Mi 18.12. 2019 20:45Uhr (VPS 20:44) 29:45 min

Exakt - Die Story Der Juwelen-Coup

Einbruch in die Dresdner Schatzkammer

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MDR FERNSEHEN Mi, 18.12.2019 20:45 21:15

Das sind die gestohlenen Schmuckstücke aus dem Grünen Gewölbe

Das sind die gestohlenen Schmuckstücke aus dem Grünen Gewölbe

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden haben nun mitgeteilt, welche Schmuckstücke am Montagmorgen gestohlen worden. Für die Schäden haftet der Freistaat, eine eigene Versicherung gibt es nicht.

Schmuckstücke aus dem Juwelenzimmer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Das Juwelenzimmer in der Schatzkammer des sächsischen Kurfürsten mit der Schmuckvitrine, als sie noch vollständig war. Bildrechte: Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Schmuckstücke aus dem Juwelenzimmer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Das Juwelenzimmer in der Schatzkammer des sächsischen Kurfürsten mit der Schmuckvitrine, als sie noch vollständig war. Bildrechte: Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Diamantrosengarnitur
Die Diamantrosengarnitur Überblick über alle Teile der Diamantrosengarnitur Bildrechte: SKD, Jürgen Karpinski
Degen (Diamantrosengarnitur)
Diamantrosengarnitur Degen aus der Diamantrosengarnitur Bildrechte: Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Jürgen Karpinski
Zwei gewölbte Schuhschnallen aus der Diamantrosengarnitur
Diamantrosengarnitur Zwei gewölbte Schuhschnallen aus der Diamantrosengarnitur Bildrechte: Grünes Gewölbe, Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Jürgen Karpinski
Schmuckstücke aus dem Juwelenzimmer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Diamantrosengarnitur Kleinod des Polnischen Weißen Adler-Ordens: Er trägt 225 größere und kleinere Diamanten. Bildrechte: Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Schmuckstücke aus dem Juwelenzimmer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Diamantrosengarnitur Hutagraffe: Der Diamant in der Schleife oben hat 24,98 Karat. Der Mittelstein unten in der Rosette zeichnet sich durch 16,5 Karat aus. Die Hutkrempe besteht aus 13 großen und 103 kleineren Diamanten, aus Silber und Gold. Bildrechte: Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Große Diamantrose (Diamantrosengarnitur)
Diamantrosengarnitur Große Diamantrose Bildrechte: Jürgen Karpinski
Schmuckstücke aus dem Juwelenzimmer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Diamantrosengarnitur Achselschleife (Epaulette) - Teilstück vorhanden: Das Schmuckstück trägt 20 große und 216 kleine Diamanten, besteht aus Gold und Silber. Die größte Diamantrose in der Mitte der Doppelschleife hat 31,5 Karat. Bildrechte: Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD)
10 Rockknöpfe aus der Diamantrosengarnitur
Diamantrosengarnitur 10 Rockknöpfe aus der Diamantrosengarnitur (einzelne erhalten) Bildrechte: Jörg Schöner
Brillantgarnitur
Brillantgarnitur Überblick über die Brillantgarnitur Bildrechte: SKD, Jürgen Karpinski
Hutschmuck, sogenannter Reiherstutz aus der Brillantgarnitur
Brillantgarnitur Hutschmuck, sogenannter Reiherstutz Bildrechte: Jürgen Karpinski
Epaulette mit dem sog. "Sächsischen Weißen" aus der Brillantgarnitur
Brillantgarnitur Epaulette mit dem sog. "Sächsischen Weißen" Bildrechte: Jürgen Karpinski
Schmuckstücke aus dem Juwelenzimmer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Brillantgarnitur Bruststern des polnischen Weißen Adler-Ordens Bildrechte: Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Diamantschmuck und die Perlen der Königinnen
Diamantschmuck und die Perlen der Königinnen Bildrechte: SKD, Jürgen Karpinksi
Schmuckstücke aus dem Juwelenzimmer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Diamantschmuck und die Perlen der Königinnen Diese große Brustschleife gehörte Königin Amalie Auguste. Der Schmuck stammt aus dem Jahr 1782 und trägt 51 große und 611 kleine Brillanten. Die Steine werden von Gold- und Silbereinfassungen gehalten. Bildrechte: Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Schmuckstücke aus dem Juwelenzimmer der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD)
Diamantschmuck und die Perlen der Königinnen Aigrette für das Haar in Form einer Sonne Bildrechte: Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD)
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Nicht einmal 10 Minuten dauerte der Einbruch ins Grüne Gewölbe. Wenige Axthiebe reichten und das Sicherheitsglas gab nach. Juwelen von unermesslichem Wert sind verschwunden und damit Schätze von enormer kunsthistorischer Bedeutung. "Das war fast wie ‚Mission Impossible‘“, sagt Dirk Syndram, Direktor des Grünen Gewölbes. "Die wussten genau, was sie taten." Fassungslosigkeit bei den Verantwortlichen der Dresdner Kunstsammlungen.

Neben einem brillantverzierten Degen verschwanden Orden, Schuhschnallen, Schulterstücke und Knöpfe - alle mit Diamanten besetzt. Wie kann man diese besonderen Schmuckstücke zu Geld machen? Lohnt sich ein Umarbeiten?

Das hat ein MDR-Team bei den Diamantenschleifern und Edelsteinprüfern in Idar-Oberstein recherchiert. Wie gehen solche dreisten Diebe vor? Kunstdetektiv Arthur Brand in Amsterdam sagt: "Was diese Leute machen, die klauen das und geben es schnell weiter. Denn, wenn sie gefasst werden, dann werden wenigstens nicht das Gold, Silber oder die Diamanten gefunden. Drei oder vier Millionen - dafür vielleicht zwei Jahre im Knast. Die kalkulieren das mit ein."

Octave Durham, der 2002 zwei Gemälde aus dem Van Gogh Museum in Amsterdam stahl, sich selbst als Meisterdieb im Ruhestand bezeichnet und tatsächlich seit seinem 18. Lebensjahr immer wieder in Banken einbrach und auch Juwelen erbeutete, kommentiert den Fall so: "Ich sehe die Täter nicht als Profis. Sie gehen zu viele Risiken ein. Ich denke, das sind Leute aus Osteuropa, die durch die Gegend fahren und sagen: Hey, wir haben da einige Diamanten in Deutschland. Lass uns das machen.“

Wie versuchen nun die Ermittler, den Tätern auf die Spur zu kommen? Gibt es Parallelen zum spektakulären Diebstahl der 100-Kilo-Goldmünze in Berlin? Außerdem fragt „Exakt - Die Story“ nach, welche Sicherheitslücken es gab und welche Konsequenzen Museen in Sachsen und Deutschland daraus ziehen.

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21. Januar 1945: Die Einwohner von Lübchen (Schlesien) verlassen ihre Dörfer und fliehen vor dem Vormarsch der sowjetischen Truppen nach Westen. Hanns Tschirra ist einer von ihnen. Er ist Fotograf. Er übernimmt die Führung dieser Kolonne, die größtenteils aus Frauen, Kindern und Alten besteht.
21. Januar 1945: Die Einwohner von Lübchen (Schlesien) verlassen ihre Dörfer und fliehen vor dem Vormarsch der sowjetischen Truppen nach Westen. Hanns Tschirra ist einer von ihnen. Er ist Fotograf. Er übernimmt die Führung dieser Kolonne, die größtenteils aus Frauen, Kindern und Alten besteht. Bildrechte: MDR/Hans Tschirra
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