Di 17.07. 2018 22:05Uhr 44:37 min

Freizeit zur See auf DDR Schiff 1981.
Freizeit zur See auf DDR Schiff 1981. Bildrechte: MDR/ Hoferichter & Jacobs
MDR FERNSEHEN Di, 17.07.2018 22:05 22:48

DDR ahoi!

DDR ahoi!

Kleines Land auf großer Fahrt

Film von Lutz Pehnert

Folge 1 von 2

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Bilder zur Sendung

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DDR Matrosen an Bord.
Trotz der katastrophalen Ausgangsbedingungen beschließt die DDR-Führung, den Ostseezugang wirtschaftlich zu nutzen und eine Fischerei- und Handelsflotte aufzubauen. In den 1960er Jahren entsteht in Rostock ein neuer Überseehafen und Matrose ist in der DDR ein Traumberuf. Bildrechte: MDR/ Hoferichter & Jacobs
DDR Matrosen an Bord.
Trotz der katastrophalen Ausgangsbedingungen beschließt die DDR-Führung, den Ostseezugang wirtschaftlich zu nutzen und eine Fischerei- und Handelsflotte aufzubauen. In den 1960er Jahren entsteht in Rostock ein neuer Überseehafen und Matrose ist in der DDR ein Traumberuf. Bildrechte: MDR/ Hoferichter & Jacobs
Die DDR unterweg auf den Weltmeeren.
Denn als Matrose verdient man gut und kommt in der Welt herum. Bildrechte: MDR/ Hoferichter & Jacobs
DSR-Schiff Ückermünde in London.
In den 1980er Jahren gehören fast 180 Schiffe zur Handelsflotte, dazu kommen noch über 100 Fischereischiffe. Bildrechte: MDR/ Hoferichter & Jacobs
Freizeit zur See auf DDR Schiff 1981.
Sogar zwei "Traumschiffe" leistet sich der Arbeiter-und-Bauern-Staat. Dass es auf hoher See auch Fluchtversuche gab und der Fischfang schon Ende der 1970er Jahre einbricht, verschweigen die Behörden. Bildrechte: MDR/ Hoferichter & Jacobs
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Matrose ist in der DDR ein begehrter Beruf. Man verdient gut und kommt in der Welt herum, während die große Mehrzahl der DDR-Bürger nur mit dem Finger über den Globus fahren darf. Die Schiffe am Ostseehorizont wecken im begrenzten Land Träume und Sehnsüchte.

Für die DDR sind die Voraussetzungen, eine Seefahrernation zu werden, denkbar ungünstig. Am Ende des Zweiten Weltkrieges gibt es auf dem Territorium der sowjetischen Besatzungszone kein einziges fahrtüchtiges Schiff. Die Hafenanlagen von Rostock, Stralsund, Wismar und Saßnitz sind größtenteils zerstört. Was noch funktioniert, wird als Reparationsleistung von der Sowjetunion abgefordert.

Trotz der katastrophalen Ausgangsbedingungen beschließt die DDR-Führung, den Ostseezugang wirtschaftlich zu nutzen und eine Fischerei- und Handelsflotte aufzubauen. In den 60er Jahren entsteht in Rostock ein neuer Überseehafen, die ganze Republik wird für das Projekt mobilisiert. Ein eigener Hafen spart Devisen und verbessert die Bedingungen für den Außenhandel. So gelingt es der DDR, in den kommenden Jahren, eine beachtliche Handelsflotte aufzubauen und mit großen Trawlern auf den Weltmeeren zu fischen. Sogar zwei "Traumschiffe" leistet sich der Arbeiter-und-Bauern-Staat. Die DDR hat die Weltmeere erobert.

In den 80er Jahren gehören fast 180 Schiffe zur Handelsflotte, dazu kommen noch über 100 Fischereischiffe. 10 000 Mann Besatzung fahren jetzt zur See. Im Fernsehen werden maritime Unterhaltungssendungen präsentiert.
Den Daheimgebliebenen verschweigt man jedoch; dass die "Traumschiffe der DDR" auch regelmäßig an westliche Reiseveranstalter vermietet werden, dass sich auf großer Fahrt immer wieder Fluchtversuche ereignen, dass die Fischfangergebnisse schon Ende der 70er Jahre schlechter werden und die strahlende DDR-Flotte immer mehr an Glanz verliert.

Vom Aufstieg und Niedergang der DDR als Seefahrernation erzählt die zweiteilige Dokumentation "DDR ahoi!".

Eine Koproduktion der Hoferichter & Jacobs GmbH mit MDR und NDR Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern, gefördert durch die Filmförderung des NDR und die Wirtschaftliche Filmförderung Mecklenburg-Vorpommern.

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Blick auf den "Zuckerhut" von Rio de Janeiro. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Blick auf den "Zuckerhut" von Rio de Janeiro. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Für die Besatzungsmitglieder wurden für den Landgang auch Safaris organisiert, wie hier in den Tsavo-Nationalpark. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Der Panama Kanal 1967 von der "Theodor-Fontane" aus gesehen. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Die Lagune Abidjan 1966. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Die Stewardessen Heike Metz und Andrea Matzak beim Landgang in Chittagong. Ein Fotoapparat lockte immer viele Menschen an. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Für die Besatzungsmitglieder wurden für den Landgang auch Safaris organisiert, wie hier in den Tsavo-Nationalpark. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH

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Bei großer Hitze schlief die Besatzung lieber an Deck, die Zookiste schützte dann bei Monsunregen. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Bei großer Hitze schlief die Besatzung lieber an Deck, die Zookiste schützte dann bei Monsunregen. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Die ersten Schiffe (z.B. Typ IV) hatten noch keine Klimaanlage. Fahrten und lange Liegezeiten in der Nähe des Äquators wurden somit zur Bewährungsprobe. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Whiskey-Time auf der Liberty, 1959 Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Sport treiben und fit bleiben Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Weihnachten 1986 im Roten Meer bei einer Außentemperatur von 40 Grad und Glühwein hergestellt aus Zypernwein. Auch Geschenke wurden nicht ausgespart. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
Eine Stewardess mit Tellern
Die Stewardess Ingeborg Maß beim Anrichten in der Mannschaftsmesse Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Äquatortaufe, da musste jeder durch, der den Äquator zum ersten Mal überquerte und meist sein Haupthaar für Neptun lassen. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Der Silvesterabend 1986 stand unter dem Motto "Jambo Kenia", was soviel bedeutet wie "Hallo Kenia". Die Kostüme wurden zum Teil aus echten kenianischen Tragetaschen selbstgeschneidert. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Sonnenbaden in der Freizeit Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Für die Freizeitgestaltung ließ man sich einiges einfallen. Im selbstgebauten Pool konnten die Seeleute die tropische Hitze ertragen. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Kapitän Zepplin (re.) bei der Schiffsübergabe an Neptun und seine Gefolgsmänner(-frauen). Hier verliest der Pastor die Ansprache von Neptun. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Wenn gerade kein Hund zu bekommen ist, kann es auch einmal ein Bordschwein geben. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Wandteppiche knüpfen ist eine der Freizeitbeschäftigungen an Bord. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Bei schönem Wetter genossen die Seeleute ihre Freizeit im Bordpool. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Geselliger Abende gab es an Bord viele. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH
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Für die Besatzungsmitglieder wurden für den Landgang auch Safaris organisiert, wie hier in den Tsavo-Nationalpark. Bildrechte: MDR/Hoferichter & Jacobs GmbH

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