Sa 17.08. 2019 11:45Uhr 29:52 min

Impressionen - Die Hohe Schrecke von oben.
Impressionen - Die Hohe Schrecke von oben. Bildrechte: MDR/Stefan Simank
MDR FERNSEHEN Sa, 17.08.2019 11:45 12:15

Der Osten - Entdecke wo du lebst Unsere Wälder - Die Hohe Schrecke

Unsere Wälder - Die Hohe Schrecke

Film von Peter Simank

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Auf halber Strecke zwischen Erfurt und Halle hat sich auf wundersame Weise ein Wald erhalten, wie er ohne Zivilisation überall wachsen würde - der typisch deutsche Wald, mit riesigen, uralten Buchen. Die ältesten Exemplare gehören zu den gewaltigsten Bäumen Deutschlands und wuchsen schon, als Goethe nach Weimar kam. Mit ihren ausladenden Kronen würden sie 7.000 Fußballfelder beschirmen. Die Hohe Schrecke ist eine Welt, die es in Deutschland kaum noch gibt. Ein Wald, der in Würde alt werden darf - mit Bäumen, die in Freiheit sterben und nicht im Sägewerk.

Über Jahrhunderte schwer zugänglich, jahrzehntelang militärisch genutzt, entwickelte sich der Wald zur Terra incognita. Erst seit wenigen Jahren erkundet ihn die Wissenschaft und stößt immer wieder auf Sensationen - längst verschollen geglaubte Urwald-Reliktarten, extrem seltene Tier, die nur dort überlebt haben, wo es seit der letzten Eiszeit immer Wald gab und sich  jahrtausendealte Biotopzustände erhalten haben.

"Wir haben bis jetzt elf Urwald-Reliktarten in der Hohen Schrecke nachgewiesen, das ist damit das Top-Gebiet in Thüringen. Da kommt selbst der Nationalpark Hainich mit seinen fünf Arten nicht mit", sagt  Käferkundler Andreas Weigel.

Um dieses europaweit bedeutsame Waldgebiet dauerhaft zu bewahren, wurde 2009 das Naturschutzgroßprojekt "Hohe Schrecke" ins Leben gerufen. Damit wollen die angrenzenden Gemeinden gemeinsam mit dem BUND Thüringen und der Naturschutzstiftung David den einzigartigen  Schatz vor der Haustür sichern. Auf einem Viertel ihrer Fläche soll die Hohe Schrecke ein nutzungsfreier Urwald bleiben, in den restlichen Bereichen soll der Wald nur extrem schonend bewirtschaftet und touristisch erschlossen werden. Seit 2015 führen mehrere Themenwege in einer Länge von etwa 180 Kilometern durch das bisher nahezu undurchdringliche Waldgebiet. Ein Ort der totalen Entschleunigung in atemberaubender Einsamkeit.

"Das sind schon richtige Canyons wenn man hier in den Tälern steht. Die Brennnessel wachsen mannshoch. Da denkt man, dort ist noch nie ein Mensch gewesen. Entsprechend ist auch die Tierwelt. Also hier kann ich den ganzen Tag wandern und treffe nicht einen einzigen Menschen. Doch dieser Massentourismus wird sich hier sicherlich nicht entwickeln. Doch die Wanderer kommen immer mehr, weil sie ungestört sind und es sicherlich eine einmalige Natur ist. Also ca. 7.000 Hektar Buchenwald – das hat man in Deutschland nicht mehr so oft", schwärmt der Erste Wegewart Dieter Krüger.

Über ein Jahr waren die Naturfilmer Peter und Stefan Simank in der Waldwildnis der Hohen Schrecke unterwegs, beobachteten die Besonderheiten der Tierwelt, sprachen mit Naturschützern, Anwohnern und Wissenschaftlern und gingen den Geheimnissen des uralten Buchenwaldes nach – von der Krone bis in die Wurzeln.

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Markantestes Motiv der Albula-Linie. In 65 Metern Höhe überquert das Viadukt, über gas gerade ein elektrisch betriebener 1000-mm-Schmalspurzug in der markanten roten Farbgebung fährt,  eine Schlucht und endet an einem Tunneleingang in luftiger Höhe. Unmittelbar nach Überquerung des Viadukts wird der Zug in einen hier schon sichbaren Tunnnel einfahren.
Das Postkarten-Motiv der Albula-Linie. In 65 Metern Höhe überquert das Viadukt eine Schlucht und endet an einem Tunneleingang in luftiger Höhe. Bildrechte: MDR/NDR/Felix Korfmann
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Die Elbe

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