Di 28.05. 2019 22:05Uhr 44:00 min

Außenansicht
Außenansicht Bildrechte: Stiftung Frauenkirche Dresden/Jörg Schöner
MDR FERNSEHEN Di, 28.05.2019 22:05 22:48

Faszination Frauenkirche

Faszination Frauenkirche

Der Wiederaufbau des Dresdner Wahrzeichens

Film von Michael Erler

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Bilder zur Sendung

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Historische Stadtansicht Dresden Neumarkt mit Frauenkirche, Kupferstich, 17. Jahrhundert
Die Dresdner Frauenkirche blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Im 18. Jahrhundert entstand der berühmte barocke Kuppelbau, der 200 Jahre das Stadtbild Dresdens prägte. Bildrechte: IMAGO/mageBROKER/Heinz-DieterxFalkenstein
Historische Stadtansicht Dresden Neumarkt mit Frauenkirche, Kupferstich, 17. Jahrhundert
Die Dresdner Frauenkirche blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Im 18. Jahrhundert entstand der berühmte barocke Kuppelbau, der 200 Jahre das Stadtbild Dresdens prägte. Bildrechte: IMAGO/mageBROKER/Heinz-DieterxFalkenstein
Der Bauzustand der Frauenkirche in Dresden im Mai 1997.
Im Februar 1945 stürzte die ausgebrannte Frauenkirche nach dem verheerenden Bombenangriff auf Dresden in sich zusammen. Bildrechte: MDR/Frank Eckert
Die Dresdner Frauenkirche im Sommer 2004. Das vergoldete Kreuz gilt als Symbol der Versöhnung zwischen Deutschen und Briten. Ein britischer Goldschmied hat es im Auftrag einer britischen Förderiniative hergestellt.
Der Trümmerberg blieb über vier Jahrzehnte als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung liegen. Nach der Wende wurde der Wunsch vieler Dresdner nach einem Wiederaufbau der Frauenkirche immer lauter. 1992 beschloss die Stadt Dresden, den Wiederaufbau zu unterstützen, der dann 1994 begann. Das vergoldete Kreuz gilt als Symbol der Versöhnung zwischen Deutschen und Briten. Ein britischer Goldschmied hat es im Auftrag einer britischen Förderiniative hergestellt. Bildrechte: MDR/Frank Eckert
Dresdner Frauenkirche
Am 30. Oktober 2005 wird die Kirche der Öffentlichkeit mit einer festlichen Weihe übergeben. Die Frauenkirche gehört nun endlich wieder zum Stadtbild Dresdens! Bildrechte: imago/Westend61
Innenansicht
Der Innenraum der Frauenkirche wurde hell gestaltet. Der zerstörte Altar wurde dank Vergolder, Maler, Restauratoren und Künstler vollendet. Auch eine Orgel mit 4873 Orgelpfeifen wurde wieder eingebaut. Bildrechte: Stiftung Frauenkirche Dresden/Jürgen Vetter
Die Dresdner Frauenkirche nach dem Wiederaufbau.
Der Wiederaufbau der Frauenkirche wurde teurer als geplant. 183 Millionen Euro schlugen am Ende zu Buche. Weltweit spendeten rund 600.000 Menschen mehr als 100 Millionen Euro für die Frauenkirche. Damit konnten zwei Drittel der Kosten aus Spenden finanziert werden. Bildrechte: MDR/Frank Eckert
Die Dresdner Frauenkirche nach dem Wiederaufbau.
Der Wiederaufbau der Frauenkirche Dresden gleicht einem Wunder: Die Kirche wurde mit denselben Mitteln und Methoden wie vor Jahrhunderten originalgetreu errichtet. Der Wiederaufbau dauerte fast so lange wie der Bau damals im 18. Jahrhundert. Bildrechte: MDR/Frank Eckert
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Am 15. Februar 1945 stürzte das Wahrzeichen des Dresdener Neumarktes nach dem Angriff britischer Bomber in sich zusammen. Bis zur Unkenntlichkeit verbrannten das prachtvolle Turmkreuz, der Altar und die Silbermannorgel. Bis 1993 mahnten die Ruinen an die Schrecken des Krieges.

Doch dann fiel die Entscheidung zum Wiederaufbau. Die Kirche mit denselben Mitteln und Methoden wie damals möglichst originalgetreu zu errichten, galt als die größte Herausforderung für die neuen Bauherren. Die Steine des Trümmerberges wurden Stück für Stück abgetragen, katalogisiert, um sie wieder verwenden zu können. Nicht selten staunten die Bauleute über das technische Vermögen der Handwerker, die das Bauwerk von 1726 bis 1743 errichteten.

Der Baumeister George Bähr hatte die Kirche damals ohne genaue statische Berechnungen erbauen lassen. Noch nie zuvor war eine Steinkuppel gebaut worden, die sich selbst trug. Viele prophezeiten, das Bauwerk werde in sich zusammenfallen. George Bähr fand wenig Unterstützung für sein Projekt, er starb verarmt und verzweifelt.

Der Wiederaufbau dauerte nahezu ebenso lange wie der Bau damals. Vor allem die Finanzierung machte den neuen Bauherren immer wieder zu schaffen. Der originalgetreue Aufbau verschlang mehr Geld, als ursprünglich geplant. Doch am Ende steht ein kleines Wunder, das historische Brücken schlägt, das zum Frieden mahnt. Längst ist die wiedererstandene Frauenkirche zum neuen Symbol Dresdens geworden. Der Film rekonstruiert den zweimaligen Bau der Frauenkirche, mit deren Wiedergeburt sich für viele Dresdner ein Traum erfüllt.

Auf Entdeckungsreise in Mitteldeutschland

Sonnenaufgang an der Talsperre Pöhl.
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Der Königstuhl auf Rügen.
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