corona-Krise:

"Durch die Corona-Krise hatte ich die Möglichkeit, mehr zu schreiben. In dieser Zeit habe ich zwölf Drehbücher fertiggestellt. 'MDR Shorts' hat mir viel Kraft gegeben, weiterzumachen!"


"Peanuts" von Tim Romanowsky

Eine animierte Mickey Mouse
Szenenbild aus "Peanuts" Bildrechte: MDR/Tim Romanowsky

Der Film erinnert an bekannte Cartoon-Figuren aus den Pioniertagen des Trickfilms und ist eine Hommage an Ub Iwerks, den schnellsten Trickzeichner Hollywoods.

Tim Romanowsky lebt in Leipzig und arbeitet im Bereich Illustration und Animation. "Peanuts", sein Diplomfilm im Studiengang Kommunikationsdesign an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, lief weltweit auf zahlreichen Filmfestivals und erhielt von der Deutschen Film- und Medienbewertung das "Prädikat besonders wertvoll". "Ein sehr kreatives und unterhaltsames Spiel mit den bekannten Figuren und Motiven aus der Frühzeit der Animation", heißt es in der Jury-Begründung.

Tim Romanowsky
Tim Romanowsky Bildrechte: Tim Romanowsky

Tim Romanowsky über die Corona-Krise:

"Da meine Filme größtenteils auf Festivals oder im Kunstkontext laufen, war es für mich natürlich super, einen Film in Ihrem Programm zu haben. In den letzten Wochen stand auch bei mir das Einkommen und die Arbeitszeit still, so ist es erfreulich, dass für bereits entstandene Werke diese Möglichkeit der Auswertung gefunden wurde."


"M52" von Yves Paradis

Eine kleine Figur schiebt einen Würfel.
Szenenbild aus "M52" Bildrechte: MDR/Yves Paradis

"M52" ist ein unerwartetes Science-Fiction-Abenteuer in einer fernen Zukunft der Menschheit.

Yves Paradis stammt ursprünglich aus Montreal und lebt seit fünf Jahren in Halle/Saale. Er arbeitet freiberuflich als Animator und Illustrator im Bereich Film, Werbung, Game-Art-Design und Street-Art. 2017 produzierte er seinen improvisierten Animationsfilm "M52" über die festgelegte, titelgebende Dauer von 52 Wochen. "Die Hauptfigur muss eine Reihe von Aufgaben aus dem Puzzle des Würfels erledigen, um es freizuschalten. Einmal freigeschaltet, bringt es den Charakter in eine andere Welt, in der weiterentwickelte fortgeschrittene Lebensformen und Natur immer noch im Gleichgewicht miteinander existieren", erklärt Yves Paradis zu seinem Film. (www.testkammer.com)


"Schutzmaskenpflicht!" von Lorenz Baumgarten und Niklas Leifert

Niklas Leifert (links) spielt den "Kellner" und Lorenz Baumgarten den "Gast"
Szenenbild aus "Schutzmaskenpflicht!" Bildrechte: MDR/Nina Hartmann

In einem Restaurant, während einer weltweiten Pandemie bestellt ein einsamer Gast beim gesetzestreuen Kellner ein Würstchen ...

Der gebürtige Schweizer Lorenz Baumgarten studierte in Bern und Zürich Schauspiel. 2019 zog er nach Leipzig. Erst durch die Corona-Krise wechselte er das Fach und wurde zum Filmemacher. Da alle Proben und Vorstellungen abgesagt wurden, begann er gemeinsam mit Schauspieler- und Filmemacher-Freund Niklas Leifert aktiv zu werden. "Mit dem Kurzfilm 'Schutzmaskenpflicht!' wollten wir den Nerv der Zeit treffen. Dabei war es uns wichtig auch in diesen unsicheren Zeiten Humor und Leichtigkeit hoch zu halten." (Lorenz Baumgarten)

Lorenz Baumgarten
Lorenz Baumgarten Bildrechte: Janine Guldener

Lorenz Baumgarten über die Corona-Krise:

"Meine privaten Fixkosten hab ich auf ein Minimum herunter geschraubt, damit ich in der Lage bin, diese Phase ohne Grundsicherung zu überbrücken. Außerdem wohne ich in einer Nachbarschaft, in der wir uns gegenseitig unterstützen. (…) Es ist eine schöne Anerkennung, als filmschaffender Künstler wahrgenommen zu werden und auch finanziell eine willkommene Unterstützung. Solange es keinen Impfstoff gibt, bleibt die Zukunft wohl ungewiss. Ich wünsche mir, dass wir die neu gelebte gegenseitige Unterstützung, privat und auch beruflich, auch nach der Krise beibehalten. Wir Künstler haben ein inspirierendes Potential. Ich möchte damit Impulse setzen und dazu beitragen, die Gräben in unserer Gesellschaft zu überwinden."

Weitere Kurzfilmer über die Corona-Krise

Silke Abendschein
Silke Abendschein ("Trilogy") "Mich ganz persönlich hat die Aktion 'MDR Shorts' zu einem Zeitpunkt erreicht, an dem ich mit zwei Kindern (3 und 8) zuhause nur sehr eingeschränkt arbeiten kann. (…) Abgesehen von der Betreuungssituation meiner Kinder sind alle anderen Jobs, mit denen ich sonst meinen Lebensunterhalt bestreite, weggefallen. (…) Daher kann ich sagen, dass uns der Lizenzankauf einen weiteren Monat Zeit gibt, den wir überbrücken müssen." Bildrechte: Silke Abendschein
Silke Abendschein
Silke Abendschein ("Trilogy") "Mich ganz persönlich hat die Aktion 'MDR Shorts' zu einem Zeitpunkt erreicht, an dem ich mit zwei Kindern (3 und 8) zuhause nur sehr eingeschränkt arbeiten kann. (…) Abgesehen von der Betreuungssituation meiner Kinder sind alle anderen Jobs, mit denen ich sonst meinen Lebensunterhalt bestreite, weggefallen. (…) Daher kann ich sagen, dass uns der Lizenzankauf einen weiteren Monat Zeit gibt, den wir überbrücken müssen." Bildrechte: Silke Abendschein
Karl-Friedrich König
Karl-Friedrich König ("Der Ruf") "Durch Corona war/ist die Auswertung des Films gestoppt wurden. Zuerst wurde das Filmfest Dresden, bei dem der Film Premiere haben sollte, abgesagt. Dann war unklar, ob es überhaupt nachgeholt wird. (…) Viele Filmfestivals, bei denen ich eingereicht hatte, wurden außerdem abgesagt oder verschoben. Auf der anderen Seite sind durch Corona viele Einnahmemöglichkeiten für mich als Filmemacher weggefallen bspw. Filmworkshops an der Volkshochschule Leipzig, die ich als Dozent leite. Musikvideodrehs für andere Künstler. Auch Filmdrehs mit SchülerInnen an Schulen, die ich ab und zu durchführe. Insofern hat mir die Aktion sehr geholfen (…), da es die gestoppte Auswertung des Films vorangetrieben und gepusht hat. Es ist natürlich auch eine schöne Anerkennung für den Film und das Filmteam. Und durch Corona und die gestoppte Auswertung fällt der Film wie in ein Loch und das Filmteam (je nach Stellenwert des Films für den Einzelnen) mit." Bildrechte: Karl-Friedrich König
Lars Nagler
Lars Nagler ("Glimmen") "Ich freue mich sehr, das mein Film von Ihnen ausgewählt und bedacht wurde und ziehe aus all diesen positiven Reaktionen viel Kraft für das aktuelle Produzieren und Arbeiten." Bildrechte: Lars Nagler
Mirjam Dahl Pedersen
Mirjam Pedersen ("Nemophelia") "Mir war bereits mein zweites Standbein, die Medienpädagogik, komplett weggebrochen und ich arbeitete trotz Geldsorgen an einem Treatment zu einem Langfilm. Die positive Rückmeldung durch den MDR hat mich stark motiviert und mir tatsächlich nochmal einen Energieschub für die inhaltliche Arbeit gegeben. Den Film im MDR zeigen zu können, bedeutet für mich als Filmschaffende von doch recht künstlerischen Filmen ein Aufwertung. Eine Anerkennung des Berufs, die wir selbstständigen Filmemacher aktuell nicht durch staatliche Corona-Förderungen erhalten. Zusammengefasst ist der Lizenzankauf für mich eine ideelle, wie auch finanzielle Unterstützung." Bildrechte: Mirjam Dahl Pedersen
Alle (4) Bilder anzeigen

Alle zehn Filme können Sie ab 20. Juni 2020, 22:55 Uhr 30 Tage lang in der Mediathek abrufen - oder dann direkt hier ansehen:

Die beiden Freundinnen Ruth (Lo Rivera, li.) und Kalina (Anna Herrmann). Wollen sie wirklich dasselbe?
Die beiden Freundinnen Ruth (Lo Rivera, li.) und Kalina (Anna Herrmann). Wollen sie wirklich dasselbe? Bildrechte: MDR/Sven Jakob-Engelmann
MDR FERNSEHEN Mo, 20.07.2020 22:55 23:10

MDR Shorts – Die Kurzfilminitiative des MDR Neverland Now

Neverland Now

Kurzfilm Deutschland 2015

  • Stereo
  • 16:9 Format
  • Schwarz/Weiß
  • HD-Qualität
  • VideoOnDemand
Ohne Netzstrom haben Sonja (Sonja Schrader) und die anderen Bewohner der Großstadt neue Routinen und Beziehungen etabliert.
Ohne Netzstrom haben Sonja (Sonja Schrader) und die anderen Bewohner der Großstadt neue Routinen und Beziehungen etabliert. Bildrechte: Matthias Ritzmann
MDR FERNSEHEN Mo, 20.07.2020 23:10 23:20

MDR Shorts – Die Kurzfilminitiative des MDR Woche 37

Woche 37

Kurzfilm Deutschland 2016

  • Stereo
  • 16:9 Format
  • HD-Qualität
  • VideoOnDemand
Die gelbe Telefonzelle der Post ist heute nahezu überall aus dem Stadtbild verschwunden.
Die gelbe Telefonzelle der Post ist heute nahezu überall aus dem Stadtbild verschwunden. Bildrechte: MDR/Alina Cyranek
MDR FERNSEHEN Mo, 20.07.2020 23:20 23:25

MDR Shorts – Die Kurzfilminitiative des MDR TelH78

TelH78

Kurzfilm Deutschland 2011

  • Stereo
  • 16:9 Format
  • HD-Qualität
  • VideoOnDemand
Filmemacherin Rand Beiruty (li.) und ihre Protagonistin Nudar.
Filmemacherin Rand Beiruty (li.) und ihre Protagonistin Nudar. Bildrechte: MDR/Jasmine Wenzel
MDR FERNSEHEN Mo, 20.07.2020 23:25 23:45

MDR Shorts – Die Kurzfilminitiative des MDR Nudar

Nudar

Kurzfilm, Dokumentation, Deutschland 2018

  • Stereo
  • 16:9 Format
  • HD-Qualität
  • VideoOnDemand
Die ehemalige Schlagzeugerin Stefanie Kölbel klöppelt zarte Edelstahlobjekte.
Die ehemalige Schlagzeugerin Stefanie Kölbel klöppelt zarte Edelstahlobjekte. Bildrechte: MDR/René Eckert
MDR FERNSEHEN Mo, 20.07.2020 23:45 23:50

MDR Shorts – Die Kurzfilminitiative des MDR Die Fadenkünstlerin

Die Fadenkünstlerin

Kurzfilm, Dokumentation, Deutschland 2019

  • Stereo
  • 16:9 Format
  • HD-Qualität
  • VideoOnDemand
Der legendäre Bankräuber Magnus.
Der legendäre Bankräuber Magnus (Nikolai Will). Bildrechte: MDR/Ivan Djambov
MDR FERNSEHEN Mo, 20.07.2020 23:50 23:55

MDR Shorts – Die Kurzfilminitiative des MDR Heiße Luft

Heiße Luft

Kurzfilm Deutschland 2020

  • Stereo
  • 16:9 Format
  • Schwarz/Weiß
  • HD-Qualität
  • VideoOnDemand
Transvestit Christina (Christian Clauß)
Transvestit Christina (Christian Clauß) Bildrechte: Andrej Bavschenkov
MDR FERNSEHEN Mo, 20.07.2020 23:55 00:05

MDR Shorts – Die Kurzfilminitiative des MDR Papagei

Papagei

Kurzfilm, Deutschland 2016

  • Stereo
  • 16:9 Format
  • HD-Qualität
  • VideoOnDemand
"Peanuts" – eine Hommage an Ub Iwerks.
"Peanuts" – eine Hommage an Ub Iwerks. Bildrechte: MDR/Tim Romanowsky
MDR FERNSEHEN Di, 21.07.2020 00:05 00:10

MDR Shorts – Die Kurzfilminitiative des MDR Peanuts

Peanuts

Kurzfilm, Animation, Deutschland 2010

  • Stereo
  • 16:9 Format
  • HD-Qualität
  • VideoOnDemand
Was wäre, wenn Sie ein Jahr lang jede Woche einen Zeichentrickfilm improvisieren würden und nur mit dem Konzept eines Charakters beginnen würden, der einen großen Würfel durch die Wüste schiebt? Wohin würde diese Geschichte führen?
Was wäre, wenn Sie ein Jahr lang jede Woche einen Zeichentrickfilm improvisieren würden und nur mit dem Konzept eines Charakters beginnen würden, der einen großen Würfel durch die Wüste schiebt? Wohin würde diese Geschichte führen? Bildrechte: MDR/Yves Paradis
MDR FERNSEHEN Di, 21.07.2020 00:10 00:20

MDR Shorts – Die Kurzfilminitiative des MDR M52

M52

Kurzfilm, Animation, Deutschland 2018

  • Stereo
  • 16:9 Format
  • HD-Qualität
  • VideoOnDemand
Kellner (Niklas Leifert, li.) und Gast (Lorenz Baumgarten) nehmen die Schutzmaskenpflicht äußerst ernst.
Kellner (Niklas Leifert, li.) und Gast (Lorenz Baumgarten) nehmen die Schutzmaskenpflicht äußerst ernst. Bildrechte: MDR/Nina Hartmann
MDR FERNSEHEN Di, 21.07.2020 00:20 00:25

MDR Shorts – Die Kurzfilminitiative des MDR Schutzmaskenpflicht!

Schutzmaskenpflicht!

Kurzfilm Deutschland 2020

  • Stereo
  • 16:9 Format
  • HD-Qualität
  • VideoOnDemand

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