Bildergalerie: Konkurrenzkampf mit Kinderwagen

Familie Lachmann im Lockdown am Mittagstisch.
Priska (2.v.l.) kennt den "Konkurrenzkampf" unter Müttern aus eigener Erfahrung. Sie hat es nicht an die große Glocke gehängt, dass sie nach drei Monaten abgestillt hat. Sie wollte nicht verurteilt oder belehrt werden. Doch als ihre Kinder Lele, Merlind und Frida erst sehr spät in den Kindergarten kamen, wurde sie von vielen kritisiert. Die 35-Jährige sagt, es fehlen oft Toleranz und Wertschätzung unter Müttern und vor allem in der Gesellschaft. Bildrechte: MDR/Carolin Hillner
Priska Lachmann arbeitet im Homeoffice
"Bist du traurig, weil du keine richtige Geburt hattest? Was, du stillst nicht? Ach, so jung war die Kleine noch bei der Kita-Eingewöhnung?" - scheinbar harmlose, beiläufige Sätze wie diese können verunsichern und verletzten. Jede zweite Mutter fühlt sich wegen der Kritik anderer als schlechte Mutter, so eine FORSA-Umfrage. Egal ob in der Krabbelgruppe, Kita, Schule oder beim Besuch der Verwandtschaft: Frauen mit Kindern werden gerne belehrt, kritisiert, beleidigt. Warum stehen meist die Mütter im Fokus der Kritik, während die Väter dabei kaum eine Rolle zu spielen scheinen? Warum macht die Gesellschaft es Frauen noch im 21. Jahrhundert so schwer, berufstätig zu sein und gleichzeitig Kinder zu haben? Die Autorin Priska Lachmann (Bild) kennt den Spagat zwischen "Care-Arbeit" und Berufsleben, stets unter dem tadelnden Blick der Gesellschaft. Der Film von Carolin Hillner begleitet Priska und andere Frauen, für die "Momshaming", wie dieses Phänomen genannt wird, und "#Mommywars", wie der entsprechende Hashtag heißt, zum Alltag gehören. Bildrechte: MDR/Carolin Hillner
Familie Lachmann im Lockdown am Mittagstisch.
Priska (2.v.l.) kennt den "Konkurrenzkampf" unter Müttern aus eigener Erfahrung. Sie hat es nicht an die große Glocke gehängt, dass sie nach drei Monaten abgestillt hat. Sie wollte nicht verurteilt oder belehrt werden. Doch als ihre Kinder Lele, Merlind und Frida erst sehr spät in den Kindergarten kamen, wurde sie von vielen kritisiert. Die 35-Jährige sagt, es fehlen oft Toleranz und Wertschätzung unter Müttern und vor allem in der Gesellschaft. Bildrechte: MDR/Carolin Hillner
Björn bereitet das Mittagessen vor.
Schon vor der Pandemie hat Priska Lachmann ihre Artikel und Sachbücher im Homeoffice geschrieben. Weil jetzt die ganze Familie zu Hause ist, hat sich der Alltag der Lachmanns verändert. Um sich die anfallende Arbeit im Haushalt und mit den Kindern zu teilen, sprechen Priska und ihr Mann Björn (Bild) ihre Termine immer genau untereinander ab. So kocht Björn zwischen zwei Online-Meetings das Mittagessen für die Familie, während Priska die Harfe für den Online-Harfenunterricht ihrer ältesten Tochter Lele stimmt. Bildrechte: MDR/Carolin Hillner
Nina und Semjon mit den beiden Töchtern Hannah und Palina beim Mittagessen.
Ob Plastikspielzeug, Impfen oder Milchpulver - bei bestimmten Themen quellen die Kommentarspalten in den sozialen Netzwerken förmlich über. Auch bei Nina aus Leipzig: Die 27-Jährige schreibt im Netz über Erziehungsthemen und erreicht täglich über 50.000 Follower. Immer wieder bekommt sie beleidigende Kommentare bis hin zu Hassnachrichten. Bildrechte: MDR/Carolin Hillner
Nina lernt.
In jeder freien Minute lernt Nina für den Eignungstest fürs Medizinstudium in wenigen Wochen. Nach 15 Wartesemestern soll ihr Traum nun endlich wahr werden. Weil der Test in Deutschland nicht wiederholt werden kann, steht sie unter großem Druck. Ihr Freund Semjon ist wie sie selbständig und kümmert sich mit um Haushalt, Kochen und Kinderbetreuung. Bildrechte: MDR/Carolin Hillner
Zwei Frauen halten Telefone
Mit ihrer Freundin Almut kann Nina sich austauschen und ihre Sorgen besprechen. Almut ist Gesundheits- und Krankenpflegerin im Krankenhaus, ist auch erfolgreich auf Instagram und ist selbst Zweifachmutter. Auch sie kennt den Konkurrenzkampf unter Müttern aus eigener Erfahrung. Was muss sich in unserer Gesellschaft verändern, damit Frauen und Mütter sich gegenseitig unterstützen, wertschätzen und zusammenhalten, anstatt die frustrierenden und ermüdenden "Konkurrenzkämpfe" auszutragen? Bildrechte: MDR/Carolin Hillner
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