Bildergalerie: Eberhard Cohrs - Der Kleene mit der großen Gusche

Eberhard Cohrs
Nach dem Krieg tourte Cohrs bis in die 1950er Jahre hinein, vor allem mit Roby Hanson als Partner. Bis zum Mauerbau 1961 hatte Cohrs Gastspiele in ganz Deutschland. Danach war er mit wechselnden Partnern auf Tour - u. a. Horst Feuerstein, Bobby Bölke, Hans Rohr und Peppi Zahl - und wirkte in zahlreichen Sendungen des DDR-Fernsehens, in DEFA-Filmen und in Produktionen am Volkstheater Rostock mit. Bildrechte: MDR / Klaus Winkler
Eberhard Cohrs - der Kleene für die große Komik
Eberhard Cohrs gilt als Jahrhunderttalent unter den deutschen Komikern. Der gebürtige Dresdner verbrachte fünf Jahrzehnte auf der Bühne und im Fernsehen. Eigentlich wollte er Jockey werden, aber "die Beene warn zu kurz". Im November 1945 legte er in der Dresdener "Skala" die Komiker-Prüfung ab und bekam seinen Berufsausweis. Bildrechte: MDR/Klaus Winkler
Gefangene werden ins Konzentrationslager Sachsenhausen getrieben
Einige Zeit zuvor, nach seiner Ausbildung zum Konditor, war Cohrs der Wehrmacht beigetreten. Bis wenige Monate vor seiner Prüfung zum Komiker war er als Mitglied der Waffen-SS ein ranghöherer Wachtposten im KZ Sachsenhausen. Diesen Teil seiner Vergangenheit verschwieg er ebenso wie die Stasi, die bereits seit den Siebzigern Bescheid wusste. Erst 2004, fünf Jahre nach Cohrs Tod, wurden dieser Teil seiner Biographie öffentlich. Bildrechte: mdr/rbb/Bundesarchiv
Eberhard Cohrs
Nach dem Krieg tourte Cohrs bis in die 1950er Jahre hinein, vor allem mit Roby Hanson als Partner. Bis zum Mauerbau 1961 hatte Cohrs Gastspiele in ganz Deutschland. Danach war er mit wechselnden Partnern auf Tour - u. a. Horst Feuerstein, Bobby Bölke, Hans Rohr und Peppi Zahl - und wirkte in zahlreichen Sendungen des DDR-Fernsehens, in DEFA-Filmen und in Produktionen am Volkstheater Rostock mit. Bildrechte: MDR / Klaus Winkler
Eberhard Cohrs
In den Siebzigerjahren wurde Cohrs Arbeit durch die Regierung zusehends erschwert. Schließlich hätte ihm in der DDR sogar ein Berufsverbot gedroht - seine Witze über Versorgungsmängel, SED-Alleinherrschaft und Alltagsnöte der DDR-Bürger wollte sich die Staatspartei nicht länger bieten lassen. 1977 nutzte Cohrs ein West-Berlin-Gastspiel dazu, auf den Weg zurück in den Osten zu verzichten. Sein Erfolg im Westen sollte verhalten bleiben. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Der Komiker Eberhard Cohrs
Nach 1989 ging er zurück nach Ostdeutschland und entschuldigte sich, dass er die DDR verlassen hatte. 1997 erkrankt Cohrs schwer, beendet seine künstlerische Laufbahn und stirbt 1999. In seinem letzten großen Interview, das er dem MDR gab, plaudert Cohrs über sein Leben und seine Komik. Dieses Interview - angereichet mit Sketchen und Filmausschnitten - zeichnet sein Leben nach. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Alle (5) Bilder anzeigen