MDR FERNSEHEN | 17.12.2016 | 23:35 Uhr & 20.12.2016 | 00:15 Uhr Der Mann mit dem Fagott (Teil 1 + 2)

Der junge Musiker Udo (David Rott) lernt in München die schöne Gitta (Valerie Niehaus) kennen.
In München lernt der junge Musiker Udo die schöne Gitta kennen. Bildrechte: MDR/Degeto/Toni Muhr
Szenenfoto "Der Mann mit dem Fagott"
Die russisch klingende Musik eines Fagottspielers verzaubert den 21-jährigen Heinrich Bockelmann so sehr, dass er nach Moskau auswandert. Sein Mut wird belohnt, gut 20 Jahre später ist er Direktor einer einflussreichen Privatbank. Sein Glück ist perfekt, als seine Frau Anna ihm eine Bronzestatue schenkt, die verblüffende Ähnlichkeit mit dem Fagottspieler aus Bremen hat. Bildrechte: ARD Degeto/Ziegler Film/Graf Filmproduktion/ORF/Toni Muhr
Szenenfoto "Der Mann mit dem Fagott"
Heinrich ist Udos Großvater, eine charismatische Persönlichkeit: stark und selbstsicher. Wer im Leben etwas erreichen will, davon ist er überzeugt, muss auch etwas wagen. Trotz großer Konflikte während des Ersten Weltkriegs bleibt er "im Herzen Russe". Vor allem aber ist er Idealist und lässt sich nicht von Reichtum und Macht kompromittieren. Bildrechte: ARD Degeto/Ziegler Film/Graf Filmproduktion/ORF/Toni Muhr
Szenenfoto "Der Mann mit dem Fagott"
Als Humanist zeigt er sich armen Leuten gegenüber stets hilfreich und verantwortungsbewusst. Nicht zuletzt ist er ein liebender Vater und Großvater, der darauf bedacht ist, seinen Kindern und Enkeln, seine Ideale und Werte mit auf den Weg zu geben. Wichtig ist ihm dabei, dass dieser Weg ein eigener, selbstbestimmter Weg ist, von dem man sich nicht abbringen lässt – schon gar nicht durch die Meinung anderer. Bildrechte: ARD Degeto/Ziegler Film/Graf Filmproduktion/ORF/Toni Muhr
Szenenfoto "Der Mann mit dem Fagott"
Die Ehefrau von Heinrich Bockelmann ist eine schöne und stolze Frau. Ihren Heinrich liebt die Halbrussin sehr, und die beiden führen eine glückliche Ehe. Den fünf Söhnen bringt Anna viel Mutterliebe und Zärtlichkeit entgegen. Die deutsche Kriegserklärung an Russland stellt die Familie vor eine Zerreißprobe. Nur durch Bestechung gelingt es dem prominenten Bankier, dass Frau und Kinder ins sichere Schweden ausreisen können. Bildrechte: ARD Degeto/Ziegler Film/Graf Filmproduktion/ORF/Toni Muhr
Rudi (Ulrich Noethen, li.) will Bauer Huber (Werner Haindl) dazu bringen, sich nicht mit den Nazis anzulegen.
Die Jahre ziehen ins Land, und seine Kinder wachsen zu tüchtigen Männern heran. Der ehrgeizige Sohn Rudi wird Bürgermeister im österreichischen Ottmanach. Doch anders als sein Vater verbindet Rudi anfangs Hoffnung mit den Nationalsozialisten. Diese Hoffnung wird allerdings bald enttäuscht: Nicht nur als Bürgermeister, auch als Mensch gerät Rudi in einen zusehends größer werdenden Gewissenskonflikt. Hier will er Bauer Huber dazu bringen, sich nicht mit den Nazis anzulegen. Bildrechte: MDR/Degeto/Toni Muhr
Udo (Alexander Kalodikis, 2.v.li.) vergnügt sich mit seinen Brüdern und seiner Mutter Käthe (Fanny Stavjanik).
Udo (2.v.li.) vergnügt sich mit seinen Brüdern und seiner Mutter Käthe. Er ist ein vorsichtiger und zarter Junge, der sich unter seinen größeren und stärkeren Altersgenossen nicht wohlfühlt. Vor allem aber leidet er unter dem Drill der nationalsozialistischen Erziehung. Zum Glück hat er die Musik. Sie gibt ihm Kraft und bietet Schutz. Bildrechte: MDR/Degeto/Toni Muhr
Der kleine Udo (Alexander Kalodikis, li.) ist bei einer Wehrübung von einem fanatischen Jungscharführer so sehr aufs Ohr geschlagen worden, dass er einen dauerhaften Schaden davontragen wird.
Der kleine Udo ist bei einer Wehrübung von einem fanatischen Jungscharführer so sehr aufs Ohr geschlagen worden, dass er einen dauerhaften Schaden davontragen wird. Bildrechte: MDR/Degeto/Toni Muhr
Vater Rudi (Ulrich Noethen, Mitte) und seine Frau Käthe (Fanny Stavjanik) beruhigen den kleinen Udo (Alexander Kalodikis), der von einem fanatischen Jungscharführer so sehr aufs Ohr geschlagen wurde, dass er einen Hörsturz erlitt.
Vater Rudi und seine Frau Käthe beruhigen den kleinen Udo, der einen Hörsturz erlitt. Er wird auf dem linken Ohr nie mehr so hören wie zuvor. Bildrechte: MDR/Degeto/Toni Muh
Der junge Musiker Udo (David Rott) lernt in München die schöne Gitta (Valerie Niehaus) kennen.
In München lernt der junge Musiker Udo die schöne Gitta kennen. Bildrechte: MDR/Degeto/Toni Muhr
Szenenfoto "Der Mann mit dem Fagott"
Gitta ist Udos große Jugendliebe. Die Schauspielerin ist jung, hübsch und spontan. Udo hingegen klimpert für ein Trinkgeld in Bars. Der vom Jazz inspirierte 18-Jährige hat eine musikalische Vision, doch bornierte Musikproduzenten wollen aus ihm einen zweiten Freddy Quinn machen. Bildrechte: ARD Degeto/Ziegler Film/Graf Filmproduktion/ORF/Toni Muhr
Szenenfoto "Der Mann mit dem Fagott"
Gitta unterstützt Udo in seinem Wunsch, Musiker zu werden, muss aber erkennen, dass ihm die Musik wichtiger ist, als alles andere – auch wichtiger als jede Beziehung. Bildrechte: ARD Degeto/Ziegler Film/Graf Filmproduktion/ORF/Toni Muhr
Szenenfoto "Der Mann mit dem Fagott"
Für Udo steht bereits in ganz jungen Jahren fest, dass er Musiker werden und nur für die Musik leben will. Doch welche Musik ist "seine" Musik? In Amerika macht er sich auf die Suche … Bildrechte: ARD Degeto/Ziegler Film/Graf Filmproduktion/ORF/Toni Muhr
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