Mi 26.02. 2020 00:15Uhr 48:10 min

Victor Klemperer (Matthias Habich, r.) taucht unbemerkt im Flüchtlingsstrom unter. Ein Unbekannter (Alexander Hoechst, M.) macht ihn auf eine kleine Bahnstation voller Flüchtlinge aufmerksam.
Victor Klemperer (Matthias Habich, r.) taucht unbemerkt im Flüchtlingsstrom unter. Ein Unbekannter (Alexander Hoechst, M.) macht ihn auf eine kleine Bahnstation voller Flüchtlinge aufmerksam. Bildrechte: MDR/SWR/Sandor Domonkos
MDR FERNSEHEN Mi, 26.02.2020 00:15 01:03

75 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg Klemperer - Ein Leben in Deutschland

Klemperer - Ein Leben in Deutschland

Allein auf der Welt

13-teilige Fernsehserie Deutschland 1999

Folge 13

  • Stereo
  • 16:9 Format
  • Untertitel

Bilder zur Serie

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Professor Klemperer (Matthias Habich) wird von heute auf morgen von seinem Amt "entpflichtet". Man setzt ihn buchstäblich vor die Tür.
Dresden 1933: Mit der Machtübernahme Hitlers wird dem Professor Victor Klemperer (Matthias Habich) Berufsverbot erteilt.
Nichtsdestotrotz verfolgen er und seine Frau Eva ihren Traum vom Eigenheim, kaufen sich ein Auto, stellen ein neues Dienstmädchen ein.
Bildrechte: MDR/SWR/Ivan Maly
Professor Klemperer (Matthias Habich) wird von heute auf morgen von seinem Amt "entpflichtet". Man setzt ihn buchstäblich vor die Tür.
Dresden 1933: Mit der Machtübernahme Hitlers wird dem Professor Victor Klemperer (Matthias Habich) Berufsverbot erteilt.
Nichtsdestotrotz verfolgen er und seine Frau Eva ihren Traum vom Eigenheim, kaufen sich ein Auto, stellen ein neues Dienstmädchen ein.
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Fräulein Sonja (Esther Esche) ist Dienstmädchen bei den Klemperers geworden. Resolut erwehrt sie sich den Nachstellungen von Klemperers Kollegen Prof. Feller (Hans Peter Korff).
Im neuen Haus in Dölzschen beginnt Fräulein Sonja (Esther Esche) als Dienstmädchen. Mit den Nazis hat sie nichts am Hut, wie sie offen gesteht.
Obwohl die antisemitischen Anfeindungen zunehmen, denkt das Ehepaar Klemperer nicht daran, zu emigrieren.
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Auf der Beerdigung von Professor Abendroth trifft Eva Klemperer (Dagmar Manzel, l.) den bulgarischen Auslandskorrespondenten Natscheff (Valentin Platareanu, r.), einen Freund der Familie.
Victor Klemperer versteht sich als "deutscher Nationalist" - für den Zionismus hat er nur Hohn und Spott übrig. Diese Einstellung gerät selbst durch den Selbstmord seines Kollegen Abendroth nur vorübergehend ins Wanken.
Auf dessen Beerdigung trifft Eva (Dagmar Manzel, links) den Auslandskorrespondenten Natscheff (Valentin Platareanu, rechts).
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Lore Libeskind (Kathrin Angerer, r.) hat sich in den Volksschulleher Eberhard Klingler (Anian Zollner, l.) verliebt - eine von den Nazis verbotene, " "rassenschänderische" Beziehung, die unter Strafe steht.
Lore (Kathrin Angerer, rechts) ist in den Volksschullehrer Eberhard Klingler (Anian Zollner, links) verliebt - eine von den Nazis verbotene, "rassenschänderische" Beziehung, die unter Strafe steht.
Schlimmer noch: Lore erwartet ein Kind von Eberhard. Sie vertraut sich daraufhin den Klemperers an.
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Der geldgierige SS-Mann Müller (Michael Kind, r.) taucht in Dölzschen auf, um Eva Klemperer (Dagmar Manzel, l.) vor einer geplanten Strafverfolgung zu warnen. Um das Schlimmste zu verhindern, übergibt Eva ihm eine beträchtliche Summe.
Eva bekommt Besuch vom SS-Mann Müller (Michael Kind, rechts). Er warnt sie vor einer geplanten Strafverfolgung: Victor soll beschuldigt werden, der Beziehung zwischen Lore und Eberhard Vorschub geleistet zu haben.
Um das Schlimmste zu verhindern, übergibt Eva ihm eine beträchtliche Summe.
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Obersturmführer Malachowski (Franz Viehmann, r.) terrorisiert Eva Klemperer (Dagmar Manzel, l.).
Reichspogromnacht: In Deutschland brennen die Synagogen. Victor und Eva werden vom Ausbruch des braunen Terrors in ihrer Ortschaft überrascht.
Das Ehepaar beginnt zu ahnen, was die Zukunft für sie bereithält, als nachts SS-Obersturmführer Malachowski (Franz Viehmann, rechts) vor der Tür steht.
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Nach einem Konzert, das die Klemperers (Dagmar Manzel und Matthias Habich) nur draußen vor der Tür mithören können, bricht Victor zusammen. Sein Herz ist angegriffen.
Nach einem Konzert bricht Victor zusammen. Er wird zu Dr. Annemarie Euler nach Heidenau gebracht. Annemarie riskiert nicht nur ihre Approbation, indem sie Juden behandelt.
In einem Flügel des Krankenhauses versteckt sie außerdem Victor und andere Patienten.
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Victor Klemperer (Matthias Habich) wird Opfer einer Denunziation und muss eine Gefängnisstrafe absitzen.
Juli 1940: Victor Klemperer wird Opfer einer Denunziation und muss ins Gefängnis. Eva erfährt, dass sie das Haus aufgeben muss. Sie hat nur dann eine Chance, es zu behalten, wenn sie sich scheiden lässt.
Ein Ausweg, der für Eva nicht in Frage kommt. Die Klemperer müssen ins "Judenhaus" ziehen.
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Eva Klemperer (Dagmar Manzel, r.) trifft sich heimlich mit dem blinden Eberhard Klingler (Anian Zollner, l.).
Ab sofort müssen alle Juden den gelben Stern tragen. Victor weigert sich daraufhin, das Haus überhaupt noch zu verlassen.
Eva, die sich heimlich mit dem erblindeten Eberhard Klingler trifft, fühlt sich von dem grantigen Victor ebenso im Stich gelassen wie er von ihr.
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In einem aus dem Osten zurückgekehrten Viehwaggon findet Victor Klemperer (Matthias Habich) einen Teddybären.
Victor ist inzwischen als Zwangsarbeiter verpflichtet worden. Bei der Arbeit beobachtet er die Güterwagen voller Menschen, die nach Osten gehen.
Er kann nur ahnen, was diese am Ziel der Fahrten erwartet. In einem zurückgekehrten Viehwaggon findet Klemperer einen Teddybären …
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SS-Müller (Michael Kind, l.) kommt zu Eva (Dagmar Manzel, M.) und Victor Klemperer (Matthias Habich, r.), um alle Medikamente im Judenhaus zu beschlagnahmen.
Ein SS-Mann kommt zu Eva und Victor, um alle Medikamente im "Judenhaus" zu beschlagnahmen. Die zuckerkranke Trudchen Treuhänder erleidet daraufhin einen Zucker-Schock.
Eva alarmiert mitten in der Nacht Annemarie Euler und erfährt zufällig, dass die treue Freundin Parteimitglied ist.
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In der Bombennacht von Dresden wird Victor Klemperer (Matthias Habich) von seiner Frau getrennt.
Juli 1944: Das "Judenhaus" wird beschlagnahmt. Die Frauen sollen in ein Lager, die Männer werden evakuiert - zum Arbeitseinsatz, wie es heißt ...
Eva und Victor harren im Lager aus, bis in einer Februarnacht 1945 die Bomben auf Dresden fallen.
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Victor Klemperer und andere fahren auf einem Zug
In der Bombennacht haben sich Victor und Eva aus den Augen verloren. Unbemerkt konnte Victor den gelben Stern von seiner Kleidung trennen und im Strom der Überlebenden untertauchen, als Flüchtling unter vielen.
Doch ohne Eva scheint das alles sinnlos. Bis er an einem Bahnhof eine Frau entdeckt, die vielleicht seine Ehefrau sein könnte …
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April/ Mai 1945. In der Bombennacht von Dresden hat Victor den gelben Stern abgetrennt. Unbemerkt kann er im Strom der Überlebenden untertauchen, als Flüchtling unter vielen. Doch ohne Eva scheint das alles sinnlos.
Auf einem kleinen Bahnhof entdeckt Victor im Durcheinander nach einem Fliegerangriff eine Frau, die vielleicht Eva sein könnte. Er verlässt Hals über Kopf den Flüchtlingszug, und das Wunder wird wahr: Eva steht vor ihm. Während die beiden ihr Glück kaum fassen können, meldet das Radio die Nachricht von Hitlers Tod. Nun kann es nicht mehr lange dauern. Es gilt jetzt durchzukommen, nicht aufzufallen und genügend Nahrung aufzutreiben, bis das Ende wirklich da ist. Vorsichtshalber halten sich Eva und Victor zwischen den immer näher rückenden Fronten. Die Nazis sind nach wie vor eine tödliche Gefahr, und von den Russen wissen sie zu wenig. Die Nazipropaganda jedenfalls lässt Eva nichts Gutes ahnen.

Victor ist nur noch von einem Wunsch beseelt. Er will seine Manuskripte und Tagebücher holen. Heimlich schlagen sich die Klemperers bis nach Heidenau durch. Die Russen haben mittlerweile das Krankenhaus übernommen, und Annemarie muss sich wieder einmal geänderten politischen Verhältnissen anpassen. Für Victor aber zählt nur eines: Seine Papiere im Versteck sind unversehrt.

Das nächste Ziel ist Dölzschen. Victor und Eva Klemperer sind wieder zu Hause. Aber der Nazi-Terror hat für immer seine Spuren hinterlassen. Vor allem Victor hat sich verändert. "Für diese Art von Mitleid bin ich tot", antwortet er dem alten Freund Feller, als der ihn um einen politischen Entlastungsbrief bittet. Nachdem Victor schon bald die Lehrerlaubnis zurückerhält, scheint das Leben der Klemperers wieder in normalen Bahnen zu verlaufen. Doch kann man das, was geschehen ist, vergeben und vergessen?
Mitwirkende
Musik: Andreas Hoge
Kamera: Rudolf Blahacek
Buch: Peter Steinbach
Regie: Andreas Kleinert
Darsteller
Victor Klemperer: Matthias Habich
Eva Klemperer: Dagmar Manzel
Sonja: Esther Esche
Heinrich Feller: Hans Peter Korff
Eberhard Klingler: Anian Zollner
Müller: Michael Kind
und andere

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