Sa 30.11. 2019 13:15Uhr 43:30 min

Kameramann Braydon Malony, am Boden kriechend, mit einer Krabbe
Kameramann Braydon Malony hat viele Jahre auf der Weihnachtsinsel verbracht. Bildrechte: WDR/NDR/Doclights GmbH/NDR Naturfilm & ATARA FILM GmbH/Moritz Katz
MDR FERNSEHEN Sa, 30.11.2019 13:15 13:58

Die Weihnachtsinsel und der Palmendieb

Die Weihnachtsinsel und der Palmendieb

Film von Moritz Katz udn Braydon Moloney

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Auf der Weihnachtsinsel im Indischen Ozean findet man Krebse überall, nicht nur im Meer: hoch oben in den Palmen, im Wald, auf dem Golfplatz, in Tempeln und in den tiefsten Höhlen. Auf der Weihnachtsinsel, die mit 135 Quadratkilometern etwa ein Drittel größer ist als die Nordseeinsel Sylt, gestalten Krabben das gesamte Ökosystem, sie kultivieren den Boden und bestimmen, was im Wald wächst.

Ihren Namen verdankt die Weihnachtsinsel dem britischen Kapitän William Mynors, der sie im Jahr 1643 am 25. Dezember entdeckt hat. Australien, zu dessen Staatsgebiet die Insel gehört, liegt mehr als 1.000 Kilometer südlich. Und auch der nächste Nachbar Java ist Hunderte Kilometer entfernt.

Berühmt ist das Eiland für die Roten Krabben. Jedes Jahr zu Beginn der Regenzeit wandern sie ans Meer, um an der Küste ihre Eier abzulegen. Kurz vor Neumond ist es so weit: Die bis zu 120 Millionen Krebse färben die Strände blutrot. Ein Spektakel, das auch den wahren Herrscher der Insel aus der Deckung lockt: den Palmendieb. Palmendiebe sind die größten Landkrabben der Erde. Für sie ist das Schauspiel vor allem aus kulinarischer Sicht interessant, denn die Roten Krabben stehen bei den Palmendieben ganz oben auf dem Speiseplan.

Der Film folgt dem Lebenslauf des Palmendiebs, vom tropischen Ozean, in dem er als Larve die ersten Monate verbringt, bis tief in den Wald. Nichts ist vor seinen Scheren sicher, die kräftiger sind als der Kiefer eines Löwen. Palmendiebe werden bis zu 100 Jahre alt und können einen Durchmesser von einem Meter erreichen. Auf der Suche nach Nahrung machen sie vor nichts Halt, selbst Opfergaben in Tempeln sind vor ihren Scheren nicht sicher.

Auch die anderen Bewohner der Weihnachtsinsel kommen im Film nicht zu kurz, denn sie alle sind mit den Krabben auf die eine oder andere Art verbunden. Seien es die zahlreichen Seevögel, die auf der Weihnachtsinsel nisten, die geselligen Flughunde oder die Menschen, die es aus allen Erdteilen hierher verschlagen hat.

Kameramann und Regisseur Moritz Katz und sein australischer Filmpartner und ehemaliger Ranger der Weihnachtsinsel Braydon Moloney filmten über zwei Jahre lang das Leben der skurrilen Krabben. Entstanden ist ein humorvolles Bild der Insel und ihrer ungewöhnlichen Bewohner.

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Kraniche sollen heilige Orte bevorzugen und das Phobjikha-Tal tief im Inneren Bhutans ist so ein heiliger Ort - auch wenn seit Monaten kein Ruf eines Kranichs zu hören war. Doch das soll sich in den nächsten Wochen ändern. Es ist Mitte Oktober und alle warten auf die Kraniche - vor allem auch die Jugendlichen wie der Junge Karma. Der 12-jährige Junge Karma kennt all die Mythen und Geschichten. Manche glauben, dass die Seelen der Verstorbenen auf dem Rücken von Kranichen zum Himmel getragen werden - die Kraniche gelten als "Vögel des Glücks". Hier im kleinen Königreich Bhutan nennt man sie Himmelsvögel. Jedes Jahr im November kommen diese Kraniche vom Tibetischen Hochland über die hohen Gipfel des Himalaya nach Bhutan. In Tibet verbringen die Kraniche den Sommer und ziehen dort ihre Küken groß. Zusammen mit den erwachsenen Vögeln fliegen die Jungen dann ins Phobjikha-Tal, wo sie den gesamten Winter in einem Hochtal auf über 3000 Meter verbringen.
Kraniche sollen heilige Orte bevorzugen und das Phobjikha-Tal tief im Inneren Bhutans ist so ein heiliger Ort - auch wenn seit Monaten kein Ruf eines Kranichs zu hören war. Doch das soll sich in den nächsten Wochen ändern. Es ist Mitte Oktober und alle warten auf die Kraniche - vor allem auch die Jugendlichen wie der Junge Karma. Der 12-jährige Junge Karma kennt all die Mythen und Geschichten. Manche glauben, dass die Seelen der Verstorbenen auf dem Rücken von Kranichen zum Himmel getragen werden - die Kraniche gelten als "Vögel des Glücks". Hier im kleinen Königreich Bhutan nennt man sie Himmelsvögel. Jedes Jahr im November kommen diese Kraniche vom Tibetischen Hochland über die hohen Gipfel des Himalaya nach Bhutan. In Tibet verbringen die Kraniche den Sommer und ziehen dort ihre Küken groß. Zusammen mit den erwachsenen Vögeln fliegen die Jungen dann ins Phobjikha-Tal, wo sie den gesamten Winter in einem Hochtal auf über 3000 Meter verbringen. Bildrechte: MDR/BR/Udo A. Zimmermann
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