Di 15.10. 2019 05:50Uhr 28:30 min

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nano Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
MDR FERNSEHEN Di, 15.10.2019 05:50 06:20

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Die Welt von morgen

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* Aus für Babyfernsehen
Der heißeste Elterntrend ist, wenn man verschiedenen Websites glauben will, der Fötus aus dem 3D-Drucker: Eine Kunststoff-Nachbildung des Ungeborenen, basierend auf Ultraschall-Aufnahmen. Es ist nicht das einzige Schwangerschafts-Souvenir, das seinen Ursprung in den Untersuchungsgeräten hat. Sehr beliebt sind auch "Ultraschall-Partys", bei denen werdende Mütter ihre Verwandten und Freunde mit zur Untersuchung bringen, um den Anblick des Fötus mit großem Hallo und Prost zu feiern, "Baby-Fernsehen" genannt. Doch ist dieser Blick in den Mutterleib, für den die Eltern selbst zahlen müssen, gefährlicher Unfug?

* aktuell: Wirtschafts-Nobelpreis
nano zeigt eine der diesjährigen Preisträger Esther Duflo und berichtet über ihre For-schungsarbeit.

* Küstenschutz in den Niederlanden
Der Meeresspiegel steigt und die Niederländer experimentieren mit neuen Formen der Küstenverstärkung, um ihr Land durch den Klimawandel zu steuern. Eine neue Idee ist die durchlässige Küste. Für das Projekt "Waterdunen" in Zeeland ist ein Polder geöffnet worden, sodass ein Gebiet mit Tide entsteht. Der Dünenstreifen wurde breiter gemacht, eine Schleuse lässt mit den Gezeiten Seewasser in den Polder und Flusswasser heraus, kann aber bei Sturmfluten komplett geschlossen werden.

* Amphibiensterben: Kamerun
Weltweit gibt es immer weniger Frösche und Kröten. Im Mai hat der Weltbiodiversitätsrat in seinem Bericht festgestellt, dass etwa 40 Prozent aller Amphibien aussterben könnten. Zum Beispiel, weil ihre Lebensräume zerstört sind oder weil sie unter Giften aus der Industrie oder der Landwirtschaft leiden. Aber es gibt noch einen anderen Grund.

* DNP 2019 – Teil 1: Autonomer öffentlicher Personennahverkehr
Busverkehr auf dem Land lässt sich häufig nicht wirtschaftlich betreiben. Die Folge: Viele Ortschaften haben keine oder nur schlechte Busverbindungen. Autonome Busse könnten das in Zukunft ändern. Wissenschaftler der Technischen Universitäten aus Berlin und Dresden haben nun zusammen mit Verkehrsbetrieben in Brandenburg erforscht, wie gut solche Busse die Versorgungslücke schon heute stopfen könnten und welche Herausforderungen noch zu lösen sind.