So 02.02. 2020 09:30Uhr 43:30 min

Ein Affe trägt seine Nahrung zum Meer.
Affen auf Kyushu waschen ihre Nahrung im Meer. Andere Affen beobachten das Verhalten und übernehmen es. Bildrechte: MDR/NDR/Eikon Media/Ruth Berr
MDR FERNSEHEN So, 02.02.2020 09:30 10:13

Geheimnisse Asiens - Die schönsten Nationalparks

Geheimnisse Asiens - Die schönsten Nationalparks

Indiens Reich der großen Tiere

Film von Enrico Demurray

Folge 5 von 5

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Bilder zur Serie

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Die Töchter der Fischerfamilien am thailändischen Khao-Sok-See nehmen den Fang aus.
Die Wälder und der große See des Khao Sok in Thailand sind bestechend schön, aber friedlich ist es hier nicht. Menschen und Tiere kämpfen jeden Tag um ihr Überleben. So helfen auch die Kinder: Die Töchter der Fischerfamilien nehmen den Fang aus. Bildrechte: MDR/NDR/Eikon Media/Enrico Demurray
Die Töchter der Fischerfamilien am thailändischen Khao-Sok-See nehmen den Fang aus.
Die Wälder und der große See des Khao Sok in Thailand sind bestechend schön, aber friedlich ist es hier nicht. Menschen und Tiere kämpfen jeden Tag um ihr Überleben. So helfen auch die Kinder: Die Töchter der Fischerfamilien nehmen den Fang aus. Bildrechte: MDR/NDR/Eikon Media/Enrico Demurray
Eine Fischerfamilie fährt über den Khao-Sok-See zu einer religiösen Zeremonie in den Wald.
Der große Stausee teilt die Waldgebiete des thailändischen Nationalparks. So müssen die Fischerfamilien über den Khao-Sok-See fahren, um zu einer religiösen Zeremonie zu kommen. Bildrechte: MDR/NDR/Eikon Media/Enrico Demurray
Das Wasserdorf der Sama Dilaut bei Sonnenuntergang.
Auch im malaysischen Meerespark Tun Sakaran geht es um's Überleben: Seit die Riffgebiete zum Naturschutzgebiet erklärt wurden, müssen sich die Menschen, die in den Wasserdörfern leben, neue Einkommensmöglichkeiten suchen. Bildrechte: MDR/NDR/Eikon Media/Ruth Berry
Sulbin - der beste Freitaucher der Sama Dilaut.
Für die Sama Dilaut-Familien, die in einfachen Pfahlbauten auf dem Wasser leben, ist die Zukunft damit ungewiss geworden. Sulbin ist ihr bester Freitaucher, doch das Fischen inzwischen fast vollständig verboten. Bildrechte: MDR/NDR/Eikon Media/Ruth Berry
Der Vulkan Sakurajima
In Japan wiederum gefährden Vulkane das Leben von Mensch und Tier. Allein der Vulkan Sakurajima hat im Jahr fast 800 Ausbrüche. Bildrechte: MDR/NDR/Eikon Media/Ruth Berry
Bei der Nudelhewrstellung.
Dennoch nutzen Bauern an den Hängen der Vulkane die fruchtbare Erde für den Reisanbau. Nudelmacher nehmen dieses Getreide und die heißen Quellen, um einmalige Delikatessen herzustellen, wie etwa Somen-Nudeln, die hier getrocknet werden. Bildrechte: MDR/NDR/Eikon Media/Ruth Berry
Ein Affe trägt seine Nahrung zum Meer.
Auch die Tiere haben einen Weg gefunden im Schatten der Vulkane zu leben, seien es Schlammspringer, Krabben oder Affen. Diese waschen ihre Nahrung im Meer. Bildrechte: MDR/NDR/Eikon Media/Ruth Berr
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Der Kaziranga-Nationalpark im nordostindischen Assam ist Rückzugsgebiet einiger der seltensten Tierarten Asiens. Hier gibt es die meisten Königstiger, eine große Zahl von Asiatischen Elefanten und die weltweit größte Population wilder Wasserbüffel. Barasingha-Hirsche durchstreifen die Hochgrasflure und riesige Schwärme von Zugvögeln aus Sibirien überwintern hier.

Doch trotz aller Schönheit des Parks, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, kennt auch das Leben hier seine Schattenseiten: Durch die stetig zunehmende Bevölkerungsdichte rücken die Ansiedlungen der Menschen an Kaziranga und seine Wildtiere immer näher heran. Im Süden begrenzt eine stark befahrene Nationalstraße die Wälder und Sumpfgebiete, unmittelbar dahinter beginnt die Zivilisation: Dörfer, Reisfelder und riesige Teeplantagen. So werden in der Region die Wanderrouten von Elefantenherden auf Nahrungssuche abgeschnitten, mit gefährlichen Folgen: Immer häufiger fallen hungrige Elefanten in die Reisfelder ein, zertrampeln die Ernte und greifen Dörfer an. Andererseits gefährden Wilderer im Park den Bestand des Indischen Panzernashorns, dessen Horn wegen seiner vermeintlichen heilenden Wirkung beim Menschen in der Traditionellen Chinesischen Medizin sehr begehrt ist.

Aber es gibt auch Bewohner, die sich um den Schutz der Wildtiere in Kaziranga bemühen und dafür sogar bereit sind, ihr Leben zu riskieren. Raju und seine Familie haben gelernt, mit der steten Bedrohung durch Elefanten zurechtzukommen, die nachts an ihrem Dorf vorbeiziehen. Tagsüber kümmert sich der Familienvater in einer Rettungsstation für Wildtiere um verwaisten Elefantennachwuchs und wirbt um Verständnis bei der Dorfbevölkerung. Er hofft, dass ihm die Pflege der hilflosen Elefanten ein gutes Karma beschert und die ständige Gefahr durch die Herden mindert.

Die Nordgrenze des Kaziranga-Nationalparks bildet der Fluss Brahmaputra. Auf einer Sandinsel mitten darin leben seit Generationen Viehfarmer. Die Kühe ihrer Herden werden regelmäßig von wilden Wasserbüffeln gedeckt, die aus dem sie umgebenden Park auf die Insel schwimmen. Die so gezeugten weiblichen Nachkommen tragen zwar die wilden Gene in sich, sie sind jedoch zu Haustieren geworden und geben ausgezeichnete Milch.

Für die jungen Bullen geht es jedoch nicht immer gut aus, wenn ihre Väter auf die Insel zurückkommen. Mitunter werden sie von den wilden Wasserbüffelbullen angegriffen und getötet. Auch Tiger stellen eine Bedrohung dar. Immer wieder schwimmen sie durch den Fluss, reißen Nutztiere und sind somit eine stetige Gefahr für die Existenzgrundlage der Farmer. Das Leben inmitten der atemberaubenden Schönheit Kazirangas bleibt untrennbar verbunden mit den Risiken und Gefahren der Wildnis.

Natur- und Tierfilme

Wasserfall am Fluss Ilse
Bildrechte: imago/imagebroker
MDR FERNSEHEN Sa, 22.02.2020 13:15 13:58

Die Hohe Tatra

Die Hohe Tatra

Leben am Abgrund

Film von Erik Baláž

Folge 2 von 2

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Markantestes Motiv der Albula-Linie. In 65 Metern Höhe überquert das Viadukt, über gas gerade ein elektrisch betriebener 1000-mm-Schmalspurzug in der markanten roten Farbgebung fährt,  eine Schlucht und endet an einem Tunneleingang in luftiger Höhe. Unmittelbar nach Überquerung des Viadukts wird der Zug in einen hier schon sichbaren Tunnnel einfahren.
Das Postkarten-Motiv der Albula-Linie. In 65 Metern Höhe überquert das Viadukt eine Schlucht und endet an einem Tunneleingang in luftiger Höhe. Bildrechte: MDR/NDR/Felix Korfmann
MDR FERNSEHEN So, 23.02.2020 09:30 10:13

Vom Schnee bis zu den Palmen

Vom Schnee bis zu den Palmen

Mit dem Zug durch Graubünden

Film von Michael Cordero und Torben Schmidt

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Sonnenaufgang am Bölsdorfer Haken bei Tangermünde. Die überschwemmten Elbauen sind die Heimat von Bibern, Fischottern und Kranichen.
Bildrechte: MDR/Svenja und Ralph Schieke
MDR FERNSEHEN Sa, 29.02.2020 13:15 13:58

Die Elbe

Die Elbe

Vom Riesengebirge bis nach Dresden

Film von Svenja und Ralph Schieke

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Schloss Hartenfels im sächsischen Torgau ist auch im Winter ein malerischer Anblick. Torgau selbst ist durch das Ende des Zweiten Weltkrieges bekannt geworden, als sich am 25. April 1945 sowjetische und amerikanische Truppen dort an der Elbe trafen.
Bildrechte: MDR/Svenja und Ralph Schieke
MDR FERNSEHEN So, 01.03.2020 09:30 10:13

Die Elbe

Die Elbe

Vom sächsischen Elbtal bis zum Wattenmeer

Film von Svenja und Ralph Schieke

Folge 2 von 2

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Wasserfall am Fluss Ilse
Bildrechte: imago/imagebroker
MDR FERNSEHEN Sa, 07.03.2020 13:15 13:58

Wildes Deutschland

Wildes Deutschland

Die Schwäbische Alb

Die Tricks des Eichelhähers

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