So 03.03. 2019 10:15Uhr 90:45 min

Emils Großmutter (Margarete Haagen, links) und seine Cousine Pony Hütchen (Claudia Schäfer, Mitte) erkundigen sich am Bahnhof Zoo vergebens nach ihm.
Emils Großmutter (Margarete Haagen, links) und seine Cousine Pony Hütchen (Claudia Schäfer, Mitte) erkundigen sich am Bahnhof Zoo vergebens nach ihm. Bildrechte: MDR/Studio 100 Media GmbH, honorarfrei
MDR FERNSEHEN So, 03.03.2019 10:15 11:45

Zum 120. Geburtstag von Erich Kästner Emil und die Detektive

Emil und die Detektive

Spielfilm Deutschland 1954

  • Mono
  • HD-Qualität
  • Untertitel

Der zwölfjährige Emil fährt in den Ferien nach Berlin. Bei sich hat er 140 Mark für seine Großmutter. Doch das Geld wird ihm im Zug heimtückisch entwendet. In der Großstadt angekommen, jagt Emil dem Dieb hinterher und lernt während der Beschattung andere Kinder kennen. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, um den Ganoven zu stellen.

Bilder zum Film

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Anna Tischbein (Heli Finkenzeller), in Begleitung von Oberwachtmeister Jeschke (Wolfgang Lukschy), verabschiedet ihren Sohn Emil (Peter Finkbeiner, links) am Bahnhof Neustadt.
Der zwölfjährige Emil Tischbein (Peter Finkbeiner) fährt mit dem Zug zu seinen Verwandten nach Berlin. Seine Mutter, die Friseurin Anna Tischbein (Heli Finkenzeller), und Oberwachtmeister Jeschke (Wolfgang Lukschy) verabschieden ihn am Bahnhof Neustadt. Bildrechte: MDR/Studio 100 Media GmbH, honorarfrei
Anna Tischbein (Heli Finkenzeller), in Begleitung von Oberwachtmeister Jeschke (Wolfgang Lukschy), verabschiedet ihren Sohn Emil (Peter Finkbeiner, links) am Bahnhof Neustadt.
Der zwölfjährige Emil Tischbein (Peter Finkbeiner) fährt mit dem Zug zu seinen Verwandten nach Berlin. Seine Mutter, die Friseurin Anna Tischbein (Heli Finkenzeller), und Oberwachtmeister Jeschke (Wolfgang Lukschy) verabschieden ihn am Bahnhof Neustadt. Bildrechte: MDR/Studio 100 Media GmbH, honorarfrei
Karl Grundeis (Kurt Meisel, links) unterhält sich im Zugabteil mit einem Fahrgast (Ernst Waldow).
Im Zug lernt Emil den zwielichtigen Karl Grundeis (Kurt Meisel, links) und andere Fahrgäste (Ernst Waldow) kennen. Bildrechte: MDR/Studio 100 Media GmbH, honorarfrei
Emil (Peter Finkbeiner, rechts) verlässt am Bahnhof Zoo überstürzt den Zug.
In Berlin angekommen merkt Emil (Peter Finkbeiner, rechts), dass ihm Herr Grundeis sein Geld gestohlen hat. Überstürzt verlässt er am Bahnhof Zoo den Zug und jagt dem Dieb hinterher. Bildrechte: MDR/Studio 100 Media GmbH, honorarfrei
Emils Großmutter (Margarete Haagen, links) und seine Cousine Pony Hütchen (Claudia Schäfer, Mitte) erkundigen sich am Bahnhof Zoo vergebens nach ihm.
Emils Großmutter (Margarete Haagen, links) und seine Cousine Pony Hütchen (Claudia Schäfer, Mitte) warten am Bahnhof vergebens auf ihn. Bildrechte: MDR/Studio 100 Media GmbH, honorarfrei
Pony Hütchen (Claudia Schäfer, rechts) und ihre Großmutter (Margarete Haagen, links) erhalten eine Nachricht von Emil.
Wieder zu Hause angekommen erhalten Pony Hütchen und die Großmutter eine Nachricht von Emil. Bildrechte: MDR/Studio 100 Media GmbH, honorarfrei
Zahlreiche Kinder helfen Emil bei der Verfolgungsjagd.
Auf seiner Verfolgungsjagd durch Berlin erhält Emil Hilfe von zahlreichen Kindern. Bildrechte: MDR/Studio 100 Media GmbH, honorarfrei
Der kleine Dienstag (Roland Kaiser) hält am Telefon die Stellung.
Einer von ihnen ist der kleine Dienstag (Roland Kaiser), der während der Aktion am Telefon die Fäden zusammenhält. Bildrechte: MDR/Studio 100 Media GmbH, honorarfrei
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Dem zwölfjährigen Emil Tischbein (Peter Finkbeiner) wird im beschaulichen Neustadt die Ehre zuteil, Mitglied der Kinderclique "Geheimbund Störtebeker" zu werden. Doch vorher muss er eine Mutprobe bestehen und einen kleinen Seehund aus dem Lagerraum des ortsansässigen Fischhändlers befreien, der ihn verkaufen will. Zwar glückt die Aktion, doch die Jungs werden erwischt und bestraft. Nur Emil kommt unerkannt mit einem Schrecken davon. Allerdings plagt ihn fortan die Angst, dass ihm Polizeioberwachtmeister Jeschke (Wolfgang Lukschy) doch noch auf die Spur kommt.

Seiner Mutter Anna (Heli Finkenzeller) verschweigt er die Tat, denn sie hat ohnehin schon genug Sorgen. Die Friseurin betreibt in der Kleinstadt einen bescheidenen häuslichen Salon und kommt mühsam allein für sich und ihren Sohn auf. Da sie auch in den anstehenden Sommerferien arbeiten muss, soll Emil ein paar schöne Tage bei seinen Verwandten in Berlin verbringen dürfen. Mit 140 Mark für die Großmutter in der Tasche begibt er sich auf die Reise. Im Zug macht der wohlerzogene Junge Bekanntschaft mit dem zwielichtigen Herrn Grundeis (Kurt Meisel), der Emil, als er schläft, das Geld stiehlt. Doch das bemerkt der Junge erst, als der Zug schon in Berlin einfährt.

Immer noch in Angst vor der Polizei nimmt er allein die Verfolgung auf. Unterdessen warten seine besorgte Großmutter (Margarete Haagen) und die adrette Cousine Pony Hütchen (Claudia Schäfer) vergebens am Bahnhof auf ihn. Während Emil Herrn Grundeis beschattet, lernt er den gleichaltrigen "Gustav mit der Hupe" (Wolfgang Condrus) kennen. Die beiden sind sich auf Anhieb sympathisch und der schlagfertige Berliner Junge erklärt sich sofort bereit, bei der Wiederbeschaffung des Geldes zu helfen. Verstärkung bekommen sie von Gustavs Freunden aus dem Kiez. Unter der Losung "Parole Emil!" schmieden die Kinder einen abenteuerlichen Plan, um den dreisten Gauner dingfest zu machen.

1954 verfilmte der renommierte Regisseur Robert A. Stemmle den Jugendbuchklassiker "Emil und die Detektive" von Erich Kästner erstmals in Farbe. Stark angelehnt an Billy Wilders Drehbuch der Erstverfilmung von 1931, besticht der spannungsreiche Kinder-Krimi vor allem durch einen starken zeitgeschichtlichen Bezug. Der gebürtige Magdeburger Stemmle siedelte die klassische Kinder-Detektivgeschichte über Freundschaft, Zivilcourage und Solidarität in den 1950er-Jahren an. Im Spannungsfeld zwischen geordneter Kleinstadtidylle und abenteuerlichem Berliner Großstadtflair, verdichtet er die Geschichte atmosphärisch durch den Kontrast zwischen den Nachkriegsstrapazen und dem beginnenden Wohlstand des deutschen Wirtschaftswunders. Neben Margarete Haagen als Großmutter, Heli Finkenzeller als Mutter und Wolfgang Lukschy als Polizeioberwachtmeister überzeugt vor allem Kurt Meisel als hinterlistiger Betrüger. Auch der junge Günter Pfitzmann ist in einer Nebenrolle als Emils Lehrer zu sehen, und selbst Emils Schöpfer, Erich Kästner, bringt sich mit einem Cameoauftritt in den sehenswerten, humorvollen und farbenfrohen Familienfilm ein.
Mitwirkende
Musik: Willy Schmidt-Gentner
Kamera: Kurt Schulz
Buch: Robert A. Stemmle
Vorlage: Nach einem Entwurf von Billy Wilder, dem gleichnamigen Roman von Erich Kästner
Regie: Robert A. Stemmle
Darsteller
Herr Grundeis: Kurt Meisel
Emil Tischbein: Peter Finkbeiner
Anna Tischbein, Mutter: Heli Finkenzeller
Oberwachtmeister Jeschke: Wolfgang Lukschy
Pony Hütchen: Claudia Schäfer
Die Großmutter: Margarete Haagen
Emils Tante: Camilla Spira
Emils Onkel: Hans-Dieter Zeidler
Anni Wandel: Ruth Nimbach
Gustav mit der Hupe: Wolfgang Condrus
Der Professor: Wolf-Eberhard Grasshoff
Der kleine Dienstag: Roland Kaiser
Der fliegende Hirsch: Hannes Hübner
Emils Lehrer: Günter Pfitzmann
Herr vom Kriminalamt: Axel Monjé
und andere

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Herbert
ARD/MDR HERBERT, Debütfilm Deutschland 2018, am Dienstag (29.05.18) um 22:45 Uhr im ERSTEN. Herbert (Peter Kurth) © MDR/Frédéric Batier, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter MDR-Sendung bei Nennung "Bild: MDR/Frédéric Batier" (S2+). MDR/HA Kommunikation, 04360 Leipzig, Tel: (0341) 300 6477 oder - 6463 Bildrechte: MDR/Frédéric Batier
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