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Mo, 06.06. 09:00 Uhr 102:49 min

1100 Jahre Quedlinburg

Mir nach, Canaillen!

Spielfilm DDR 1964

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Alexander, eine "Hannöversche Bauerncanaille", soll von einem Werbeoffizier über die Landesgrenze nach Preußen verschleppt werden. Doch der, ganz und gar nicht dumm, nimmt den Leutnant seinerseits fest. Damit beginnt ein abenteuerlicher Spaß, der Alexander bis an den Hof von König August und in die Arme eines zauberhaften Mädchens führt.

Bildergalerie Mir nach, Canaillen

"Mir nach, Canaillen!" war 1964 der erste und überaus erfolgreiche Mantel- und Degenfilm der DEFA. Der damals frisch gekürte Publikumsliebling Manfred Krug nahm sich der Idee an, einen Abenteuerfilm á la "Fanfan, der Husar" zu erfinden.  Bildrechte: MDR/Progress
Alexander soll von einem Werbeoffizier nach Preußen verschleppt werden. Doch der, ganz und gar nicht dumm, nimmt den Leutnant seinerseits fest. Damit beginnt ein abenteuerlicher Spaß, der am Hof von König August endet. Bildrechte: MDR/Progress
Die Babelsberger Filmfabrik scheute weder Kosten noch Mühen: Farbe, Breitwand, Vier-Kanal-Magnet-Ton und dazu eine Besetzung vom Feinsten, angeführt von Manfred Krug und Monika Woytowicz. Bildrechte: MDR/Progress

Preußen, 1730. Leutnant von Übbenau (Fred Düren) macht sich auf ins Hannöversche, um Rekruten zu pressen. Sein König, kriegerisch veranlagt, braucht mächtig viele Kerls, "die er in die Pfanne hauen kann". Doch woher nehmen, ohne zu stehlen? Bald darauf trifft der Werbeleutnant auf einen Burschen von prächtigem Gardemaß, wie für des Königs Rock geschaffen, und es gehen ihm die Augen über vor Freude, dann aber vor Schmerz, als nicht er die Canaille, sondern diese ihn festsetzt. Um der Schande zu entgehen, bleibt dem armen Leutnant lediglich der Ausweg, sich als der Erzeuger jenes Kuhhirten - pfui Teufel! - auszugeben. So kommt Alexander (Manfred Krug) nicht nur zu einem Vater von adligem Geblüt und einem Beutel voller Dukaten, er gewinnt auch das Herz von dessen wohlgeratenem Töchterchen Ulrike (Monika Woytowicz) und avanciert kurzzeitig zum Günstling August des Starken (Erik S. Klein).

"Mir nach, Canaillen!" war 1964 der erste und überaus erfolgreiche Mantel- und Degenfilm der DEFA. Gemeinsam mit Regisseur Ralf Kirsten und den Drehbuchautoren Joachim Kupsch und Ulrich Plenzdorf nahm sich der damals frisch gekürte Publikumsliebling Manfred Krug der Idee an, einen Abenteuerfilm á la "Fanfan, der Husar" zu erfinden. Die Babelsberger Filmfabrik scheute weder Kosten noch Mühen: Farbe, Breitwand, Vier-Kanal-Magnet-Ton und dazu eine Besetzung vom Feinsten, angeführt von Manfred Krug und Monika Woytowicz. Gedreht wurde u.a. in Quedlinburg sowie in und um Kromsdorf.


Mitwirkende

Musik: André Asriel
Kamera: Hans Heinrich
Buch: Ralf Kirsten, Manfred Krug
Vorlage: nach Motiven des Romans "Eine Sommerabenddreistigkeit" von Joachim Kupsch
Regie: Ralf Kirsten

Darsteller

Alexander: Manfred Krug
Ulrike von Übbenau: Monika Woytowicz
Leutnant von Übbenau: Fred Düren
Baronin von Übbenau: Carola Braunbock
Großmutter im Hause Übbenau: Helga Göring
von Übbenau, Onkel des Leutnants: Herwart Grosse
Richter: Norbert Christian
Alexanders Mutter: Marianne Wünscher
Gerichtssekretär: Walter Lendrich
Fürstin Denhoff: Marion van de Kamp
König August der Starke: Erik S. Klein
Finanzminister des Königs: Helmut Schreiber
Mätresse des Königs: Jutta Wachowiak
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