Mo 19.08. 2019 16:30Uhr 29:30 min

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MDR FERNSEHEN Mo, 19.08.2019 16:30 17:00

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Thea Ilse vom Kriseninterventionsteam Halle
Montag, 21. Oktober: Thea Ilse, Notfallseelsorgerin aus Halle Am 9. Oktober versuchte der Attentäter Stephan B. in Halle in eine Synagoge einzudringen. Er beabsichtigte, die dort versammelten Personen am höchsten jüdischen Feiertag
Jom Kippur zu töten. Nachdem dieses Vorhaben scheiterte, erschoss er vor der Synagoge eine Passantin sowie wenig später einen Mann in einem Döner-Imbiss. Auf der anschließenden Flucht verletzte er zwei weitere Personen schwer. Thea Ilse war als Leiterin des Kriseninterventionsteam Halle an diesem Tag sofort mit der Notfallseelsorge betraut und begleitete mit ihrem Team Angehörige der Opfer, aber auch Zeugen der Tat sowie Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle durch diese Ausnahmesituation. Ziel der Notfallseelsorge ist es, Betroffene in der akuten Krisensituation zu schützen, zu beraten und seelisch zu stützen. Zehn Tage nach den schrecklichen Ereignissen in Halle gehen wir mit ihr der Frage nach, wie es den Betroffenen heute geht und wie sie selbst Ausgleich und Balance nach schweren Stunden findet.
Bildrechte: MDR/Thea Ilse
Thea Ilse vom Kriseninterventionsteam Halle
Montag, 21. Oktober: Thea Ilse, Notfallseelsorgerin aus Halle Am 9. Oktober versuchte der Attentäter Stephan B. in Halle in eine Synagoge einzudringen. Er beabsichtigte, die dort versammelten Personen am höchsten jüdischen Feiertag
Jom Kippur zu töten. Nachdem dieses Vorhaben scheiterte, erschoss er vor der Synagoge eine Passantin sowie wenig später einen Mann in einem Döner-Imbiss. Auf der anschließenden Flucht verletzte er zwei weitere Personen schwer. Thea Ilse war als Leiterin des Kriseninterventionsteam Halle an diesem Tag sofort mit der Notfallseelsorge betraut und begleitete mit ihrem Team Angehörige der Opfer, aber auch Zeugen der Tat sowie Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle durch diese Ausnahmesituation. Ziel der Notfallseelsorge ist es, Betroffene in der akuten Krisensituation zu schützen, zu beraten und seelisch zu stützen. Zehn Tage nach den schrecklichen Ereignissen in Halle gehen wir mit ihr der Frage nach, wie es den Betroffenen heute geht und wie sie selbst Ausgleich und Balance nach schweren Stunden findet.
Bildrechte: MDR/Thea Ilse
Mann reißt sitzend auf einem Sofa die Arme auf und lächelt
Dienstag, 22. Oktober: Jochen Kowalski, Counter-Tenor Kammersänger Jochen Kowalski war der erste Countertenor der DDR. Sein Weg dorthin war weit. An der Hochschule für Musik bewirbt sich der Metzgerssohn aus Brandenburg noch als Tenor und quält seine Stimme damit, wie er selbst sagt. Erst während eines bierseeligen Abends wird zufällig seine Alt-Stimme entdeckt, die er anschließend heimlich trainiert und beim Vorsingen für die Händelfestspiele in Halle erstmals öffentlich präsentiert. Es wird ein voller Erfolg – und eine große Befreiung für ihn. Es folgen Engagements an der Komischen Oper in Berlin, den Opernhäusern in Wien, Paris, London, Tokio, bei den Festspielen in Salzburg und an der Metropolitan Opera in New York. Heute interpretiert der Wahlberliner Kunstlieder, Operetten und ist mit einem Salonorchester unterwegs. Außerdem pflegt er eine ausgefallene Leidenschaft: Er sammelt Schellack-Platten mit Opern-Arien berühmter Sängerkollegen wie Fritz Wunderlich oder Rudolf Schock. Wir besuchen mit ihm seinen Lieblingsplattenladen in Leipzig. Bildrechte: Brigitte Dummer
Fernanda Brandao
Mittwoch, 23. Oktober: Fernanda Brandao, Moderatorin & Autorin Die Hamburgerin mit brasilianischen Wurzeln kennen die meisten als Sängerin der Popgruppe „Hot Banditoz“. Fernanda Brandao hat aber auch noch eine weitere Leidenschaft: Sie begab sich auf die Spuren ihrer Vorfahren und verarbeitete diese Reise in das Amazonasgebiet in ihrem jüngst erschienenen Buch: „KAXINAWA – Meine Reise zurück zu mir“. Fernab von Fernsehtrubel und Scheinwerferlicht hat sie nicht nur ihre Wurzeln gefunden, sondern auch ein Herzensprojekt: Die Unterstützung der Bewohner des Regenwaldes. Wir sprechen mit ihr über aktuelle Hilfsprojekte und ihre brasilianische Heimat, die sie im Kindesalter mit ihren Eltern verließ. Bildrechte: imago images/Future Image
Die Band City
Donnerstag, 24. Oktober: City, Rockband CITY – das ist musikalische Kulturgeschichte. Die Band steht exemplarisch für jenen Teil der DDR-Rockmusik, der sich ungern anpasste, dafür aber mit List, Mut und Intelligenz über ihre Texte und Musik dennoch den Alltag in der DDR porträtierte und auch kritisierte. Nach tausenden Livekonzerten hat es die Band nun endlich wahr gemacht und veröffentlichte erstmals auf Wunsch der Fans ein Album nur mit Livemitschnitten ihrer Konzerte. Die meisten Titel wurden in familiärer Atmosphäre in Kirchen aufgenommen. Die Tournee dazu heißt deshalb auch passend: „Candlelight Spektakel“. Das wird kuschelig am Donnerstag bei „MDR um 4“ - wir freuen uns auf Toni Krahl und Fritz Puppel. Bildrechte: dpa
Stefan Ganss auf dem Rastplatz Hermsdorfer Kreuz, an der A9.
Freitag, 25. Oktober: Stefan Ganß, Reporter mit seiner "Ganß heilen Welt" Fernsehpreisträger und „MDR um 4“-Reporter Stefan Ganß erzählt in seiner monatlichen Rubrik „Ganß heile Welt“ besonders bewegende oder liebenswerte Geschichten aus Mitteldeutschland. Dieses Mal trifft Stefan Ganß die Kameraden einer freiwilligen Feuerwehr und begleitet deren Alltag. Bildrechte: MDR/Stefan Ganss
Bodo Förster, Autor und Elefanten-Experte
Montag, 28. Oktober: Bodo Förster, Tierpfleger & Autor Bildrechte: privat
Purple Schulz
Dienstag, 30. Oktober: Purple Schulz, Sänger & Songschreiber Bildrechte: imago/Gerhard Leber
Regina Beyer und Volkmar Kleinert
Mittwoch, 30. Oktober: Regina Beyer & Volkmar Kleinert, Schauspieler mit gemeinsamem Buch Bildrechte: Simone Uthleb
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Die Moderatoren empfangen spannende Gesprächspartner aus der Region und prominente "Gäste zum Kaffee" im Studio. Die Fernsehzuschauer haben die Möglichkeit, live im Studio mit ihren Lieblingspromis zu telefonieren und Fragen zu stellen.