Sa 04.04. 2020 13:15Uhr 43:29 min

Braunbär, Wappentier Kareliens.
Braunbär, Wappentier Kareliens. Bildrechte: MDR/NDR/Altayfilm/Axel Gebauer
MDR FERNSEHEN Sa, 04.04.2020 13:15 13:58

Wildes Karelien

Wildes Karelien

Land der Braunbären und Singschwäne

Film von Axel Gebauer und René Kirschey

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Wildes Karelien - Land der Braunbären und Singschwäne

Bildergalerie Wildes Karelien - Land der Braunbären und Singschwäne

Singschwäne
Singschwäne verkünden mit trompetenartigem Gesang den Beginn der neuen Jahreszeit: In Karelien wird es Licht! Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
Singschwäne
Singschwäne verkünden mit trompetenartigem Gesang den Beginn der neuen Jahreszeit: In Karelien wird es Licht! Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
Felszeichnungen am Besov Nos
Mehr als 1.000 Bilder finden sich auf den Felsen Kareliens. Hunderte davon sind Singschwäne. Der Schwan wurde verehrt, weil er mit langem Hals in viele Richtungen schauen kann. Vielleicht ja auch in die Zukunft?. Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
Braunbär
Der Braunbär ist das Wappentier Russisch-Kareliens. Etwa 3.500 Tiere leben hier in weiten Teilen der ursprünglichen Wildnis, nicht nur in Schutzgebieten. In Karelien ist das noch möglich, da das Land dünn besiedelt ist. So leben auf einer Fläche, die die Größe Deutschlands hat, etwa so viele Einwohner wie in der Stadt Köln. Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
Vladimir Bologov mit Jungbären bei der Freilassung
Der Moskauer Biologe Vladimir Bologov kümmert sich auf unkonventionelle Art um Bärenwaisen. Acht Bärenkinder hat Vladimir dabei: Waisen, deren Mütter von illegalen Jägern getötet wurden. Und “überschüssige“ Babys, die in obskuren Tierparks zur Welt kamen. Bologov ist mit ihnen 1.000 Kilometer weit in den Nordwesten Kareliens gefahren, nahe der finnischen Grenze - hier will er sie auswildern. Bildrechte: Altayfilm.com/Mikhail Plotnikov
Ein Jungbär nach der Freilassung
In der abgelegenen Wildnis sucht Vladimir Bologov nach einem sicheren Ort für die Kleinen. Er möchte ihnen eine Chance geben, selbständig und bärengerecht zu überleben. Auf einer der vielen Inseln sollen sich die acht kleinen Bären gemeinsam durchschlagen. Gleichzeitig wären sie dort relativ sicher vor Feinden. Bildrechte: Altayfilm.com/Mikhail Plotnikov
Prachttaucher
Wenn im Juni die Tage rasch länger werden, bis die Sonne gar nicht mehr untergeht, beginnt die Zeit der Weißen Nächte. Es ist Hochsaison für Prachttaucher, die nun ohne Unterbrechung fischen können. Die Vögel sind jetzt fast 24 Stunden aktiv und schlafen nur wenig. Mit weithin hörbaren Rufen halten die Partner dabei Kontakt. Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
Ein Birkenwald im Vodlozero Nationalpark
Karelien ist Birkenland. Der anspruchslose frostharte Baum mag nährstoffarme, moorige Böden. Die weiße Rinde reflektiert das Licht – perfekter Sonnenschutz während langer Sommertage. Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
Ein verlassenes Dorf im Vodlozero Nationalpark
Einst gab es 40 Dörfer im Gebiet des späteren Nationalparks Vodlozerskij. In der entlegenen Grenzregion zu Finnland konnten zu Sowjetzeiten die Bauern vom Staat kaum kontrolliert werden. Also nahm man ihnen kurzerhand ihre Lebensgrundlage. 1953 bekamen die Einwohner den Befehl, das Dorf innerhalb von 24 Stunden zu verlassen. Jedem Hof wurde nur ein Schlitten zur Verfügung gestellt – für den Besitz und alle Familienmitglieder. Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
Orthodoxe Kirche auf Varishpelda
Die Kirche der kleinen Gemeinde von Pater Oleg Chervyakov im Vodlozersky Nationalpark. Die Gemeinde ist etwas Besonderes - die Menschen hier leben nach strengen ethischen Grundsätzen, die sie sich selbst auferlegt haben. Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
Pater Oleg Chervyakov
Pater Oleg Chervyakov will im Nationalpark leben, aber gleichzeitig nichts zerstören von den zahlreichen Wundern die Kareliens Natur zu bieten hat. Sein Lebensweg ist ungewöhnlich: Er begann als Astrophysiker. Zu sowjetischen Zeiten gründete er dann den Vodlozersky Nationalpark. Mit über 4.000 Quadratkilometern ist es der größte Europas. Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
Russisch-orthodoxes Kreuz auf Varishpelda im Vodlozero Nationalpark
Russisch-orthodoxes Kreuz auf Varishpelda im Vodlozero Nationalpark Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
Nordlicht im Paanajärvi Nationalpark
Aurora borealis, Nordlicht im Paanajärvi Nationalpark. Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
Blick vom Kivakka im Paanajärvi Nationalpark
Blick vom Kivakka, Paanajärvi Nationalpark. Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
Sonnenaufgang am Kolonzhozero im Vodlozero Nationalpark
Sonnenaufgang am Kolonzhozero im Vodlozero Nationalpark. Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
Vodlozero
Abendstimmung während er Weißen Nächte im Juni. Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
Insel im Vodlozero Nationalpark
Insel Vodlozero Nationalpark. Bildrechte: Altayfilm.com/Axel Gebauer
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Singschwäne verkünden mit trompetenartigem Gesang den Beginn der neuen Jahreszeit: In Karelien wird es Licht! Die Sonne erscheint endlich wieder über dem Horizont und befreit die wald- und wasserreiche Landschaft im Norden Russlands von Eis und Dunkelheit des langen Winters. Helligkeit, Wärme und Energie wecken die Natur aus der Winterstarre. Birkhähne balzen, Braunbärenmütter mit ihren Jungen durchstreifen die Taiga auf der Suche nach vorjährigen Preiselbeeren. Die Blütenpollen der selten gewordenen karelischen Maser-Birken färben die Uferzonen der zahllosen Seen gelb.

Licht hat in Karelien eine ganz besondere Bedeutung. Es heißt, dass es hier nur zwei Jahreszeiten gibt: Den acht Monate langen Winter und den vier Monate kurzen Sommer. Schon die ersten Sonnenstrahlen zaubern einen glänzenden Schimmer auf die Wellen des Vodlozero Sees. In den Weißen Nächten im Mittsommer geht die Sonne gar nicht unter und lässt das Leben auch "nachts" pulsieren. Doch bereits Anfang September verlassen die Singschwäne mit der sinkenden Sonne wieder Karelien. Mit einem letzten fantastischen Aufglühen der Polarlichter fällt das Land erneut in Dunkelheit und Winterschlaf.

Die Russland-Kenner Axel Gebauer und René Kirschey führen durch einen kurzen Sommer voller Leben, durch Landschaften aus Wasser und Licht, so schön und ursprünglich, wie sie in Europa nur noch selten zu erleben sind.

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