So 26.05. 2019 16:25Uhr 44:45 min

Außenansicht
Außenansicht Bildrechte: Stiftung Frauenkirche Dresden/Jörg Schöner
MDR FERNSEHEN So, 26.05.2019 16:25 17:10

Der Osten - Entdecke wo du lebst Die Dresdner Frauenkirche – Hoffnung, Versöhnung, Sandstein

Die Dresdner Frauenkirche – Hoffnung, Versöhnung, Sandstein

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Faszination Frauenkirche - Geschichte eines Wiederaufbaus

Faszination Frauenkirche - Geschichte eines Wiederaufbaus

Historische Stadtansicht Dresden Neumarkt mit Frauenkirche, Kupferstich, 17. Jahrhundert
Die Dresdner Frauenkirche blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Im 18. Jahrhundert entstand der berühmte barocke Kuppelbau, der 200 Jahre das Stadtbild Dresdens prägte. Bildrechte: IMAGO/mageBROKER/Heinz-DieterxFalkenstein
Historische Stadtansicht Dresden Neumarkt mit Frauenkirche, Kupferstich, 17. Jahrhundert
Die Dresdner Frauenkirche blickt auf eine tausendjährige Geschichte zurück. Im 18. Jahrhundert entstand der berühmte barocke Kuppelbau, der 200 Jahre das Stadtbild Dresdens prägte. Bildrechte: IMAGO/mageBROKER/Heinz-DieterxFalkenstein
Der Bauzustand der Frauenkirche in Dresden im Mai 1997.
Im Februar 1945 stürzte die ausgebrannte Frauenkirche nach dem verheerenden Bombenangriff auf Dresden in sich zusammen. Bildrechte: MDR/Frank Eckert
Die Dresdner Frauenkirche im Sommer 2004. Das vergoldete Kreuz gilt als Symbol der Versöhnung zwischen Deutschen und Briten. Ein britischer Goldschmied hat es im Auftrag einer britischen Förderiniative hergestellt.
Der Trümmerberg blieb über vier Jahrzehnte als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung liegen. Nach der Wende wurde der Wunsch vieler Dresdner nach einem Wiederaufbau der Frauenkirche immer lauter. 1992 beschloss die Stadt Dresden, den Wiederaufbau zu unterstützen, der dann 1994 begann. Das vergoldete Kreuz gilt als Symbol der Versöhnung zwischen Deutschen und Briten. Ein britischer Goldschmied hat es im Auftrag einer britischen Förderiniative hergestellt. Bildrechte: MDR/Frank Eckert
Dresdner Frauenkirche
Am 30. Oktober 2005 wird die Kirche der Öffentlichkeit mit einer festlichen Weihe übergeben. Die Frauenkirche gehört nun endlich wieder zum Stadtbild Dresdens! Bildrechte: imago/Westend61
Innenansicht
Der Innenraum der Frauenkirche wurde hell gestaltet. Der zerstörte Altar wurde dank Vergolder, Maler, Restauratoren und Künstler vollendet. Auch eine Orgel mit 4873 Orgelpfeifen wurde wieder eingebaut. Bildrechte: Stiftung Frauenkirche Dresden/Jürgen Vetter
Die Dresdner Frauenkirche nach dem Wiederaufbau.
Der Wiederaufbau der Frauenkirche wurde teurer als geplant. 183 Millionen Euro schlugen am Ende zu Buche. Weltweit spendeten rund 600.000 Menschen mehr als 100 Millionen Euro für die Frauenkirche. Damit konnten zwei Drittel der Kosten aus Spenden finanziert werden. Bildrechte: MDR/Frank Eckert
Die Dresdner Frauenkirche nach dem Wiederaufbau.
Der Wiederaufbau der Frauenkirche Dresden gleicht einem Wunder: Die Kirche wurde mit denselben Mitteln und Methoden wie vor Jahrhunderten originalgetreu errichtet. Der Wiederaufbau dauerte fast so lange wie der Bau damals im 18. Jahrhundert. Bildrechte: MDR/Frank Eckert
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Die Frauenkirche in Dresden ist einzigartig - einer der größten Sandsteinbauten der Welt. Niemals zuvor und niemals danach wurde eine Kirche wieder so gebaut – so gewagt, so risikofreudig, so kühn. 1743 erbaut für die Ewigkeit, fiel sie 1945 in Schutt und Asche.

Die Ruine hat Jahrzehnte mitten im Herzen Dresdens gelegen, bis vor genau 25 Jahren ihr Wideraufbau begann. 11 Jahre hat es gedauert – seit 2005 erstrahlt sie in alter, neuer Schönheit und verzaubert die Massen. 8000 Touristen täglich strömen in das Barockwunder – und sind ihr größtes Problem …

Der Atem von Tausenden schlägt sich im Sandstein nieder – feuchte Wände, Stockflecken in der Kuppel. Was offenbart sich hier? Was tun? Der Film nimmt uns mit hinter die wieder aufgebauten Fassaden, beim Kontrollgang mit dem Architekten Thomas Gottschlich.

Der prüft fast täglich, wo sich kleine Mängel zu größeren auswachsen könnten. Er lüftet dabei so manches Geheimnis und entdeckt auch einige Tücken des barocken Prachtbaus.

Warum ist die 12 000 Tonnen schwere steinerne Kuppel nie hinabgestürzt? Dabei waren erste Risse am Bau schon 1736 zu sehen – und auch heute zeigen sich wieder Risse. Wie kam George Bähr, der geniale Erbauer darauf, eine Kirche ganz aus Sandstein zu errichten? Einem Sandstein, der besonders porös ist und viel Feuchtigkeit aufnimmt.

War Bähr größenwahnsinnig, ein Phantast und sind wir es heute wieder? Eine Spurensuche in Geschichte und Gegenwart der Frauenkirche, die von den Sandsteinbrüchen der Elbe, vom kühnsten Dach der Welt und einem Pflock im Keller erzählt, wo es noch Treppen gibt, die ins Nichts führen…

Die Frauenkirche – bis heute ist es ein Wunder, dass es sie überhaupt gibt.

Auf Entdeckungsreise in Mitteldeutschland

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