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Mo, 16.05. 22:10 Uhr 58:30 min

Fakt ist! Aus Dresden

Krieg, Knappheit und Spekulanten – wer treibt die Preise hoch?

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Anfang des Jahres hieß es noch, die Inflation sei vorübergehend. Der Blick auf Supermarktregal und Zapfsäule zeigt aber: Die Inflation wütet weiter, scheint sogar durch Krieg und Krisen an Fahrt zu gewinnen. Lebensmittel sind im Schnitt um ganze 8,6 Prozent teurer als im vergangenen April. Was kommt noch auf den Teller und wie viel in den Tank? Fragen, die mittlerweile den Alltag vieler bestimmen.

Doch lassen sich die hohen Preise allein mit der Güter-Knappheit durch Pandemie und Krieg erklären? Welche Rolle spielen Spekulanten und das Gewinnstreben der Produzenten und Händler? Bei den Spritpreisen versucht das gerade die Kartellbehörde im Auftrag von Wirtschaftsminister Habeck herauszufinden. Doch auch Lebensmittel wie Weizen werden auf dem Finanzmarkt gehandelt – seit einigen Monaten sogar exzessiv, wie aktuelle Recherchen ergeben. Weizenmehl ist seit Jahresbeginn um 14 Prozent teurer geworden. Dabei sei das Getreide jetzt noch gar nicht knapp, sagen Experten.

Muss der Lebensmittelmarkt stärker reguliert werden? Sollten Spekulationen beschränkt, eine Steuer für sogenannte Kriegs-Profiteure durchgesetzt werden? Und welche schnell wirksamen Mittel können jetzt helfen, um besonders Verbraucher mit niedrigen Einkommen zu helfen?

Darüber diskutieren bei "Fakt ist! Aus Dresden" folgende Gäste:

* Silke Übelmesser, VWL-Professorin aus Jena
* Verena Bentele, Präsidentin Sozialverband VdK
* Kathrin Michel (SPD), Bundestagsabgeordnete
* Kerstin Eisenreich (Linke), Landtagsabgeordnete Sachsen-Anhalt

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