So 05.09. 2021 23:15Uhr 90:00 min

Afghanische Schulmädchen in Kabul auf dem Weg zur Schule. Afghanistan 1967/68.
Afghanische Schulmädchen in Kabul auf dem Weg zur Schule, Afghanistan 1967/68. Bildrechte: NDR/Dr. Bill Pod
MDR FERNSEHEN So, 05.09.2021 23:15 00:45

MDR DOK Afghanistan - Unser verwundetes Land

Afghanistan - Unser verwundetes Land

Film von Mayte Carrasco und Marcel Mettelsiefen

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Afghanische Schulmädchen in Kabul auf dem Weg zur Schule. Afghanistan 1967/68.
Der Dokumentarfilm "Unser verwundetes Land" blickt auf 40 Jahre Krieg in Afghanistan mit den Augen derer, die am meisten unter ihm leiden: den Frauen Afghanistans. Der Film beginnt in den 1960er-Jahren, als noch Frieden herrscht. Mit meist ungesehenen Archivbildern dokumentiert er, wie Mädchen in einem bunten Kabul aufwachsen, zur Schule gehen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Bildrechte: NDR/Dr. Bill Pod
Afghanische Schulmädchen in Kabul auf dem Weg zur Schule. Afghanistan 1967/68.
Der Dokumentarfilm "Unser verwundetes Land" blickt auf 40 Jahre Krieg in Afghanistan mit den Augen derer, die am meisten unter ihm leiden: den Frauen Afghanistans. Der Film beginnt in den 1960er-Jahren, als noch Frieden herrscht. Mit meist ungesehenen Archivbildern dokumentiert er, wie Mädchen in einem bunten Kabul aufwachsen, zur Schule gehen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Bildrechte: NDR/Dr. Bill Pod
Eine afghanische Frau in Militäruniform bei Schießübung, Afghanistan 1980.
Als die Sowjetunion das Land besetzt und die Demokratische Volkspartei Afghanistans die Macht übernimmt, kommt es zu gewaltvollen Konflikten im Land. Der Auftakt eines endlosen Krieges, in dem Frauen zum Spielball ideologischer Kämpfe werden. Nach dem 11. September 2001 hoffen die Afghaninnen auf die Rückkehr des Friedens - doch die Spirale der Gewalt hält bis heute an. Bildrechte: NDR/Russian State Archive/Krasnogorsk
Afghanische Frau auf dem Parkplatz der American International School of Kabul.
Unter der Regie von Lucio Mollica, Marcel Mettelsiefen und Mayte Carrasco zeigen Frauen wie Shukria Barakzai, die sich für Frauenrechte einsetzt, ein ganz anderes Afghanistan, als man es heute kennt. Doch als die Taliban Kabul übernehmen, beginnt eine Abwärtsspirale, die das Leben der afghanischen Frauen in ein dunkles Verließ verwandelt. Doch die Frauen wollen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Sie wollen ihr Land zurück. Bildrechte: Afghanische Frau auf dem Parkplatz der American International School of Kabul
 Frauen und Männer werden gemeinsam in Kabul unterrichtet, Afghanistan 1967/68.
In dem Dokumentarfilm sprechen erstmals ausschließlich Frauen darüber, wie sich ihr Leben in Afghanistan verändert hat. Die ehemalige "Miss Afghanistan 1972" kommt ebenso zu Wort wie die aktuelle Staatsministerin für Menschenrechte, die Tochter des letzten kommunistischen Präsidenten, Aktivistinnen und Abgeordnete des afghanischen Parlaments. Bildrechte: NDR/Dr. Bill Podlich
Mehrere afghanische Frauen - alle mit einer Burka bekleidet - sitzen mit einem Kind in einer Klinik.
Sechs Afghaninnen machen den endlosen Krieg erfahrbar und zeigen, wie vor allem Frauen zu Opfern gewaltsamer Politik wurden. Es wird deutlich, wie viel Mut und Tapferkeit die Afghaninnen haben. Bildrechte: NDR/United States Agency for International Development
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Der Dokumentarfilm blickt auf 40 Jahre Krieg mit den Augen derer, die am meisten unter ihm leiden: den Frauen Afghanistans. Er beginnt in den 1960er-Jahren, als noch Frieden herrscht.

Als die Kommunisten die Macht übernehmen, beginnt ein endloser Krieg. Frauen werden zum Spielball ideologischer Kämpfe. Nach dem 11. September 2001 hoffen die Afghaninnen auf die Rückkehr des Friedens. Doch die Spirale der Gewalt hält bis heute an.

In dem Dokumentarfilm sprechen erstmals ausschließlich Frauen darüber, wie sich ihr Leben in Afghanistan verändert hat. Die ehemalige "Miss Afghanistan 1972" kommt ebenso zu Wort wie die aktuelle Staatsministerin für Menschenrechte, die Tochter des letzten kommunistischen Präsidenten, Aktivistinnen und Abgeordnete des afghanischen Parlaments.

Sechs Afghaninnen machen den endlosen Krieg erfahrbar und zeigen, wie vor allem Frauen zu Opfern gewaltsamer Politik wurden. Deutlich wird aber auch, wie viel Mut und Tapferkeit die Afghaninnen haben.

Unter der Regie von Lucio Mollica, Marcel Mettelsiefen und Mayte Carrasco zeigen Frauen wie Shukria Barakzai, die sich für Frauenrechte einsetzt, ein ganz anderes Afghanistan, als man es heute kennt. Mit meist ungesehenen Archivbildern dokumentiert der Film, wie Mädchen in den 1960er-Jahren in einem bunten Kabul aufwachsen, zur Schule gehen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Doch das "goldene Zeitalter" endet, als die Monarchie gestürzt wird und ideologische Kämpfe zwischen Kommunisten und Islamisten ausbrechen. Auch die Sowjetunion kann die Lage nicht beruhigen. Ihre mächtige Armee wird von islamischen Kämpfern bezwungen.

Als diese schließlich Kabul übernehmen, beginnt eine Abwärtsspirale, die das Leben der afghanischen Frauen in ein dunkles Verließ verwandelt. Doch die Frauen wollen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Sie wollen ihr Land zurück.

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Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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