Kinder des Krieges

Ein amerikanischer Soldat kümmert sich um einen verletzten jugendlichen NS-Soldate
Das Jahr 1945 markiert einen Wendepunkt in der deutschen Geschichte. Das gilt auch für das Leben jedes Einzelnen. Das sich abzeichnende Ende des Zweiten Weltkrieges bedeutete jedoch kein Ende des Leids, denn die Kämpfe gingen oft unvermindert weiter. (Im Bild: Ein amerikanischer Soldat kümmert sich um einen verletzten jugendlichen NS-Soldaten.) Bildrechte: rbb/National Archives and Records Administration, College Park
Ein amerikanischer Soldat kümmert sich um einen verletzten jugendlichen NS-Soldate
Das Jahr 1945 markiert einen Wendepunkt in der deutschen Geschichte. Das gilt auch für das Leben jedes Einzelnen. Das sich abzeichnende Ende des Zweiten Weltkrieges bedeutete jedoch kein Ende des Leids, denn die Kämpfe gingen oft unvermindert weiter. (Im Bild: Ein amerikanischer Soldat kümmert sich um einen verletzten jugendlichen NS-Soldaten.) Bildrechte: rbb/National Archives and Records Administration, College Park
Hitlerjugen bei einer Vereidigung. In den letzten Kriegstagen wurden Hitlerjugen verpflichtet, sich als „Werwölfe“, als Partisanen hinter den feindlichen Linien zu betätigen
Im sogenannten Volkssturm wurden Jungen (im Bild Hitlerjungen bei ihrer Vereidigung) und Greise noch während der letzten Kriegstage ins Feld geführt. Bildrechte: rbb/picture-alliance/dpa
Berlin 1945. Theodor Reichert, Zeitzeuge, als 16jähriger Luftwaffenhelfer
Einige von den Jungen waren noch euphorisch, bei anderen überwog die Angst. Ihr Einsatz (hier der 16-jährige Luftwaffenhelfer Theodor Reichert) glich jedoch oftmals einem Himmelfahrtskommando. Bildrechte: rbb/National Archives and Records Administration, College Park
Deutsche Jungen aus Neunburg vorm Wald ziehen eine Wagenladung Sargdeckel zum Stadtfriedhof, wo die Leichen polnischer, ungarischer und russischer Juden begraben werden
Vor den Grauen des Krieges konnte keiner die Augen verschließen. Der Tod war überall und diese Eindrücke prägte die Kinder für ihr ganzes Leben. Und auch das zweite große Verbrechen – der Holocaust – trat in die Wahrnehmung vieler, wenn sie beispielsweise für die Begräbnisse osteuropäischer Juden (im Bild Szene aus Neunburg vorm Wald) herhalten mussten. Bildrechte: rbb/Schmidt & Paetzel Fernsehfilme
Unter der Aufsicht amerikanischer Soldaten schirmt eine deutsche Mutter die Augen ihres Sohnes ab, während sie mit anderen Zivilisten an den Leichen von 57 Russen, darunter Frauen und ein Baby, vorbeigeht, die aus einem Massengrab außerhalb der Stadt Suttrop exhumiert wurden
Die Eltern dieser Kinder versuchten oftmals, die Verbrechen zu verschweigen oder zu vertuschen. Doch die alliierten Soldaten zwangen die Deutschen, ihre Schandtaten anzusehen. Auf dem Bild: Szene aus Suttrop, wo eine Mutter mit ihrem Kind an einem Massengrab von exhumierten russischen Leichen - darunter Frauen und Kinder - vorbeigeht. Bildrechte: rbb/National Archives and Records Administration, College Park
Junge Überlebende hinter einem Stacheldrahtzaun im Konzentrationslager Buchenwald
In den Orten mit Konzentrationslagern prägten sich die Bilder nachhaltig in den Gedächtnissen ein. Bildrechte: rbb/National Archives and Records Administration, College Park
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