Sa 28.09. 2019 02:05Uhr 29:23 min

Mit Kopfhörern versucht sich die Familie [v.l.: Georg (Henning Vogt), Emma (Lilli Mathilda Jellinek), Marie (Bettina Grahs)] vor den Geräuschen des ungebetenen Gastes 'Mr. Henri' (Waldemar Kobus) abzuschirmen.
Mit Kopfhörern versucht sich die Familie [v.l.: Georg (Henning Vogt), Emma (Lilli Mathilda Jellinek), Marie (Bettina Grahs)] vor den Geräuschen des ungebetenen Gastes 'Mr. Henri' (Waldemar Kobus) abzuschirmen. Bildrechte: MDR/Filmuniversität Babelsberg/Omri Aloni
MDR FERNSEHEN Sa, 28.09.2019 02:05 02:33

Das leise Rauschen zwischen den Dingen

Das leise Rauschen zwischen den Dingen

Kurzfilm Deutschland 2017

  • Stereo
  • 16:9 Format
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Georg ist Mitte 40, Familienvater und beruflich auf dem aufsteigenden Ast - ein Musterleben auf der Überholspur. Bis eines Tages ein Fremder vor der Tür steht: Er habe vor einiger Zeit 2 m2 gekauft, dort, wo jetzt das Einfamilienhaus steht und die gedenke er nun zu bewohnen, erklärt er, geht in das Haus und bleibt.

Bilder zur Sendung

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Mr. Henri (Waldemar Kobe) hält einen Telefonhörer vor einem Radioapparat.
Mr. Henri hat einen Teil des Wohnzimmers von Georg und dessen Familie gekauft. Er zieht ein. Mit gelbem Klebeband wird ein Teil des Wohnzimmers abgetrennt. Mr. Henri (Waldemar Kobe) verschickt Musik übers Telefon. Bildrechte: MDR/Filmuniversität Babelsberg/Omri Aloni
Mr. Henri (Waldemar Kobe) hält einen Telefonhörer vor einem Radioapparat.
Mr. Henri hat einen Teil des Wohnzimmers von Georg und dessen Familie gekauft. Er zieht ein. Mit gelbem Klebeband wird ein Teil des Wohnzimmers abgetrennt. Mr. Henri (Waldemar Kobe) verschickt Musik übers Telefon. Bildrechte: MDR/Filmuniversität Babelsberg/Omri Aloni
Mit Kopfhörern versucht sich die Familie [v.l.: Georg (Henning Vogt), Emma (Lilli Mathilda Jellinek), Marie (Bettina Grahs)] vor den Geräuschen des ungebetenen Gastes 'Mr. Henri' (Waldemar Kobus) abzuschirmen.
Mit Kopfhörern versucht sich die Familie [v.l.: Georg (Henning Vogt), Emma (Lilli Mathilda Jellinek), Marie (Bettina Grahs)] vor den Geräuschen des ungebetenen Gastes 'Mr. Henri' (Waldemar Kobus) abzuschirmen. Bildrechte: MDR/Filmuniversität Babelsberg/Omri Aloni
Georg (Henning Vogt)stützt seinen Kopf auf seinen rechten Arm. Mister Henri im Hintergrund.
Während die Familie sich immer mehr zurückzieht, fühlt sich Georg (Henning Vogt) hingezogen zu Mr. Henri, will Zeit mit ihm verbringen, ihn immer um sich haben. Und er lauscht dem Rauschen. Bildrechte: MDR/Filmuniversität Babelsberg/Omri Aloni
Georg (Henning Vogt), mit einer  Taucherbrille, taucht ab.
Es kommt zum Streit zwischen den Eheleuten. Georg versteht die ganze Aufregung nicht, er will doch nur seine Ruhe. Georg taucht ab. Bildrechte: MDR/Filmuniversität Babelsberg/Omri Aloni
Georg (Henning Vogt, vorn sitzend) mit dem "Chor der menschlichen Reaktionen", im Hintergrund stehehend.
Der Film ist eine berührende Geschichte über eine Krankheit, die sich ganz langsam in das Leben eines Menschen schleicht und dabei alles andere verdrängt. Georg ist auf dem Bild mit dem "Chor der menschlichen Reaktionen" zu sehen. Bildrechte: MDR/Filmuniversität Babelsberg/Omri Aloni
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Georg hat es geschafft. Er hat eine Familie, die er liebt, wohnt in einem netten kleinen Haus und ist gerade befördert worden. Eigentlich hat er seinen Plan vom glücklichen Leben erfüllt. Bis eines Tages Mr. Henri vor seiner Haustür steht. Laut Vertrag, den er dem verdutzten Georg unter die Nase hält, hat er ein 2 m2 großes Stück des Wohnzimmers gekauft und möchte nun einziehen. Georg und seine Frau fallen aus allen Wolken.

Der Vertrag wird geprüft, erweist sich aber als korrekt. Mr. Henri zieht ein. Mit gelbem Klebeband wird ein Teil des Wohnzimmers abgetrennt. Georg und seine Familie ziehen sich immer weiter zurück, Frühstück im Flur, Abendessen in der Küche. Bloß keinen Kontakt mit dem Fremden. Georgs Frau und seiner Tochter gelingt das ganz gut, nur Georg hat seine Probleme. Er fühlt sich hingezogen zu Mr. Henri, will Zeit mit ihm verbringen, ihn immer um sich haben. Es kommt zum Streit der Eheleute. Georg versteht die ganze Aufregung nicht, er will doch nur seine Ruhe.

Er zieht sich immer mehr zurück, ist lustlos, lässt sich gehen, verbringt Zeit mit Mr. Henri. Seine Frau stellt ihm ein Ultimatum: Die Familie oder Mr. Henri! Georg entscheidet sich für Mr. Henri. Seine Familie geht, Mr. Henri bleibt.
Eine berührende Geschichte über eine Krankheit, die sich ganz langsam in das Leben eines Menschen schleicht und dabei alles andere verdrängt.

Mit der Initiative "MDR KurzKino" fördert der Mitteldeutsche Rundfunk junges Gegenwartskino und ermöglicht Studierenden der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, ihre Vision von Film ins Fernsehen zu bringen. Frei von jeglicher Genreorientierung stehen die außergewöhnliche Idee und eine mutige visuelle Umsetzung im Zentrum.
Mitwirkende
Musik: Marcus Sander
Kamera: Omri Aloni
Buch: Sophie Linnenbaum
Regie: Sophie Linnenbaum
Darsteller
Georg: Henning Vogt
Mr. Henri: Waldemar Kobus
Marie: Bettina Grahs
Emma: Lilli Mathilda Jellinek
Emre: Asad Schwarz
Anja: Lena Dörrie
Ärztin: Berit Künnecke
Chef: Christof Düro
Stefan: Sebastian Müller-Stahl

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