So 23.06. 2019 20:15Uhr 89:19 min

MDR FERNSEHEN So, 23.06.2019 20:15 21:45

Sagenhaft - Der Bodensee

Sagenhaft - Der Bodensee

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Der Bodensee mit seiner sonnendurchfluteten Umgebung ist einfach sagenhaft schön. Und Überraschungen an jeder Ecke. Der Film ist voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern, faszinierenden Luftaufnahmen und ganz besonderen Menschen.


Der Bodensee – bergumringt und sonnenverwöhnt. Er ist der drittgrößte Binnensee Mitteleuropas, nur Balaton und Genfer See sind mächtiger. Deutschland, Österreich und die Schweiz teilen sich dieses Idyll, das Axel Bulthaupt erlebt und entdeckt – zu Wasser, zu Land und in der Luft.

Und er startet - natürlich- auf dem Wasser. Vor Langenargen beginnt sein Segeltag - mit viel Sonne und leider wenig Wind. An Axels Seite: Eberhard Magg, der schon bei America's Cup und Admiral's Cup segelte. Er liebt sein heimatliches Segelrevier und organisiert seit 1997 das "Match Race Germany", eine Regatta, die alljährlich Pfingsten die besten Profisegler auf den Bodensee lockt.

Auch Tanja Held ist auf dem Bodensee groß geworden. Ein Leben ohne Wasser, Boote und Schiff will sie sich nicht vorstellen. Natürlich segelt sie, aber sie lenkt auch ein Fahrgastschiff – als Kapitänin, als jüngste Kapitänin auf dem Bodensee. Ohne Wasser kann auch Familie Knoblauch nicht sein. Vater Andreas und Sohn Marco fahren jeden Morgen eine Stunde vor Sonnenaufgang raus auf den See - und fischen. Vor Unteruhldingen werden die Netze ausgelegt für Felchen, die wichtigste Fischart am Bodensee.

Ganz früh beginnt auch der Tag auf der "Hohentwiel". Unter Deck wird geölt und geputzt. Denn die mehr als 100 Jahre alte Dampfmaschine braucht drei Stunden, bis sie den historischen Schaufelraddampfer auf Fahrt schicken kann. Vom österreichischen Heimathafen Hard aus zieht er dann elegant und majestätisch los.

Diese Ecke vom Bodensee war schon immer anziehend und inspirierend für Künstler. Schriftsteller und Maler wohnten hier – unter anderem Otto Dix und Hermann Hesse. Beiden sind Museen in Gaienhofen gewidmet. Dix flüchtete von Dresden aus an den Bodensee und konnte als Großstädter nur schwer mit der ländlichen Schönheit umgehen. Ganz anders Hermann Hesse, der überzeugte Naturfreund und Gartenfan. In Gaienhofen baute er ein Haus und konzipierte einen Garten, legte ihn eigenhändig an. Eva Eberwein hat diesen Garten freigelegt und bewahrt.

Schloss Arenenberg, am Hang des Sees war Sommerresidenz und Wohnsitz der Bonapartes. Napoleon III., der spätere französische Kaiser wuchs hier auf. Vom Schloss aus blickt Axel Bulthaupt hinüber zur Insel Reichenau. Bis Ende des 18. Jahrhunderts war die gesamte Insel ein Kloster: einflussreich, künstlerisch bedeutend. In seiner Schreibstube, dem Skriptorium, entstanden weltberühmte Handschriften, wie der St. Galler Klosterplan.

Dieser Bauplan eines großen Klosters wurde im 9. Jahrhundert von den Reichenauer Mönchen auf Schafspergament gezeichnet. Heute wird er in Meßkirch, also ganz in der Nähe des Bodensees, nachgebaut - mit historischem Werkzeug, mit den Methoden des Mittelalters. Diese Baustelle, der Campus Galli – ein Experiment, eine Zeitreise, bei der jeder mitmachen kann.

Was wäre der Bodensee ohne seine Zuflüsse? Der größte "Wasserspender" ist der Rhein. Bei Bregenz betritt er die Bodensee-Bühne, durchfließt den See von Ost nach West und verabschiedet sich dann am Rheinfall dramatisch. Kurz zuvor aber lohnt ein kleiner Zwischenstopp. Axel Bulthaupt trifft in Schaffhausen Karola Lüthi. Sie wohnt auf einer Festung, auf dem Munot. Früher wurde hier gewacht und gewarnt. Dafür gab's extra Munotwächter. Der derzeit amtierende ist Karola Lüthi, übrigens die erste Frau in dieser Funktion.

Natürlich kann man all dies auch von oben betrachten – vom Zeppelin aus. Der wird in Friedrichshafen gebaut und startet zwischen Mitte März und Mitte Oktober zu Rundflügen. Und von wegen: "Dinge, die schwerer sind als Luft, die können unmöglich fliegen." – das sagte noch 1895 der britische Physiker Lord Kelvin. Nur fünf Jahre später wurde er eines Besseren belehrt, als ein Zeppelin überm Bodensee zum Jungfernflug startete.

Menschen & Geschichten

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Ferropolis von oben. mit Video
FERROPOLIS ist ein einmaliger Ort der Industriekultur, unweit von Gräfenhainichen. Wo andernorts ein See nach dem anderen die von der Kohle geschundenen Landschaften flutet, sind auf dem Gelände des ehemaligen Braunkohle-Tagebaus Golpa Nord fünf imposante Großgeräte Dreh- und Angelpunkt einer außergewöhnlichen Vision geworden. Schaufelradbagger, Eimerkettenbagger, Absetzer. Am Bauhaus Dessau erdacht, ist Ferropolis heute Industriedenkmal und Veranstaltungsareal – zum Staunen, Anfassen, Klettern. In ihren 25 Jahren seit der Gründung hat sich "Die Stadt aus Eisen" mit internationalen Festivals wie Melt! und Splash! sowie großen Konzerten von Puhdys bis Metallica einen europaweiten Ruf als einmalige Kulisse für Künstler und Publikum gemacht. Gleichzeitig stehen die imposanten Stahlkolosse für die bewegten Lebensgeschichten der hier tätigen Bergarbeiter. Ferropolis Bildrechte: MDR/Günther & Bigalke
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Ferropolis von oben.
FERROPOLIS ist ein einmaliger Ort der Industriekultur, unweit von Gräfenhainichen. Wo andernorts ein See nach dem anderen die von der Kohle geschundenen Landschaften flutet, sind auf dem Gelände des ehemaligen Braunkohle-Tagebaus Golpa Nord fünf imposante Großgeräte Dreh- und Angelpunkt einer außergewöhnlichen Vision geworden. Schaufelradbagger, Eimerkettenbagger, Absetzer. Am Bauhaus Dessau erdacht, ist Ferropolis heute Industriedenkmal und Veranstaltungsareal – zum Staunen, Anfassen, Klettern. In ihren 25 Jahren seit der Gründung hat sich "Die Stadt aus Eisen" mit internationalen Festivals wie Melt! und Splash! sowie großen Konzerten von Puhdys bis Metallica einen europaweiten Ruf als einmalige Kulisse für Künstler und Publikum gemacht. Gleichzeitig stehen die imposanten Stahlkolosse für die bewegten Lebensgeschichten der hier tätigen Bergarbeiter. Ferropolis Bildrechte: MDR/Günther & Bigalke
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