Sa 20.07. 2019 19:50Uhr 24:30 min

Biwak in Armenien

Folge 5

Komplette Sendung

Unterhaltung mit einer älteren Frau. 25 min
Bildrechte: Holger Lieberenz
MDR FERNSEHEN Sa, 20.07.2019 19:50 20:15

Mit Rad und Rucksack durch den Kleinen Kaukasus: 15.-18.07. und am 20.07.2019, jeweils 19.50 Uhr im MDR-Fernsehen

BIWAK auf den heiligen Bergen der Armenier

BIWAK | MDR FERNSEHEN | 15.-18.07. und 20.07.2019 | jeweils 19:50 Uhr BIWAK auf den heiligen Bergen der Armenier

Im Frühjahr ziehen die Dorfbewohner mit ihren Tieren in die Berge. Wanderer sind hier eine wirklich herzlich willkommene Abwechslung.

Die Statue der Mutter Armenia thront über der Hauptstadt Jerewan im Sonnenaufgang.
Seit 1967 thront Mutter Armenia - 51 Meter hoch - wie eine Schutzgöttin über der Hauptstadt Jerewan. Zuvor hatte auf dem Sockel Diktator Stalin gestanden. Bildrechte: Holger Lieberenz
Die Statue der Mutter Armenia thront über der Hauptstadt Jerewan im Sonnenaufgang.
Seit 1967 thront Mutter Armenia - 51 Meter hoch - wie eine Schutzgöttin über der Hauptstadt Jerewan. Zuvor hatte auf dem Sockel Diktator Stalin gestanden. Bildrechte: Holger Lieberenz
Drei jungen Frauen stehen auf einer Terasse und machen ein gemeinsames Foto mit dem Berg Ararat im Hintergrund.
Der Berg Ararat: Auch wenn der Ararat heute in der Türkei liegt, ist er das Nationalsymbol der Armenier. Bis zum Völkermord an den Armeniern 1915 hatten sie in den armenischen Ostprovinzen im Osmanischen Reich ihren Siedlungsraum rund um den Ararat. Bildrechte: Holger Lieberenz
Ein Mann sitzt auf einem Felsen und spieltauf einer Flöte. Er trägt Trachtenkleidung. Im Hintergrund erhebt sich der Berg Aschdahak.
Karen Hakobjan und seine Duduk: Seit 1.500 Jahren wird in der Region Duduk gespielt, ein Rohrblattinstrument mit besonders melancholischem Klang. Karen Hakobjan ist einer der bekanntesten Spieler und baut die Instrumente selber. Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Team läuft auf eine alte Kirche zu.
Unterwegs in den Geghama-Bergen:  Das Gegham-Gebirge gehört zum Armenischen Hochland und erstreckt sich westlich des Sewansees. Höchster Gipfel ist der Aschdahak mit 3.597 Metern. Bildrechte: Holger Lieberenz
Zeltcamp in den Bergen an einem See. Wolken wabern über das Wasser und die Berge im Hintergrund.
Zeltcamp in den Geghama-Bergen: Die Höhenzüge hüllen sich gern in Wolken und überraschen mit langen Regenphasen in einem sonst niederschlagsarmen Hochland. Bildrechte: Holger Lieberenz
Unterhaltung mit einer älteren Frau.
Sommerquartier in den Bergen: Im Frühjahr ziehen die Dorfbewohner mit ihren Tieren in die Berge. Wanderer sind hier eine wirklich herzlich willkommene Abwechslung. Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Team läuft hintereinander auf einem Bergkamm.
BIWAK-Team auf Tour: Je höher der Berg, desto früher geht es los. Wandern in Armenien ist durchaus üblich, auch wenn Wege oft nicht ausgeschildert werden. Bildrechte: Holger Lieberenz
Sonnenaufgang am Aragats Ostgipfel.
Sonnenaufgang am Aragats Ostgipfel: Der Aragats ist Armeniens höchster Berg. Der erloschene Schichtvulkan besteht aus vier Gipfeln mit einem tiefen Krater in der Mitte. Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Team posiert am Aragats Südgipfel für ein Foto.
Das BIWAK-Team am Aragats Südgipfel, 3.900m: Der südliche der vier Aragats-Gipfel ist am leichtesten zu besteigen und deshalb auch bei den Armeniern sehr beliebt. Dennoch ist der Anstieg lang und kräftezehrend. Bildrechte: Holger Lieberenz
Film und Bildaufnahmen am Kraterrand. Ein Mann mit Mikro spricht und schaut in die Kamera.
Moderation am Kraterrand: Das BIWAK-Team im Morgengrauen im Südsattel, bis hier hin waren es schon mal drei Stunden anspruchsvoller Fußmarsch. Bildrechte: Holger Lieberenz
Wanderer in einem Krater auf Restschnee.
Der lange Weg durch den Krater: Vom Südsattel geht es über Mondlandschaften in die Caldera, noch mal 350 Höhenmeter hinunter. Hier liegt auch im Sommer noch Restschnee. Bildrechte: Holger Lieberenz
Aufstieg zum Aragats Nordgipfel.
Aufstieg zum Aragats Nordgipfel: Es geht über steiler werdende Schotterhänge, kein schweres aber ein schweißtreibendes Gelände. Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Team am Aragats Nordgipfel posiert für ein Foto.
Das BIWAK-Team am Aragats Nordgipfel 4.082m (v.l.n.r.): Jonny Sowoda, Antje Graebe, Holger Lieberenz, Klaus Graebe, Stefan Hilger, Sebastian Falck, Thorsten Kutschke, Götz Walter Bildrechte: Holger Lieberenz
Gipfelfoto.
Gipfelfoto einmal anders: Ohne Worte Bildrechte: Holger Lieberenz
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Die neue Filmexpedition des MDR-"Biwak"-Teams führt an die Grenze zwischen Orient und Okzident - zwischen Europa und Asien. "Als Reich der Steine" wird das faszinierende Hochland Armeniens bezeichnet, in dem "Biwak"-Moderator Thorsten Kutschke mit seinen Mitstreitern drei Wochen lang unterwegs war. "Neben großartigen Landschaften und herzlicher Gastfreundschaft haben wir vor allem viel über die Geschichte dieser Region erfahren", berichtet Kutschke. Armenien gilt nicht nur als die Wiege des Weinanbaus, sondern auch als erstes Land, in dem das Christentum im 4. Jahrhundert Staatsreligion wurde. Davon zeugen bis heute unzählige stolze Klöster, die nur einen Nachteil hatten, wie sich der Fernsehmann erinnert: "Man musste immer sehr weit bergauf strampeln, um diese Bauwerke zu erreichen."

Kutschke und sein Team sind mit dem Fahrrad durch Armenien gefahren, dabei wurden mehr als 6.000 Höhenmeter bewältigt, es wurde eine Höhlenstadt besucht, in der bis vor 60 Jahren noch Menschen lebten und es wurde der "Heilige Berg" der Armenier bewundert, der gleichzeitig als Schicksalsberg eines ganzen Volkes gilt. Der mehr als 5.000 Meter hohe Ararat steht auf dem Gebiet der benachbarten Türkei und ist für die Armenier hinter Stacheldraht und Grenzzaun ein unerreichbarer Ort der Sehnsucht geworden.

Weil "Biwak" trotzdem auf den Berg "muss", hat die Filmcrew den höchsten Berg Armeniens in Angriff genommen - den uralten Schildvulkan Aragats (4.110 m) unweit von Gyumri, wo noch heute Spuren der Erdbebenkatastrophe von 1988 zu sehen sind, als die kleine Stadt noch "Lenin-Akan" hieß.

Eine Expedition zwischen Melancholie und Lebensfreude - ein Roadtrip zwischen grünen Canyons und kargen Gipfeln: Mit Rad und Rucksack durch den Kleinen Kaukasus.

Vorschautrailer

Gruppe von Radreisenden auf Straße. 1 min
Bildrechte: Holger Lieberenz

BIWAK unterwegs in Armenien mit dem Fahrrad

Gruppe von Radreisenden posieren neben ihren Rädern mit Fahnen für ein Foto.
Das BIWAK-Rad-Team: Durchs armenische Hochland vom Sewansee zur iranischen Grenze (v.l.n.r.): Vachik Xachatryan, Klaus Graebe, Thorsten Kutschke, Aelita Chobanyan, Antje Graebe, Artur Khachatryan, Stefan Hilger Bildrechte: Holger Lieberenz
Gruppe von Radreisenden posieren neben ihren Rädern mit Fahnen für ein Foto.
Das BIWAK-Rad-Team: Durchs armenische Hochland vom Sewansee zur iranischen Grenze (v.l.n.r.): Vachik Xachatryan, Klaus Graebe, Thorsten Kutschke, Aelita Chobanyan, Antje Graebe, Artur Khachatryan, Stefan Hilger Bildrechte: Holger Lieberenz
Gruppe von Radreisenden auf Straße.
Start am Sewansee: Der Sewansee im Osten von Armenien ist etwa doppelt so groß wie der Bodensee und der größte See in Armenien. Bildrechte: Holger Lieberenz
Gruppe von Radreisenden auf Straße.
Radfahren in Armenien: Das Land der vielen Höhenmeter wird bei Radreisenden immer beliebter. Die Region um den Sewansee erlaubt ein entspanntes Ankommen, bevor es in den Bergen richtig anstrengend wird. Bildrechte: Holger Lieberenz
Ein See, im Hintergrund Berge mit Wolken.
Morgenstimmung am Sewansee: Klares Wasser, atemberaubende Natur und idyllische Sandstrände. Der Sewansee hat heute eine Tiefe von maximal 83 Metern. Vor der gezielten Austrocknung zur Landgewinnung durch Stalin, dem Wasserabzug für Landwirtschaft und Stromgewinnung, lag der Wasserspiegel um zwölf Meter höher. Bildrechte: Holger Lieberenz
Gruppe von Radreisenden auf Straße.
Es geht bergauf: Auf dem Weg Richtung Süden warten jede Menge Berge und Höhenmeter. Wer hier Rad fährt, sollte fit sein und wirklich wollen. Bildrechte: Holger Lieberenz
Menschen stehen in einer Kirche.
Selim-Karawanserei: Im 12.-14. Jahrhundert blühten die Städte des mittelalterlichen Armeniens. Der Handel entwickelte sich entlang der Seidenstraße. Die Selim-Karawanserei ist eine der wenigen noch erhaltenen Herbergen dieser Zeit. Bildrechte: Holger Lieberenz
Gruppe von Radreisenden auf Straße.
Durch den Noravank Canyon: Bei Areni führt der Noravank Canyon stetig bergauf zum Kloster Noravank. In den steilen Wänden links und rechts wird auch geklettert. Hier befindet sich eines der wenigen Sportklettergebiete Armeniens. Bildrechte: Holger Lieberenz
Eine Kirche in karger Berglandschaft.
Kloster Noravank: Am Ende der wunderschönen Schlucht behauptet sich schon seit dem 13. Jahrhundert das malerisch gelegene Kloster Noravank mit dem herrlichen Ausblick auf die Umgebung. Bildrechte: Holger Lieberenz
Menschen zünden Kerzen in einer Kirche an.
Die älteste christliche Nation: Die Armenier sind wieder stolz auf ihren Glauben, nachdem sie jahrzehntelang in der Sowjetunion drangsaliert wurden. Es war Armenien, das vor gut 1.700 Jahren als erstes Land das Christentum zur Staatsreligion erhob. Bildrechte: Holger Lieberenz
Gruppe von Radreisenden auf Straße.
Anstieg zum Vorotan-Pass: Zurück auf der Seidenstraße kämpft sich das BIWAK-Team von Yeghegnadzor dem 2.344 Meter hohen Vorotan-Pass entgegen. Bildrechte: Holger Lieberenz
Gruppe von älteren Herren sitzen bei einem Spiel beisammen.
In der Ruhe liegt die Kraft: In den Dörfern des armenischen Hochlands ticken die Uhren noch etwas langsamer. Radreisende werden mit einer Mischung aus Freundlichkeit und Belustigung empfangen. Bildrechte: Holger Lieberenz
Eine alte Tankstelle.
Armenische Tankstelle: Tanken irgendwo im nirgendwo. Es gibt Fotos, die muss ein Radreisender einfach machen, auch wenn er mit Muskelkraft unterwegs ist. Bildrechte: Holger Lieberenz
Gruppe von Radreisenden auf Straße.
Anstieg zum Meghri-Pass: Und wieder geht es lange bergauf zum Meghri-Pass (2.535m), der letzte Pass vor der iranischen Grenze. Bildrechte: Holger Lieberenz
Gruppe von Reisenden posieren auf einem Berggipfel neben dem Höhenschild.
Meghri-Pass: Geschafft, ab hier rollen wir nur doch bergab. Auf den letzten 35 Kilometern zur iranischen Grenze geht es knapp 2.000 Höhenmeter nach unten. Bildrechte: Holger Lieberenz
Zwei Radreisende auf einer Straße.
Zieleinfahrt Meghri: Die Reiseradler und BIWAK-Gäste Klaus und Antje Graebe haben 350 Kilometer in den Beinen und sind dabei in ihrem Element. Der diplomierte Chemiker und die Kommunikationswissenschaftlerin berichten auf www.klantje.de über ihre Radreisen. Bildrechte: Holger Lieberenz
Gruppe von Radreisenden bei Dreharbeiten.
An der iranischen Grenze: Für Radreisende ist der Grenzübertritt in den Iran ein Abenteuer. Für das BIWAK-Team ist hier Schluss. Die Fernsehtechnik darf die Grenze hier nicht passieren. Bildrechte: Holger Lieberenz
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Gruppe von Radreisenden auf Straße. + Video
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