Do 20.02. 2020 23:05Uhr 29:30 min

Herbert Köfer im Porträt
Herbert Köfer ist das, was man einen Volksschauspieler nennt, ein Unterhaltungskünstler mit vielen Facetten, ein Mann des Films, des Fernsehens und des Theaters. Bildrechte: MDR/Axel Berger
MDR FERNSEHEN Do, 20.02.2020 23:05 23:35

Lebensläufe Herbert Köfer - Spielen ist mein Leben

Herbert Köfer - Spielen ist mein Leben

Film von Leonore Brandt

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Herbert Köfers Leben in Bildern

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MDR Fernsehen HERBERT KÖFER - SPIELEN IST MEIN LEBEN, am Donnerstag (18.02.16) um 23:05 Uhr. Herbert Köfer
Der begnadete Volksschauspieler brillierte in über 300 Film- und Fernsehproduktionen und etlichen Theaterinszenierungen. Bildrechte: MDR/Gabriele Denecke
MDR Fernsehen HERBERT KÖFER - SPIELEN IST MEIN LEBEN, am Donnerstag (18.02.16) um 23:05 Uhr. Herbert Köfer
Der begnadete Volksschauspieler brillierte in über 300 Film- und Fernsehproduktionen und etlichen Theaterinszenierungen. Bildrechte: MDR/Gabriele Denecke
Josef, Heuschnupf das Ass (Herbert Köfer, I.), will einem Leipziger Antiquar (Hans-Joachim Preil) das gestohlene Nepomuk-Denkmal verkaufen
In der DEFA-Komödie "Hände hoch oder ich schieße" von 1966 agierte Köfer unter anderem an der Seite von Hans-Joachim Preil. Bildrechte: MDR/DEFA-Stiftung/Jörg Erkens
Drei Männer im Arbeitschaos: Herr Graffunda (Winfried Glatzeder, links), Herr Piesold (Rolf Herricht, Mitte) und Herr Kotschmann (Herbert Köfer, rechts) haben große Mühe mit dem Teppichtransport, da  der Fahrstuhl defekt ist.
"Der Mann, der nach der Oma kam" von 1972 ist mit mehr als 3,3 Millionen Besuchern einer der erfolgreichsten DEFA-Lustspielfilme - Herbert Köfer hier nehmen Winfried Glatzeder und Rolf Herricht (Mitte). Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Sendungsbild
In der Erfolgsserie "Leinen los für MS Königstein" von 1997/98 schlüpfte Herbert Köfer in die Rolle des Wenzel Jindrich. Bildrechte: MDR
Herbert und Heike Köfer
Immer an seiner Seite - seine Ehefrau Heike Köfer. Bildrechte: imago/Agentur Baganz
Schauspieler Herbert Köfer und Ehefrau Heike teilen nicht nur die Bühne, sondern auch die gleiche Schuhgröße.
Ein Herz und eine Seele - Herbert Köfer und Ehefrau Heike teilen nicht nur die Bühne, sondern auch die gleiche Schuhgröße. Bildrechte: Chris Gonz
Schauspieler Herbert Köfer mit seiner Oma-typischen Perücke.
An der Comödie Dresden brillierte er als Opa George. Unverzichtbar für seine Rolle die "Oma-Perücke". Bildrechte: Chris Gonz
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Herbert Köfer ist das, was man einen Volksschauspieler nennt, ein Unterhaltungskünstler mit vielen Facetten, ein Mann des Films, des Fernsehens und des Theaters. Auch in hohem Alter stand er noch auf der Bühne: in der Comödie Dresden in "Opa ist die beste Oma". Das Stück "Rentner haben niemals Zeit" entstand nach einer der erfolgreichsten DDR-Fernsehserien. Damals spielte Köfer an der Seite von Helga Göring. 2015 feierte Herbert Köfer sein 75-jähriges Bühnenjubiläum, blickte auf rund 1.000 Rundfunk-, Film-, Fernseh- und Bühnenauftritte zurück.

Eine Schauspielkarriere war dem Berliner Arbeiterkind aus dem Prenzlauer Berg nicht in die Wiege gelegt. Auf Wunsch der Eltern startet er eine Kaufmannslehre, bricht sie gelangweilt ab und bewirbt sich heimlich an einer Schauspielschule. Bis 1940 spielt er Theater im schlesischen Brieg. Dann wird er an die Ostfront eingezogen, wird verwundet, kommt ins heimatliche Lazarett. Mit viel Glück spülen ihn die Kriegswirren in britische Gefangenschaft.

Nach dem Krieg spielt Herbert Köfer im Privattheater, im Kabarett, spricht Rundfunksendungen, und eines Tages steht er endlich auf der Bühne des Deutschen Theaters Berlin. Intendant Wolfgang Langhoff gibt ihm Rollen in "Pygmalion" und "Egmont", setzt viele Hoffnungen in ihn. Doch der Ruf des neugegründeten Fernsehens übt die größere Anziehung auf den Schauspieler aus.

Beim Sendeauftakt 1952 ist Köfer der erste Sprecher der "Aktuellen Kamera", in der Silvesternacht 1991/1992 gehört er zu denen, die in der letzten Stunde des DFF das Licht ausmachen. In den fast vierzig Jahren dazwischen wird er zu dem Erzkomödianten, als den man ihn heute vor allem kennt. Doch er verkörperte auch ernsthafte Rollen: den bestialischen Hauptsturmführer Kluttig in Frank Beyers Buchenwaldfilm "Nackt unter Wölfen" oder den pragmatischen Gutsverwalter von Studmann in der Fallada-Verfilmung "Wolf unter Wölfen".

Der Film erzählt vom facettenreichen Leben des Schauspielers Herbert Köfer, von einem Mann, der die Weimarer Republik, die Nazizeit, die DDR und das vereinte Deutschland erlebt hat, von Köfers Ansprüchen an sich selbst, von Selbstzweifeln, seinem Streben nach Perfektion, das er sich bis ins hohe Alter erhalten hat, seinen politischen Ansichten, aber auch vom Privatmann Herbert Köfer, dem dreifachen Ehemann, Vater und Großvater.

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Anna und Hermann Scheipers erhalten am 25.11.2002 das Bundesverdienstkreuz. Bildrechte: MDR/LWL/Stephan Sagurna
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