Mi 05.08. 2020 20:45Uhr 29:30 min

Exakt - Die Story Heißzeiten und Dürrerekorde - Notstand in den Städten

Komplette Sendung

Eine »Fridays for Future« Demonstration 30 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
MDR FERNSEHEN Mi, 05.08.2020 20:45 21:15

Wie wappnen sich mitteldeutsche Städte und Kommunen gegen Hitze- und Dürreperioden?

Bilder zur Sendung

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Zu sehen ist Frederike Lägel. Sie ist die Sprecherin des Leipziger Umweltbundes Ökolöwe.
Frederike Lägel ist die umweltpolitische Sprecherin des Leipziger Umweltbundes Ökolöwe. Der Verein setzt sich für eine konsequentere Umweltpolitik ein. Bildrechte: © MDR/MiaMedia/Euen
Zu sehen ist Frederike Lägel. Sie ist die Sprecherin des Leipziger Umweltbundes Ökolöwe.
Frederike Lägel ist die umweltpolitische Sprecherin des Leipziger Umweltbundes Ökolöwe. Der Verein setzt sich für eine konsequentere Umweltpolitik ein. Bildrechte: © MDR/MiaMedia/Euen
Wissenschaftlerin Diana Kurch bei der Baumforschung.
Diana Kurch vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung sucht nach einheimischen Bäumen, die  dem Klimawandel standhalten können. Bildrechte: © MDR/MiaMedia/Euen
Der Graben des ausgetrockneten Flüßchens Schrote in Magdeburg.
Die Auswirkungen der Trockenheit machen sich überall bemerkbar. Hier am Beispiel eines Flusses in Sachsen-Anhalt, dem trockensten Land in Deutschland. Bildrechte: © MDR/MiaMedia/Euen
Matthias Lerm vom Stadtplanungsamt Magdeburg steht vor einer vertrockneten Fassadenbegrünung.
Stadtarchitekt Matthias Lerm setzt sich für urbane Begrünung ein und leitet Schulungen für Bewohner im richtigen Umgang mit der Hitze. Bildrechte: © MDR/MiaMedia/Euen
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Der nächste Hitzesommer steht vor der Tür. Dabei gab es schon im letzten Jahr die höchste Temperatur in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen: 42,6 Grad Celsius. Seit Jahren steigt die Zahl der heißen Tage und vor allem der sogenannten tropischen Nächte. Vor allem Städte werden dann zu Hitzeinseln. Bis zu 12 Grad heißer wird es in den Städten im Vergleich zum Umland. Für die Bewohner hat das Folgen: Straßen, Wände und Dächer speichern tagsüber Wärme und strahlen sie nachts über Stunden ab. Es wird nicht mehr richtig kühl.

Wie wappnen sich Städte und Kommunen gegen Hitze- und Dürreperioden? Leipzig und Jena rufen beispielsweise den Klimanotstand aus, Magdeburg will bis 2035 eine CO2-neutrale Umweltbilanz vorweisen. Doch was steckt hinter den Hitzeaktionsplänen? Inzwischen schafft man Trinkwasserbrunnen an, ersetzt Mauern durch Hecken und begrünt Bushaltestellen. Doch Umweltschützer kritisieren, das sei nur Symbolpolitik. Sie fordern konsequentere Maßnahmen: "Faktisch passiert wenig und Zuständigkeiten werden hin- und hergeschoben", sagt Frederike Lägel vom Leipziger Umweltbund "Ökolöwe".

Gleichzeitig ist Sachsen-Anhalt das trockenste Land in Deutschland. Denn neben der Hitze plagt die Kommunen die zunehmende Trockenheit, durch die jährlich tausende Stadtbäume sterben. Wissenschaftlerin Sonja Knapp vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung forscht daher nach Bäumen, die diesen Bedingungen gewachsen sind. Denn Linde, Ahorn und Platane kommen mit dem Klimawandel nicht gut zurecht. Viele von ihnen verkümmern oder sind bereits abgestorben. Einfach Bäume aus dem Süden zu importieren ist keine Lösung, immerhin müssen sie auch kalte Wintertage überstehen.

In Erfurt werden Bewohner inzwischen im richtigen Umgang mit der Hitze geschult und in Magdeburg kämpft Stadtarchitekt Matthias Lerm für mehr Grün in der Stadt. Eine Region bereitet sich vor. "exakt - Die Story" fragt nach, wie man durch geschicktes Bauen Hitze und Trockenheit trotzen kann.

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