Bildergalerie Rasmussen - der Motorradkönig von Zschopau

Schloss Wildeck, Zschopau
Warum kommt der dänische Kapitänssohn Rassmussen um 1900 ins Erzgebirge? Ihn lockt das weltberühmte Technikum nach Mittweida, wo er Maschinenbau und Elektrotechnik studiert. 1906 kauft er für 55.000 Mark eine stillgelegte Tuchfabrik bei Zschopau. Die Motorradausstellung im Schloss Wildeck in Zschopau zeigt neben 80 Motorrädern aus acht Jahrzenten die Gründung des DKW-Werkes. Bildrechte: MDR/promovie/Oliver Kaufmann, honorarfrei
In einem Museum steht ein dreirädriges DKW Fahrzeug.
Im sächsischen Zschopau baute Jörgen Skafte Rasmussen unter dem Kürzel DKW die größte Motorradschmiede der Welt auf. In der DDR firmiert das Werk unter MZ; hier werden auch in den 70er-Jahren mehr Zweitakt-Motorräder als bei jedem anderen Hersteller montiert. Heute findet man Rassmussens Entwicklungen unter anderem im Museum für Sächsische Fahrzeuge in Chemnitz. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Schloss Wildeck, Zschopau
Warum kommt der dänische Kapitänssohn Rassmussen um 1900 ins Erzgebirge? Ihn lockt das weltberühmte Technikum nach Mittweida, wo er Maschinenbau und Elektrotechnik studiert. 1906 kauft er für 55.000 Mark eine stillgelegte Tuchfabrik bei Zschopau. Die Motorradausstellung im Schloss Wildeck in Zschopau zeigt neben 80 Motorrädern aus acht Jahrzenten die Gründung des DKW-Werkes. Bildrechte: MDR/promovie/Oliver Kaufmann, honorarfrei
Villa Rasmussen in Zschopau
In den Kriegsjahren Iässt Rasmussen sich eine Villa bei Zschopau bauen. Ihm gehört das halbe Tal. Das prächtige Anwesen genügt großbürgerlichen Ansprüchen, umfasst einen Teich, Gewächshäuser und einen Weinkeller. In der Villa lebt der Unternehmer mit Frau Therese und mit seinen vier Kindern. Bildrechte: MDR/promovie/Oliver Kaufmann, honorarfrei
Jörgen Skafte Rasmussen
Mit dem sogenannten "Reichsfahrtmodell", kurz: RT, landet Rasmussen einen Volltreffer. Die Einführung der Ratenzahlung, ein damals sensationelles Geschäftsmodell, sowie der Fließband-Montage beflügeln zudem die Geschäfte. Ende der 20er Jahre beschäftigt Rasmussen 15.000 Mitarbeiter. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein Rennwagen Oldtimer mit der Nummer 25 ist zu sehen.
Nun ist er der König im Erzgebirge und einer der ganz großen Wirtschaftsbosse in Deutschland, der in Zwickau und Berlin-Spandau sogar Autos der Marke DKW montieren lässt. Selbst an der Produktion von Flugzeugen und Kleintransportern hat er eine Aktie. Zschopau ist nun eine Industrie-Metropole. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Rasmussen-Villa in Zschopau: Tisch an dem mutmaßlich "Audi" gegründet wurde.
1930 erschüttert die Weltwirtschaftskrise den sächsischen Fahrzeugbau. Wie Blei stehen die noblen Zwei- und Vierräder in den Verkaufssalons. Da drängt die Sächsische Staatsbank auf einen Zusammenschluss der Produzenten Horch, AUDI, Wanderer und DKW. Im Zeichen der vier Ringe werden sie zwangsvereinigt. Die Verhandlungen finden zu Teilen in der Rasmussen-Villa statt. Dort soll mutmaßlich die Geburtsurkunde der Autounion, heute AUDI Ingolstadt, unterzeichnet worden sein. Bildrechte: MDR/promovie/Oliver Kaufmann, honorarfrei
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