Bildergalerie Verstrahlt - Vergiftet - Vergessen

Schäfermeister Kalle Reinecke zeigt ein Foto eines kranken Lamms.
Schäfermeister Kalle Reinecke zeigt ein Foto eines kranken Lamms. Die Erdgas-Förderung in der ehemaligen DDR hat auch Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung Folgen für Menschen, Tiere und Natur. Bildrechte: MDR/Heidi Mühlenberg
Schäfermeister Kalle Reinecke zeigt ein Foto eines kranken Lamms.
Schäfermeister Kalle Reinecke zeigt ein Foto eines kranken Lamms. Die Erdgas-Förderung in der ehemaligen DDR hat auch Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung Folgen für Menschen, Tiere und Natur. Bildrechte: MDR/Heidi Mühlenberg
Alte Erdgasrohre auf einem Haufen.
Aus 400 Bohrlöchern holte die DDR 170 Milliarden Kubikmeter Erdgas – und dabei zwangsläufig viele hundert Tonnen Quecksilber. Bildrechte: MDR/Heidi Mühlenberg
Ein Luftbild einer von etwa 300 früheren Bohrschlammgruben
Viele davon lagern noch heute in ungesicherten Gruben. Bildrechte: MDR/Heidi Mühlenberg
Ein Erdgasrohr mit gefährlichen inneren Ablagerungen.
Ungelöst ist das Problem der verstrahlten Erdgasrohre, die zu Tausenden aus den Bohrlöchern kamen und noch heute an vielen Orten in der Landschaft zu finden sind, entlang von Flüssen, als Stangen für Zäune und in Viehställen. Bildrechte: MDR/Heidi Mühlenberg
Mit enormen technschen Aufwand muss das geförderte Roh-Erdgas von giftigen Verunreinigungen gereinigt und getrocknet werden, wobei viele Tonnen giftiges Quecksilber und Blei anfallen. Hier die Zentralstation Steinitz, das Herzstück der Gasförderung in der Altmark.
Mit enormem technschen Aufwand muss das geförderte Roh-Erdgas von giftigen Verunreinigungen gereinigt und getrocknet werden, wobei viele Tonnen giftiges Quecksilber und Blei anfallen. Hier die Zentralstation Steinitz, das Herzstück der Gasförderung in der Altmark. Bildrechte: MDR/Heidi Mühlenberg, honorarfrei
Strahlende Gartenzäune gibt es tatsächlich - in der Altmark. Sie stammen aus der Erdgasförderung und wurden zur DDR-Zeit als preiswertes Baumaterial von Privatleuten geschätzt. Doch wer sie heute entsorgen will, hat schlechte Karten. Umweltingenieur Bernd Ebeling und Ulrich Ehlers versuchten vergeblich, radioaktiv verstrahlte Gartenzäune legal in der Altmark zu entsorgen. Schrotthändler und der Erdgasbetrieb Neptune Energy verweigern die Annahme. Die Betroffenen in der Altmark werden mit ihrem Problem von den Behörden im Stich gelassen.
Strahlende Gartenzäune gibt es tatsächlich: in der Altmark. Sie stammen aus der Erdgasförderung und wurden zu DDR-Zeiten als preiswertes Baumaterial von Privatleuten geschätzt. Doch wer sie heute entsorgen will, hat schlechte Karten. Umweltingenieur Bernd Ebeling und Ulrich Ehlers versuchten vergeblich, radioaktiv verstrahlte Gartenzäune legal in der Altmark zu entsorgen. Schrotthändler und der Erdgasbetrieb Neptune Energy verweigern die Annahme. Die Betroffenen in der Altmark werden mit ihrem Problem von den Behörden im Stich gelassen. Bildrechte: MDR/Heidi Mühlenberg, honorarfrei
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