Di 16.11. 2021 00:45Uhr 92:48 min

Asida (Mariam Buturishvili) wird langsam erwachsen und sehnt sich nach einem anderen Leben.
Asida (Mariam Buturishvili) wird langsam erwachsen und sehnt sich nach einem anderen Leben. Bildrechte: MDR/42film/Elemér Ragályi
MDR FERNSEHEN Di, 16.11.2021 00:45 02:20
MDR FERNSEHEN Di, 16.11.2021 00:45 02:20

Osteuropa-Woche 14.11.21 - 20.11.21 Die Maisinsel

Die Maisinsel

Spielfilm Georgien/Deutschland/F/CZ/Kasachstan 2014

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Ein alter Bauer bewirtschaftet gemeinsam mit seiner Enkelin eine einsame kleine Insel auf dem Grenzfluss Enguri zwischen Georgien und der abtrünnigen Republik Abchasien. Ihr friedlicher Alltag wird gestört, als ein verwundeter Soldat sich auf der Insel versteckt. Preisgekröntes poetisches Drama über den Kreislauf des Lebens.

Bildergalerie Die Maisinsel

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Der alte Bauer Abga (Ilyas Salman) entdeckt auf dem Grenzfluss Enguri eine kleine Insel und beschließt, sie zu bewirtschaften.
Der alte Bauer Abga (Ilyas Salman) entdeckt im Grenzfluss Enguri zwischen Georgien und der abtrünnigen Republik Abchasien eine kleine Insel und beschließt, sie zu bewirtschaften. Bildrechte: MDR/42film/Elemér Ragályi
Der alte Bauer Abga (Ilyas Salman) entdeckt auf dem Grenzfluss Enguri eine kleine Insel und beschließt, sie zu bewirtschaften.
Der alte Bauer Abga (Ilyas Salman) entdeckt im Grenzfluss Enguri zwischen Georgien und der abtrünnigen Republik Abchasien eine kleine Insel und beschließt, sie zu bewirtschaften. Bildrechte: MDR/42film/Elemér Ragályi
Abgas (Ilyas Salman) Enkelin Asida (Mariam Buturishvili) begleitet ihn im Boot auf die Insel.
Abgas (Ilyas Salman) sechzehnjährige Enkelin Asida (Mariam Buturishvili) begleitet ihn im Boot auf die Insel, um ihm zu helfen. Bildrechte: MDR/42film/Elemér Ragályi
Asida (Mariam Buturishvili), mehr Mädchen als junge Frau, beobachtet ihren Großvater Abga (Ilyas Salman) still.
Erschöpft ruhen sich Abga (Ilyas Salman) und Asida (Mariam Buturishvili) vom Bau der Holzhütte aus. Asida, noch mehr Mädchen, als junge Frau, ist zurückhaltend und hilft ihrem Großvater still bei der Arbeit. Bildrechte: MDR/42film/Elemér Ragályi
Der alte Farmer Abga (Ilyas Salman) mit seiner sechzehnjährigen Enkelin Asida (Mariam Buturishvili) beim Maisanbau
Abga (Ilyas Salman) und Asida (Mariam Buturishvili) säen Mais auf der kleinen Insel. Wochen vergehen, der Mais gedeiht und auch Asida wächst langsam vom Mädchen zur jungen Frau heran. Bildrechte: Senator
Nachdenklich sitzt Großvater Abga (Ilyas Salman) vor seiner Hütte, in der er den verwundeten Soldaten versteckt, während Asida (Mariam Buturishvili) mit Lebensmitteln im Boot auf die Insel zurückkehrt.
Nachdenklich sitzt Großvater Abga (Ilyas Salman) vor seiner Hütte, in der er einen verwundeten Soldaten versteckt. Abga ist nicht entgangen, dass Asida Gefallen an dem jungen Mann findet. Doch Abga sorgt sich um seine Enkelin. Bildrechte: MDR/42film/Elemér Ragályi
Asida (Mariam Buturishvili) wird langsam erwachsen und sehnt sich nach einem anderen Leben.
Asida (Mariam Buturishvili) sehnt sich mehr und mehr nach der Ferne und einem eigenständigen Leben. Als die Erntezeit naht, ist der Soldat plötzlich verschwunden. Und während sich ein dramatisches Unwetter ankündigt, wird die in sich gekehrte Asida von ihren Emotionen übermannt. Der Fluss des Lebens nimmt seinen Lauf. Bildrechte: MDR/42film/Elemér Ragályi
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Auf seinem Weg vom kaukasischen Hochgebirge zum Schwarzen Meer schwemmt der Fluss Enguri im Frühling Jahr für Jahr Geröll und große Brocken fruchtbaren Bodens in die Ebene. Angehäuft entstehen so kleine temporäre Inseln, die von den ortsansässigen Bauern eine Zeit lang ertragreich bewirtschaftet werden können, bis sie durch Wind und Wasser wieder verschwinden.

Einer dieser Bauern ist der alte Abga (Ilyas Salman). Gemeinsam mit seiner Enkelin Asida (Mariam Buturishvili) lebt der Abchase zurückgezogen in einfachen Verhältnissen an der Grenze zu Georgien. In der Hoffnung auf eine gute Ernte, beschließt er, eine der kleinen neu entstandenen Inseln im Niemandsland urbar zu machen - still geduldet von den patrouillierenden Grenzsoldaten. Abga baut eine Holzhütte auf dem Eiland, pflügt den Boden und säht Mais aus. Die verschüchterte Asida begleitet ihren Großvater, beobachtet ihn still bei der Arbeit und hilft, wo sie kann.

Wochen vergehen, der Mais gedeiht und auch Asida wächst langsam vom Mädchen zur jungen Frau heran. Eines Morgens entdeckt sie einen verwundeten georgischen Soldaten (Irakli Samushia) im Maisfeld. Abga versteckt ihn vor seinen abchasischen Verfolgern und pflegt ihn gesund. Asida findet Gefallen an dem jungen Soldaten, sehnt sie sich doch mehr und mehr nach der Ferne und einem eigenständigen Leben. Ihre erwachenden Sehnsüchte bleiben auch dem Großvater nicht verborgen, der sich um ihre Sicherheit sorgt. Als die Erntezeit naht, ist der Soldat plötzlich verschwunden. Und während sich ein dramatisches Unwetter ankündigt, wird die in sich gekehrte Asida von ihren Emotionen übermannt. Der Fluss des Lebens nimmt seinen Lauf.

"Die Maisinsel" ist ein poetisches Coming-of-Age-Drama über den Kreislauf des Lebens, die Entdeckung der Weiblichkeit und die Suche nach Freiheit. Eine behutsam erzählte Geschichte, reduziert auf das Wesentliche. Der georgische Regisseur George Ovashvili verzichtet fast gänzlich auf Dialoge und lässt intensiven Blicken und beeindruckenden Naturaufnahmen dafür umso mehr Raum. "Die Maisinsel" wurde auf zahlreichen internationalen Filmfestivals ausgezeichnet und schaffte es bis auf die Shortlist der Oscars 2015 für den Besten ausländischen Film.
Mitwirkende
Musik: Josef Bardanashvili
Kamera: Elemér Ragályi
Buch: Roelof Jan Minneboo, George Ovashvili, Nugzar Shataidze
Regie: George Ovashvili
Darsteller
Abga: Ilyas Salman
Asida: Mariam Buturishvili
Georgischer Soldat: Irakli Samushia
Abchasischer Offizier: Tamer Levent
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