Sa 16.10. 2021 23:20Uhr 90:24 min

Filmszene - Früh kommt der ersehnte Anruf: Joe (Jonathan Pryce) wird den Nobelpreis bekommen
Filmszene - Früh kommt der ersehnte Anruf: Joe (Jonathan Pryce) wird den Nobelpreis bekommen Bildrechte: SquareOne Entertainment / Graeme Hunter
MDR FERNSEHEN Sa, 16.10.2021 23:20 00:50

Die Frau des Nobelpreisträgers

Die Frau des Nobelpreisträgers

Spielfilm Großbritannien/Schweden/USA 2017

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Bilder zum Film "Die Frau des Nobelpreisträgers"

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Filmszene - Früh kommt der ersehnte Anruf: Joe (Jonathan Pryce) wird den Nobelpreis bekommen
Der amerikanische Schriftsteller Joe Castleman (Jonathan Pryce, l.) bekommt mitten in der Nacht einen langersehnten Anruf: Die Schwedische Akademie hat ihn als Literaturnobelpreisträger ausgewählt! Bildrechte: SquareOne Entertainment / Graeme Hunter
Filmszene - Früh kommt der ersehnte Anruf: Joe (Jonathan Pryce) wird den Nobelpreis bekommen
Der amerikanische Schriftsteller Joe Castleman (Jonathan Pryce, l.) bekommt mitten in der Nacht einen langersehnten Anruf: Die Schwedische Akademie hat ihn als Literaturnobelpreisträger ausgewählt! Bildrechte: SquareOne Entertainment / Graeme Hunter
Eine Frau in Portraitaufnahme schaut mit ernstem Blick zur Seite.
Seine Frau Joan (Glenn Close, r.) sieht darin auch die Anerkennung ihres Lebenswerks an seiner Seite, für das sie einst als hochbegabte Nachwuchsautorin eigene Ambitionen hintenangestellt hat. Bildrechte: MDR/ARD Degeto/Graeme Hunter Pictures/Meta Film London ltd
Eine Frau und ein Mann sitzen in einem Flugzeug. Im Gang steht ein Mann, der sich nah zu ihnen herüberbeugt und etwas zu ihnen sagt. Die beiden Sitzenden schauen ihn genervt bis wütend an.
Die Castlemans reisen nach Stockholm, um die begehrte Auszeichnung in Empfang zu nehmen. An ihre Fersen heftet sich der aufdringliche Nathanial Bone (Christian Slater, l.), der eine unautorisierte Biografie über Castleman schreiben will. Der investigative Autor hat eine große Enthüllungsstory im Auge: Mit gezielten Sticheleien versucht er, Joan ein Familiengeheimnis zu entlocken, das die Literaturwelt schon bald erschüttern würde. Bildrechte: MDR/ARD Degeto/Graeme Hunter Pictures/Meta Film London ltd
Eine Szene in einem großen Saal mit festlicher Gesellschaft. Im Vordergrund steht eine Gruppe von Personen um eine Frau mit wütendem Blick, die abwehrend ihre Hände erhoben hat.
Nach außen hin bleibt Joan wie gewohnt loyal. Während die Vorbereitungen für die Verleihung des Nobelpreises laufen, beginnt Joan jedoch ihr gemeinsames Leben mit Joe infrage zu stellen. Am Abend der Preisverleihung findet die Geschichte ihren tragischen Schlusspunkt. Bildrechte: MDR/ARD Degeto/Graeme Hunter Pictures/Meta Film London ltd
Portraitaufnahme einer Frau und eines Mannes. Sie lächelt, er schaut ernst.
Für ihre herausragende schauspielerische Leistung wurde Glenn Close 2019 für den Oscar als Beste Hauptdarstellerin nominiert und erhielt den Golden Globe Award 2019 in der gleichen Kategorie. Nuanciert verkörpert sie Joan Castleman, die es nach Jahrzehnten im Schatten ihres von Jonathan Pryce gespielten Mannes leid ist, dass ihr Anteil an seinem Werk untergeht. Regisseur Björn Runge inszeniert die Titelfigur in dem Kinodrama jedoch nicht als Opfer, sondern zeigt das Innenleben einer literarischen Symbiose, bei der ihr immer weniger vom Erfolg bleibt. Bildrechte: MDR/ARD Degeto/SquareOneEntertainment
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Der amerikanische Schriftsteller Joe Castleman (Jonathan Pryce) bekommt mitten in der Nacht einen langersehnten Anruf: Die Schwedische Akademie hat ihn als Literaturnobelpreisträger ausgewählt! Seine Frau Joan (Glenn Close) sieht darin auch die Anerkennung ihres Lebenswerks an seiner Seite, für das sie einst als hochbegabte Nachwuchsautorin eigene Ambitionen hintenangestellt hat.

Zusammen mit Joan und Sohn David (Max Irons), der sich bei seinem ersten Roman schwertut, in die übergroßen Fußstapfen des weltberühmten Vaters zu treten, reist Castleman nach Stockholm, um die begehrte Auszeichnung in Empfang zu nehmen. An ihre Fersen heftet sich der aufdringliche Nathanial Bone (Christian Slater), der eine unautorisierte Biografie über Castleman schreiben will.

Der investigative Autor weiß um die zahlreichen Affären des gefeierten Literaten, hat aber eine noch größere Enthüllungsstory im Auge. Mit gezielten Sticheleien versucht er, Joan ein Familiengeheimnis zu entlocken, das die Literaturwelt schon bald erschüttern würde.

Nach außen hin bleibt sie wie gewohnt loyal. Während die Vorbereitungen für die Verleihung des Nobelpreises laufen, beginnt Joan jedoch ihr gemeinsames Leben mit Joe infrage zu stellen. 

Für ihre herausragende schauspielerische Leistung wurde Glenn Close 2019 für den Oscar als Beste Hauptdarstellerin nominiert und erhielt den Golden Globe Award 2019 in der gleichen Kategorie. Nuanciert verkörpert sie Joan Castleman, die es nach Jahrzehnten im Schatten ihres von Jonathan Pryce gespielten Mannes leid ist, dass ihr Anteil an seinem Werk untergeht.

Regisseur Björn Runge inszeniert die Titelfigur in dem Kinodrama jedoch nicht als Opfer, sondern zeigt das Innenleben einer literarischen Symbiose, bei der ihr immer weniger vom Erfolg bleibt. Bei den Rückblenden wird Joan von Annie Starke dargestellt, der Tochter von Glenn Close.
Mitwirkende
Musik: Jocelyn Pook
Kamera: Ulf Brantås
Buch: Jane Anderson
Regie: Björn Runge
Darsteller
Joan Castleman: Glenn Close
Joe Castleman: Jonathan Pryce
David Castleman: Max Irons
Nathanial Bone: Christian Slater
Der junge Joe: Harry Lloyd
Die junge Joan: Annie Starke
Elaine Mozell: Elizabeth McGovern
Walter Bark: Johan Widerberg
Linnea: Karin Franz Körlof
Hal Bowman: Richard Cordery
Arvid Engdahl: Jan Mybrand
Frau Lindelöf: Anna Azcárate
James Finch: Peter Forbes
Herr Lagerfelt: Fredric Gildea
Constance Finch: Jane Garda
Susannah Castleman: Alix Wilton Regan
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